„Mamma eima Pommes-Currywurst mit alles“ oder die Paradoxien unserer Zeit

Clown mit Tomaten auf den Augen

Das Wochenende nutzte ich, um ein wenig Energie zu tanken und über die Paradoxien unserer Zeit zu sinnieren. Während ich mit unserem Bernersennen Toni eine gemütliche Runde durch den Wald drehte, versuchte ich, die Erweckung der Natur hautnah zu erleben. Unzählige Vögel zwitscherten ihre Lieder, die Felder stehen wie jedes Jahr mit den Greenshots vor einem neuen Zyklus. Wenn man regelmäßig seine Runden dreht, sieht man sehr schön, wie schnell die Zeit an einem vorüberzieht. Manchmal bleibt auch Zeit für einige Reflexionen.


Einigen Lesern mögen die folgenden Zeilen etwas paradox erscheinen, aber ich versuche nur, meine Gedanken wieder zu geben. Beim Beginn der Runde (etwa 10 km) drehte sich noch alles in meinem Kopf um Politik, Wirtschaft und die zukünftige Entwicklung. Man kann von einem Kettenkarussell auf Höchstgeschwindigkeit sprechen.

Etwa nach dem ersten Kilometer drangen langsam aber sicher die ersten Eindrücke zu mir vor, wie eben die singenden Vögel oder die sprießende Natur. Ich nahm mir ganz fest vor, dass nun intensiv wirken zu lassen und blendete alles in meinem Kopf aus, was nicht in dieses Bild gehörte – es war wirklich schön. So wanderte ich meines Weges und dachte über das Kommen und Gehen aller Dinge nach.

Viel zu lange war es dunkel gewesen und nun wird es Zeit für etwas Sonnenschein, gute Laune und ein Grillerchen mit Freunden. Die kalte und dunkle Jahreszeit zehrt eigentlich bei jedem an den Nerven und Kräften.

Zu Wandeln in Mitten der Natur, Sonnenstrahlen wärmen das Gesicht und streicheln die Seele und ein Konzert aus unterschiedlichsten Vogelgesängen, … nichts kann all das trüben, könnte man meinen. Leider bin ich etwas anders gestrickt und so fragte ich mich, womit wir dieses Privileg verdient haben. Sie könnten nun fragen, was daran ein Privileg ist und diese Frage möchte ich gerne beantworten.

Während meine oder Ihre Kinder draußen gemütlich eine Runde auf dem Fahrrad oder mit dem Skateboard drehen und eine der dringendsten Fragen das allabendliche Fernsehprogramm ist oder ob es zum Mittag Wiener Schnitzel oder Schnitzel Wiener Art gibt, haben andere Sorgen, die wir kaum verstehen. All das wird mit einem gewissen Leidensdruck wahrgenommen, denn eigentlich hat es kaum jemand so schwer wie „wir“.

Ich schlenderte so also weiter durch die Wälder und dann kamen mir Fragen, die ich als wichtig empfinde. Warum müssen an so vielen Orten dieser Welt Kinder irgendwo in Deckung leben, weil wir unsere Vorstellung von Demokratie hineinbomben wollen? Warum können diese nicht einfach spazieren gehen, Skateboard fahren oder mit Freunden am Wegesrand spielen? Die Antwort ist – wenn man es ganz nüchtern betrachtet – recht einfach. Einige imperalistische und gierige Größenwahnsinnige interessiert es nicht. Die Beispiele für unsere ganzen „Befreiungskriege“ sind unzählig, ebenso wie die Leichen der unschuldigen Kinder, Frauen, Greise oder auch Männer – die streng genommen einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort waren.

Wir – damit meine ich die Achse des „Guten“ – sind ja immer schlau genug, den Krieg in andere Länder zu transportieren, so dass unser Leben nicht davon beeinträchtigt wird. Die Medien sind mittlerweile darauf geimpft, keine Bilder des Schreckens über die Bildschirme zu lassen, es sei denn, man kann es der Opposition anhängen. Im schlimmsten Fall könnte man sich ja von verstümmelten Kinderleichen in der eigenen Komfortzone gestört fühlen und der Konsum leiden. Das kann ja nun keiner wollen. Die Zeiten, in denen Menschen sich zu hunderttausenden auf den Straßen einfanden und ein Ende solch imperialistischer Massaker forderten, das gehört der guten alten Zeit an.

Heute braucht ein Soldat ja kaum noch physisch in den Krieg ziehen, dass lässt sich wenige Kilometer vom Heimatort gemütlich bei einer Tasse Tee in einem Bürocontainer erledigen.

Einige Gutmenschen werden nun vermutlich denken, endlich ist es draußen schön und der Typ zermartert sich sein Hirn über Dinge, die er nicht ändern kann. Bedingt gebe ich da Recht, allerdings fällt es mir schwer, einfach all das „unnötige Leid“, was durch Regierungen wie der unseren produziert wird, einfach zu ignorieren. Ich stelle mir in einem solchen Augenblick die Frage, wie es wohl wäre, wenn auf unser Land die Bomben und Raketen niederhageln und unsere Kinder täglich in Angst leben müssten, nur weil einige meinen, uns jetzt befreien zu müssen.

Sehe ich mir an, wie heruntergewirtschaftet unserer so genannte „Demokratie“ ist, wäre es kaum verwunderlich, wenn ein anderes Land diesen Versuch starten würde. Was wäre gewesen, wenn Bin Laden „nicht in Afghanistan“, sondern in „Berlin“, „München“ oder „Stuttgart“ untergetaucht wäre? Hätte man dann auch mit Cruise Missiles jeden Wohnblock pulverisiert, denn irgendwo hätte er ja stecken müssen? Hätten dann die fremden Geheimdienste behauptet, er wäre in die Schweiz geflohen und würde dort gedeckt, welches Schicksal hätte dieses Land dann wohl zu erwarten gehabt?

Fragen über Fragen, die keine sinnvolle Antwort ergeben. Also bleibt nur eins, „Einma Pommes mit alles“ und „the show must go on“.

Carpe diem


22 Responses to „Mamma eima Pommes-Currywurst mit alles“ oder die Paradoxien unserer Zeit

  1. Berg sagt:

    Das wahrhaftig erschreckende unter anderem an diesen Kriegen ist die Tatsache, dass es so vielen Menschen in unserem Land sonst wo vorbei geht. Diese maximale Gleichgültigkeit regt mich ständig auf und macht mich echt wütend. Dann muss man auch noch hämisch lesen, dass es Wutbürger gibt. Perfider gehts einfach nicht.

  2. EuroTanic sagt:

    Eines der grössten Laster der Menschheit neben der Gier ist die Ignoranz, oder die Fähigkeit „wegzuschauen“.
    Viele Freunde habe ich nicht, weil ich die Übel der Menschen anprangere, und die Menschen damit, und ihrem Handeln konfrontiere. Aber die Menschen haben meiner Meinung nach nicht das Recht wegzuschauen udn gemächlich, genüsslich weiterzuleben, ohne die Konsequenzen ihres eigenen aktiven oder passiven Handelns sehen zu müssen.
    Es werden viel mehr Verbrechen durch Wegschauen begangen, als durch selber hinlangen.

  3. Weissnicht sagt:

    ich kenne das Problem nur zu gut.
    ich wohne auf dem land sehe die Natur dennoch nicht als etwas alltägliches oder etwas an das ich mich gewöhnt habe da ich seit mehr als 20 Jahren in einem Dorf mit ca.100 Einwohnern lebe welches Komplet von Weiden und Wäldern umgeben ist. Dennoch wie sollte ich das alles in vollen Zügen genießen wenn ich im „Paradies“ lebe aber so extrem viele Menschen leiden und das nicht nur in anderen Ländern auch hier zu lande gibt es Leute die Dinge durch machen müssen die die meisten sich nicht mal vorstellen können.
    Wenn ich mir vorstelle meine Frau oder Kinder müssten so etwas durch machen wird mir ganz schlecht. Meine Familie (und die besteht aus ner ganzen Menge Leuten mittlerweile ich sag nur wir sind acht Geschwister und die oberen vier bis zu mir haben alle schon Kinder insgesamt 13 Stück) ist mir wichtiger als ich es mir selbst bin so wie es bei einer „guten“ Familie sein sollte eben.
    Aber mir ist es auch wichtig das man daran denkt das den Wohlstand den wir alle hier haben und damit meine ich wirklich alle hier im westen auch die obdachlosen und vom Statt abhängigen wenn sie in einigen anderen Ländern dieser Welt leben müssten würden sie keine paar Tage überleben können (wenn sie nicht dort aufgewachsen wären und sich so an die Umstände angepasst hätten) naja also dieser Wohlstand besteht nur darin das wir anderen etwas wegnehmen obwohl es uns nicht zusteht und das obwohl es so oft total überflüssig ist.
    Ich spreche mich davon nicht frei versuche es dennoch zu bremsen wie hoffentlich die meisten hier denen das bewusst ist.

    zurück zum eigentlichen es ist dennoch wichtig ab und an mal ab zu schalten und das was man hat zu genießen solange es noch geht und dankbar dafür sein das uns so ein großes geschenkt wie die Natur vieles umsonst gibt ohne das wir anderen damit schaden.

    kann sein das ich etwas unverständlich ausgedrückt habe und mein Schreibstil ist so oder so unter alles sau wofür ich mich entschuldigen will wer fragen/Anregungen hat einfach posten wich werde antworten.

    Gruss Patrik

  4. Jens Blecker sagt:

    Das ist Kanada-Style 😉 Verpetz bloss nicht wo das ist, sonst ist es aus mir der Ruhe 😉 Ich investiere dann in ein Hotel direkt am Bach 😀

  5. Torsten Bork sagt:

    Wahnsinn
    Möget Ihr dies als Anklage verstehn, oder als Bitte die Welt mit anderen Augen zu sehn.
    Täglich, ja stündlich wachsen meine Ängste und Sorgen, um das Leben im Jetzt, noch mehr das im Morgen, jedes Jahr so wird es schlimmer für mich, meine Seele weint und ich frage mich, hat es Sinn noch weiter zu streiten, für eine bessere Zukunft, glücklichere Zeiten, wenn schon nicht für mich, dann doch für meine Erben, will nicht sinnlos leben, konsumieren und sterben, ohne etwas getan zu haben.
    Lasse mich von Euch beschimpfen, als Spinner, Träumer und auch noch viel schlimmer, betiteln, mich bestehlen, betrügen und oft genug belügen. Versuche Euch dennoch zu vermitteln, das es anders geht, die Hoffnung ist da, da keiner von Euch alleine steht und die Chance, wenn Ihr euch gemeinsam erhebt, diese Welt in Eure Hände zu nehmen, sich gegen den Wahnsinn aufzulehnen.
    Doch viele von Euch sind blind und taub geworden, abgestumpft und angepasst, der Verstand, die Vernunft immer mehr verblasst, in ein Gefängnis gesperrt aus Ängsten und Lügen, warum lasst Ihr Euch besseren Wissens betrügen, glaubt Medien, die nur verkaufen wollen, glaubt Politikern, die nur den Profiten dienen, glaubt an stetiges Wachstum, Macht und Geld, was ist das für eine kranke Welt.
    Ihr schimpft auf den Staat, die Steuern und Preise, regt euch über Andere auf, Ausländer und oft, noch nicht mal ganz leise, die Schwachen, die Euch ja auf der Tasche liegen, denkt rassistisch, denn wir sind ja die Guten, für unseren Wohlstand sollen Andere bluten. Was gehen Euch die Krisen der Anderen an, die Kriege, der Hunger der tägliche Wahn, es ist doch so weit weg und trifft Euch nicht, ein Irrtum, nur Ihr begreift es noch nicht.
    Muss die Welt denn erst am Abgrund wanken, wann fangt Ihr an und macht Euch Gedanken, um die Welt Eurer Kinder, die Natur, das Leben, wann fangt Ihr endlich an Euch zu wehren, wie viel wollt Ihr denn noch entbehren, an Freiheit, Wohlstand, Nächstenliebe, seid Ihr schon bereit für die nächsten Kriege, bereit eure Söhne und Töchter zu opfern für Rohstoffe und Handelswege, für Absatzmärkte und Arbeitsplätze, lasst Euch manipulieren mit dummen Kriegsgehetze, über Freiheit, Demokratie und Menschenrechte die doch nur einem Zwecke dienen, den Profit zu steigern durch Zerstörung und Waffen, die Macht zu sichern, durch Überwachung und Angst, den Reichtum derer die Euch belügen, wie lange noch lasst Ihr Euch betrügen.
    Was wollt Ihr Euren Kindern sagen, wenn sie Euch einstmals traurig fragen, warum habt Ihr dann da nicht getan, im Wohlstandessrausch, den Globalisierungswahn. Konntet Ihr nicht lesen, denken und sehen, weshalb wolltet Ihr nicht verstehen, dass es einfach so nicht weiter geht, weshalb habt Ihr wie Egoisten gelebt, weshalb habt Ihr denn nichts getan, den Wahnsinn gestoppt, weshalb habt Ihr zu Hause gehockt und Euch noch selbst zu Sklaven gemacht, Eure Macht in die Hände von Betrügern gelegt, habt nur nach Geld und Ruhm gestrebt.
    Habt Ihr nie bedacht, wie es uns später mal geht, mit einer Welt voll Müll, Zerstörung und Leid, mit einer Erde verbrannt und ausgelaugt, weshalb habt Ihr uns unserer Zukunft beraubt, habt die Falschen verehrt, die Lügen geglaubt.
    Hattet Ihr Angst Ihr würdet im Winter erfrieren, hungern, dürsten, euren Job verlieren, Angst eine eigene Meinung zu haben, Angst zu denken, die Wahrheit zu sehen, Angst in Armut zu leben, die Welt einmal nicht zu verstehen, Angst in den Spiegel eurer Seele zu sehen?
    Woher kam diese Angst, seid damit geboren oder hatte sich eine Elite verschworen, Euch einzuschüchtern, in die Irre zu leiten, auszunutzen, zu verblenden, Euch zu Egoismus, Konsum und falschen Werten verführen, konntet Ihr nicht die Kälte spüren?
    Viele Fragen, wer stellt sie sich heute, längst wurdet Ihr zu leichten Beute, von Lügnern, Betrügern, korrupten Führern, Rassenhetzern, Demagogen, jeden Tag, jede Stunde werdet Ihr belogen, in Nachrichten, Zeitungen, Umfragen und Prognosen, Werbung, Spiele, es nimmt kein Ende.
    Zugeschüttet mit Kommentaren, sinnlosen Diskussionen, dass seit Jahren. Der halben Wahrheit, faustdicken Lügen, für die da Oben seid nur Konsumenten von Waren, Steuerzahler, Arbeitssklaven, Kanonenfutter nützlich wie Vieh, Sie denken wirklich so, nur hört Ihr das nie, statt dessen schicken Sie Euch zu Wahlen, die nur eine große Täuschung sind, Euch glauben zu lassen, das Ihr bestimmt.
    Sie nennen das Freiheit und Demokratie, Freiheit Euch weiter klein zu halten, damit Sie da Oben schalten und walten, egal was Ihr doch eigentlich wollt, was richtig wäre für die Menschen, das Volk, egal wie viel Ihr leiden müsst, egal, was aus eurer Umwelt wird, egal, so lange Profite fließen interessiert Sie kein Morden und Blutvergießen ,keine Armut, kein Hunger, sie sind Teil des Systems.
    Genau wie Ihr und ich weiß doch auch, nicht Alle sitzen in Deren Gedankenfalle, viele sind traurig genau wie ich, viele sind wütend und ich meine Dich, der Du das hier gerade liest, vielleicht auch wütend auf mich, weil Du jetzt nicht mehr behaupten kannst, Du hättest nicht gewusst, dass es Andere gab und Dir wird womöglich bewusst, diese Worte könnten auch die Deinen sein.
    Oder die Deines Nächsten, in der Familie, der Arbeit oder auch im Verein. Hast Du denn schon mit Ihnen gesprochen, als Erster das Tabu gebrochen? Als Erster gesagt ich will nicht mehr, gefragt wem es doch genau so geht, alles sinn-frei erscheint und Einem die Lust vergeht? Oder einfach nur, wie es den Kindern geht?
    Was wollen wir Ihnen denn einstmals sagen, wenn Sie uns einst verzweifelt fragen, warum habt Ihr denn damals nichts bemerkt und getan, in diesem Globalisierungswahn, habt Ihr denn nicht Eurer Kinder gedacht, weshalb seid Ihr nicht aufgewacht, schon zwei Mal haben wir fest geschlafen, oder doch vielleicht nur weggesehen, wie gerade jetzt und so wird es vielleicht, wider der Wahn, der uns in die Arme des Bösen treibt, vor Angst und Hunger, Verzweiflung und Not.
    Das ist Wahnsinn und ich begreife nicht, weshalb so ein großes Schweigen herrscht, wieso Ihr nicht von Eurer Macht gebraucht, denn durch Menschen funktioniert dies System!
    Wenn Ihr nicht wollt, dann bleibt alles stehen, bis die da Oben endlich begreifen, dass wir Alle ohne Sie viel, viel besser dran sind! Jeder Mann, jede Frau und jedes Kind!
    Torsten Bork

  6. Hallojulia sagt:

    @Torsten Bork
    Einsame Spitze!

  7. rakete sagt:

    Einfach nur: Danke!

  8. personanongrataincognito sagt:

    Nein, kein Kanada ist notwendig. Das haben wir hier überall. Augen und Seele auf, mein Freund und ab durch die Gegend. Die Welt besteht nicht nur aus Jammer, obwohl es Leid genug gibt.

    Jetzt erzähle ich Euch was.

    Wir haben „schon seit immer“ gegrillt. Im Frühjahr blühte der Garten bunt, im Sommer waren die Nächte warm, im Herbst kuschelte man sich in die Schlafsäcke ein… Doch es wurde immer gegrillt… Über Jahre hinaus… Die Nachbarn sind immer dabei. Ihre Kinder sind da. Es wird gesungen und gespielt (ich z. B. auf Mundharmonika). Wir alle schöpfen unser Glück aus dem Moment. Wir haben es selbst erschaffen.

    Irgendwann, ich weiß selbst nicht genau wann und warum, habe ich die Kinder beobachtet und plötzlich festgestellt, dass sie sich eigentlich immer im Garten, beim Grillen, anders benehmen. Sie wollten keinen Rechner einschalten um zu spielen. Sie wollten auch keine Brettspiele. Sie haben da draußen ein Zelt aufgebaut, um im Garten zu übernachten. Sie wollten uns zuhören, wie wir singen und plaudern. Ihre Augen haben ein Licht ausgestrahlt, was ich vorher nicht bemerkt habe. Plötzlich wurde mir bewusst, das sie (die Kinder) die ursprüngliche Natur unseres Selbst widerspiegeln. Mir wurde bewusst, dass in unserer Natur der Mensch selbst versteckt bleibt. Die natürliche Gemeinschaft ist die Grundlage und die Voraussetzung des persönlichen Glücks.

    Viel später musste ich feststellen, dass dieser Gedanke gar nicht so neu war. Ich habe mit Entsetzen erfahren, dass ich umsonst den ganzen Gedankenweg gegangen bin, weil sich schon in der Antike Mehrere die gleichen Gedanken gemacht haben. Seitdem erfrischt man diverse Ideen ab und zu nach Bedarf immer wieder. Hier geht es zum Beispiel um Überlegungen, was eine Demokratie überhaupt ist, auf welcher Ebene der sozialen Zusammenhänge eine (nach Definition sortierte) Demokratie zu leben ist und wie? Und so weiter…
    Da kommst Du schon durch Marx und Lenin durch wie durch Butter und hast immer noch keine Schlussfolgerungen getroffen. Da stellst Du fest, dass sämtliche Systeme der Vergangenheit keinen Sinn ergeben, weil sie schlicht und einfach nicht funktionieren, außer der Familie und der Gemeinde. Doch wir haben mit ganzen Völkern zu tun.

    Und hier liegt der Hund begraben… Hat jemand eine Idee?

    Gruß

    Persona

  9. personanongrataincognito sagt:

    wollte sagen:
    Kanada ist NICHT notwendig
    😉

  10. personanongrataincognito sagt:

    Schön! Einfach schön!

    Doch Fragestellungen und Klagen gibt es überall zu Hauf.

    Hat jemand eine Idee?

    Gruß

    Persona

  11. Frank H. sagt:

    Vielleicht kann der durchgedrehte Koreaner namens Psy-Oppa es besser eklären? Je durchgeknallter desto besser?
    http://www.youtube.com/watch?v=bQrbunVuka8&feature=player_embedded#!

  12. Frank H. sagt:

    Ganz großes Kino.

  13. Frank H. sagt:

    Ich habe heute einigen jungen Erwachsenen den Kopf gewaschen. Sie sahen aus als hätten sie den Weihnachtsmann nach Ostern getroffen. Mags geholfen haben.

  14. vimp. sagt:

    Herr Bork, ich danke Ihnen

  15. Torsten Bork sagt:

    von Torsten an personanongrataincognito
    Menschlichkeit und Liebe

    Fragen an die Menschen

    Die Welt ein hartes Brot,
    Existenz in Elend, Kummer und Not,
    Kriege, Krisen Natur am Sterben,
    sparen, hungern Schulden erben,
    Leben in Armut, Unterdrückung und Leid,
    wann seid Ihr zu kämpfen bereit?
    Ohnmächtige Wut und offener Hass,
    auf die Worte der Führung kein Verlass!
    Streben nach Macht, Geld und Ruhm,
    keine Zeit dem Nächsten Gutes zu tun.
    Religion die stets den Glauben ersetzt,
    Ethik die innerste Werte verletzt.
    Verdrängt die Gedanken vergangener Kriege,
    schwelgen im Ruhm ehrloser Siege.
    Embargos die Kinder und Schwache lässt leiden,
    Presse die Hetze und Lüge betreiben.
    Fernsehen um sich abzulenken,
    ja nicht seiner Verpflichtung gedenken,
    den Kindern eine gute Welt zu schenken.
    Angst und Furcht die Herzen regieren,
    immer mehr noch an Bewusstsein verlieren.
    Banken die das Sagen haben.
    Überwachung, selbst in friedlichen Tagen.
    Feiern und trinken um die Welt zu vergessen,
    vom Wahn des steten Wachstums besessen,
    die Anderen, das sind doch immer die Bösen,
    der Nächste, wer weiß was er gewesen.
    Vertrauen am Sterben und Schuld bin ich nie,
    verharren in Depression und Apathie.
    Wo sind Eure Träume, Eurer Wille,
    bist Du zufrieden mit der rosa Brille?
    Glaubet Ihr es trifft Euch nicht,
    denkt Ihr, es verändert Euch nicht?
    Wann wacht Ihr auf,
    wann fangt Ihr an zu kämpfen?
    Wie oft noch wollt Ihr Eure Hoffnung dämpfen?
    Wie lange noch zusehen, eure Gefühle verraten,
    wie lange die offene Wahrheit beraten?
    Wann ist es genug, ist Euch alles genommen,
    die Menschlichkeit zur Ware verkommen?
    Wo ist die Solidarität geblieben?
    Wo wollt Ihr Leben, träumen und lieben,
    wenn Ihr alles verloren habt?
    Stück für Stück an jedem Tag,
    an dem Ihr Euch belügen lasst,
    dem Fernsehen glaubt, euer Verstand verblasst.
    Gestohlen bekommt, was eure Väter erkämpft,
    Hauptsache, dass die Konjunktur sich nicht dämpft.
    Wie viele Kriege wollt Ihr noch ertragen,
    wie lange nur schimpfen und sich beklagen?
    Wie lange die Profite der Reichsten tragen,
    wie lange bis Ihr verstanden habt?
    Das der Kapitalismus eine Lüge ist,
    die Dir sagt, wenn du nur fleißig bist,
    kannst du gut leben und alles wird gut.
    Wann habt Ihr wieder jenen Mut,
    Euren gerechten Anteil zu fordern,
    nicht Aktien oder Derivate zu ordern.
    Die Welt sollte den Menschen gehören,
    ohne die Erde dabei zu zerstören,
    im Streben nach dem größten Profit.
    Wie lange macht Ihr da noch mit?
    Wollt Ihr Kriege um Wasser und Rohstoffe führen,
    oder lieber die Herzen der Völker berühren?
    Mit Nächstenliebe, Vertrauen und Hilfe geben,
    in Frieden miteinander zu leben.
    Gemeinsam handeln, nach Höheren streben!
    Gedenke was unsere Väter uns auf gegeben,
    die Wahrheit mit Kraft und mit Mut erleben,
    für unsere Kinder nicht aufzugeben,
    Das Wort Menschheit mit einem Sinn beleben!

    Torsten Bork

  16. Newsticker2012 sagt:

    @Torsten Bork

    Lieber Torsten Bork,
    woher auch immer diese Worte kommen, ob kopiert oder aus Ihren Gedanken, es ist vorzüglich ausgesprochen, ich habe mir erlaubt diesen Text zu kopieren und an alle zu senden die in meinem Umfeld sind.

    Mit dem Text: Ein Bürger der zum Nachdenken anregt.

    Vielen Dank dafür.
    Leitet dieses Nachricht einfach mal an Menschen Die Ihr kennt, erwartet nicht zuviel, aber vielleicht geht einigen ein Licht auf.
    Gruss News

  17. Torsten Bork sagt:

    @Newsticker2012

    Jeder darf diese Texte mir guten Gewissen kopieren und weiterleiten, sie sind von mir und ich bitte sogar darum, denn diese Worte sind ja an die Menschen in dieser Welt gerichtet, das ist eine offizielle Erlaubnis von Verfasser, ich hoffe nur das sich bei vielen etwas Nachdenken einstellt.
    All das ist aus meinem Herzen geschrieben und vielleicht kann ich ja so ein wenig zu einer besseren und menschlicheren Welt beitragen. Nicht ist mächtiger als das Wort oder stärker als die Liebe! Danke für all Eure Hilfe und den Zuspruch das gibt auch mir die Kraft weiter zu kämpfen, zu vertrauen, zu glauben und natürlich zu schreiben. Seid ganz lieb gegrüßt Torsten Bork

  18. Torsten Bork sagt:

    Meine Gedanken

    Familie und Gemeinschaft

    Der Imperialismus versucht im Laufe seines Aufstieges ständig Kulturen, welche schon sehr alt und stabil sind( seit tausenden von Jahren) zu diskreditieren und zu zerstören. Letztendlich zielt diese Politik jedoch auf die Zerstörung der allerältesten Kultur ab, welche der gesamte Menschheit eigen ist, die Kultur der Familie.

    Es geht doch einfach schon die ganze Zeit nur darum die Menschen voneinander zu isolieren, allein, abhängig von der Umwelt und damit auch ängstlich und Obrigkeit hörig zu machen.
    Waren es am Anfang ganze Kulturen, die ausgerottet worden, in Amerika, wie auch Afrika oder Australien, so haben sich heute die Kräfte der Zerstörung, auf die letzten Bollwerke der Zivilisation eingeschossen.
    So alte Kulturen wie die arabische oder asiatische müssen fallen, denn von Ihnen geht die permanente Gefahr der Infiltration aus , mit Gedankengut, welches genau betrachtet bei uns in der westlichen Zivilisation langsam am Abnehmen und verkümmern ist.
    Die Familie!

    Familien fallen auseinander, weil jeder für einen bekloppten Job nach XY ziehen muss.
    Kinder werden von der Familie entfremdet, mit Massenmedien verblödet und gefügig gemacht.
    Schüler lernen nur noch aus der Notwendigkeit heraus bestehen zu müssen und nicht mehr aus dem Drang sich zu bewähren und neugierig zu fragen, auch zu kritisieren.
    Studenten werden zu Fachidioten, weil keine Zeit mehr zum Studieren bleibt.

    Am Ende rennen wir dann Jahrzehnte einem Ideal hinterher, welches sich kaum mit dem vereinbaren lässt, was Mann oder Frau an Vorstellungen gehabt hatten, ihr Leben mit der Familie zu verbringen und Zeit für seine Familie, Zeit für Liebe , Zeit zum lernen oder Zeit zum Denken zu haben.
    Wenn all dies hinter uns liegt, dann haben wir ein Leben als Rentner vor uns, welches uns dorthin wieder zurückwirft, wo wir als Jugendliche finanziell mal angefangen haben.

    Anstatt mit der Familie das Alter zu genießen, von früher zu erzählen, unsere Erfahrungen über Fehler und Irrtümer weiterzugeben. Glücklich zu sein, wenn all die Enkel und Kinder mit Freunden zusammen um uns herum sind, sind wir oft einsam und fragen, was all dies für uns oder unsere Kinder gebracht hat und müssen erkennen, dass wir uns Jahrzehnte haben verarschen lassen und die Zukunft unserer Kinder als Einsatz auf dem Zocker Tisch gelegt haben.

    Ganz egal, ob wir das persönlich waren oder es haben widerstandslos geschehen lassen.

    Ab zum Glück können wir ja reisen und so haben viele die Möglichkeit sich mal anzusehen wie Familie in anderen Ländern und Kulturen gelebt wird.
    Wenn man dann sieht, wie Menschen, welche in riesiger Armut leben, zusammenhalten und die Familie ein Bollwerk ist gegen die Alltagssorgen und Ängste, dann kommt man schon ins Grübeln, wenn ich mir die Frage stelle, warum es hier alles so vergessen wurde, wie mächtig unsere Gemeinschaft ist und trotz alledem Alle dabei zusehen, wie Jedem mehr und mehr von dem genommen wird, was uns ausmacht , uns absichert und bereichert.

    Mit Wehmut denkt man daran, wie es früher war, viel familiärer, viel ruhiger und auch ehrlicher.
    Die Gemeinschaft war noch eine Gemeinschaft von Gleichgesinnten und nicht eine Ansammlung von Individualisten.

    Ja ich verstehe und sehe, es ist nicht überall so, doch geht doch mal in Euch, denkt Jahre zurück, erkennt, was uns genommen wurde und wo wir wieder hinkommen müssen.
    Glaubt Ihr wirklich die Lüge, dass das Geld die Menschen dazu getrieben hätte mehr und mehr zu arbeiten, zu forschen oder zu lernen, damit Wohlstand aufzubauen?
    Oder war es nicht viel eher der Drang danach diese Welt für unsere Kinder, aus lauter Liebe zu Ihnen, besser zu machen ohne Sorgen darüber wie es uns gehen wird, da wir unseren Kindern so viel hinterlassen haben, das ein Überschuss von Allem vorhanden ist.
    Gut das haben wir ja jetzt geschafft, der Überschuss ist so groß, das deswegen eine Wirtschaftskriese stattfindet, jetzt geht es darum das Ruder herum zu reißen und eine neue Richtung eizuschlagen!
    Wir können natürlich so handeln, wie viele Generationen vor uns und den Überschuss mit Kriegen und Katastrophen schmelzen lassen, um dort weiter zu machen, wo wir schon immer scheiterten. Wir können natürlich auch diesen Überschuss nehmen und alles in der Welt im Interesse unserer Kinder investieren!
    Dazu müsste man aber gerechter verteilen und die Mittel dazu sollten von denen genommen werden, welche sie am leichtesten entbehren können, Punkt aus, denn Jene leben ja schließlich in Unserer Gemeinschaft und nicht wir unter Deren Obrigkeit!

    Eins starke selbstbewusste und offensive Gemeinschaft von Gleichgesinnten, denn Eins haben wir ja wohl Alle gemeinsam in dieser Gemeinschaft!

    Das Interesse und den Willen, dass es unseren Kindern einmal besser geht und zwar jedem Einzelnen.
    Das wir Ihnen Vorbilder waren und keine Schreckensbilder von ignoranten Egoisten.
    Ihnen eine Welt hinterlassen haben auf die wir stolz sein können!

    Was ist nur sooo schwer daran einfach mal zurückzustellen, dass es uns möglichst gut geht, sondern der nächsten Generation und diese dann die Chance haben es noch besser zu machen.
    Eines dürft Ihr nie verwechseln!
    Was man für seine eigene Familie will, das ist es nicht was uns zur Gemeinschaft macht, denn dies ist individuell von vielen Faktoren abhängig.
    Jedoch was alle Menschen und Familien gleich wollen, ist das was uns zur Gemeinschaft macht und ich hoffe bald werden die Menschen Mütter, Väter, Kinder und Großelter verstanden haben, dass wir die Macht der Liebe zu unseren Kindern haben unbesiegbar und optimistisch sind. Denen an der Macht jederzeit zu verstehen geben können- ohne uns seid selbst Ihr da Oben nichts!
    Also fragt nicht lange nach Politik oder Presse und Rundfunk, da findet Ihr Euch nicht sondern ruft Eure Familien, Freunde, Bekannten an, laden Sie ein oder fahrt hin. Ihr werdet erkennen, fast Alle denken so ähnlich wie Du, doch kaum Einer redet darüber aus Angst als Schwach zu gelten oder dumm.
    Frage Deinen Nächsten und Du wirst erkennen, Er liebt seine Kinder genau wie Du!

    Torsten Bork

  19. Evey sagt:

    Danke für die großartigen Texte!
    Hast du sie auch vertont? Sie könnten eines der wirklich guten politischen Botschaften sein, sofern sie so gut vertont werden, dass man die Texte bestens versteht. Als musikalische Kunst erreichen sie sehr viel mehr Menschen.
    Du hast eine tolle Gabe, ich wünsche mir, dass du weitermachst.

  20. Jannex sagt:

    oder kurz gesagt: …wenn wir jetzt noch unsere guten Gedanken für die eigene Familie an alle Menschen vergeben könnten, wäre der erste Schritt in eine bessere Zukunft getan.

    Gruß Jannex

  21. Jannex sagt:

    @personanongrataincognito Vorschlag oder Idee
    Lasst uns zur Wahl gehen.
    Lasst uns die Wahlzettel durchstreichen und ungültig machen.
    Verbreitet Euer Vorhaben an ALLE!
    ( „Ichkannjadochnixändern“ soll es bitte seinen Kindern erklären.)

    Trefft Euch 18:00 Uhr am Wahllokal und marschiert friedlich Richtung Rathaus.
    Macht Fotos und setzt es ins I-net.
    Verbreitet diese kleine Aufgabe und zeigt mal was das Internet kann.
    Jannex

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