FraPort-Tochter: An den Rand der Existenz mit Niedriglohn?

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Wer lange leben und gesund alt werden will, sollte eine halbe Stunde Sport pro Tag treiben. Am besten draußen in der frischen Luft bei Sonnenschein. Man sollte in einem regelmäßigen Tagesablauf entspannen können. Es empfiehlt sich viel Obst und Gemüse zu essen. Täglich sollten die Zähne mit Zahnseide gereinigt werden. Es ist vorteilhaft über viele soziale Kontakte zu verfügen. Ebenso steigert häufiger Sex die Lebenserwartung.(1) Und auf gar keinen Fall sollte man bei der FraSec arbeiten.


Anonymisierter Leserbrief

Die FraSec Fraport Security Services GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Fraport AG. In ihr arbeiten 3- 4 Tausend Mitarbeiter. Arbeitsschwerpunkt ist hier Kontrolle. Die Angestellten überprüfen Passagiere, Bordkarten, Bereichsübergänge, Flughafenmitarbeiter. Vorgesetzte kontrollieren die Angestellten. Die meisten von ihnen arbeiten im Schichtdienst. Dabei verdienen sie knapp unter, bzw. knapp über dem Mindestlohn. Der durchschnittliche Krankenstand liegt abnorm hoch.

Leider hat diese hohe Krankenrate tödliche Konsequenzen. Es bleibt die absolute Ausnahme ein Firmenmagazin zu durchblättern ohne auf Nachrufe zu stoßen. Eine typische letzte Seite sieht so aus:

Quelle: FraSec Live 1/2013

Quelle: FraSec Live 1/2013

Ein ähnlich tristes Bild ergibt sich auch, wenn man den Krankenstand in der FraSec (23) mit dem aller gesetzlich krankenversicherten Berufstätigen vergleicht.(24)

ärzteblatt

Wie kommt es bloß zu derart miserablen Werten?

Nun, die FraSec ist für ihre Mitarbeiter wie ein Brennglas. Ein Brennglas, das viele lebensverkürzende krankmachende Belastungen auf die Belegschaft fokussiert.

Das fängt schon bei den Arbeitszeiten an. Zu fast jeder Tages und Nachtstunde kann eine Schicht beginnen. Dienstpläne sehen aus wie Kraut und Rüben. Einem Schichtblock mit Nachtschichten kann ein Block mit Frühschichten folgen. Oder der Block fängt nur mit Frühschichten an und wechselt mittendrin zu Spätschichten. Wir haben also ein Wechselschichtsystem. Und mit diesem leiden wir auch an den damit verbundenen gesundheitlichen Nachteilen. Beispielsweise Schlafstörungen, Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Verdauungsstörungen, Wutausbrüche und Depressionen. (6)

Grundsätzlich besteht ein Schichtblock aus 6 Tage Arbeit und 2 freien Tagen. Dieses Raster wird starr über das ganze Jahr gelegt. Auch über Feiertage. Ab und zu gewährt einem der Arbeitgeber, dass man einen sogenannten Verfügungsdienst nicht wahrnehmen muss. Im Durchschnitt generiert der Verzicht auf den Verfügungsdienst etwa ein halbes Dutzend zusätzlicher freier Tage pro Jahr. Obendrauf kommt der Urlaubsanspruch. Der Urlaubsanspruch ist abhängig von der Dauer der Betriebszugehörigkeit und beträgt etwa 26 Tage. Unter diesen Bedingungen kommt man auf durchschnittlich 242 Arbeitstagen pro Jahr. (B1) Zum Vergleich: ein Arbeitnehmer mit gleichem Urlaubsanspruch, der nicht Schicht arbeitet, hat 16 Tage pro Jahr mehr Zeit sich zu regenerieren. (B2)

Zusätzlich zu den gesundheitlichen Nachteilen des Schichtarbeitens kommen hier auch die sozialen. Es fällt nicht leicht mit obigen Schichtsystem Freundschaften und Partnerschaften zu erhalten.

In manchen Abteilungen gibt es kaum etwas zu tun. Man bewacht Türen, Baustellen und Übergänge, um Unbefugte am Übertreten zu hindern. Oder man nimmt die Bordkarte eines Passagiers in die eine Hand, deutet mit der Senkung des Kopfes einen Lesevorgang an, gibt die Bordkarte wieder zurück und macht mit der anderen Hand eine weiterführende Bewegung nach hinten. Oder man steht in einem signalroten Jackett da und wartet darauf, dass ein Passagier einen etwas fragt. Was verblüffend selten vorkommt. Ein Großteil der Arbeit wird also in innerer Leere verbracht.

Mit dem gegenteiligen Problem, zu viel Arbeit, haben die Mitarbeiter der zahlenmäßig größten Abteilung zu kämpfen. Durchschnittlich 400 Passagiere muss ein Team von Fluggastkontrolleuren pro Tag kontrollieren. (B3) Natürlich sind Passagiere keine Maschinenteile. Aber wer einmal sich versonnen neben den Passagierstrom stellt, und den Fortgang an einer Kontrollstelle eine Weile lang auf sich wirken lässt, kann sich eines Eindrucks nicht erwehren: Es ist Fließbandarbeit.

Und damit leiden die Mitarbeiter dieser Abteilung unter den allgemeinen negativen Folgen von Fließbandarbeit. Hier kann zum Beispiel ein erhöhter Krankenstand im Alter angeführt werden.(22) In der Hauptsache leiden sie unter jenem Problem, das sich wie Mehltau über alle Abteilungen gelegt hat: innere Leere. Monotonie.

Ein spezifischeres Problem der Fließbandarbeit ist hier aber auch die Bewegungsmonotonie. Um zu kontrollieren, ob Passagiere Waffen in der Kleidung versteckt haben, werden diese von einem Fluggastkontrolleur manuell untersucht. Dies macht der Fluggastkontrolleur nach einem immer gleichen Schema. Er fängt bei den Schultern an und hört erst bei den Füßen auf. Dazu muss er natürlich auch bei jedem zu prüfendem Passagier in die Hocke gehen.
Die Folge ist, dass etliche dieser Kollegen die Abteilungen wechseln mussten. Ihre Gelenke, meistens die Knie, machten nach einer Weile Probleme. Leider kommen sie damit von Regen in die Traufe. Das Problem der meisten anderen Abteilungen ist nämlich Bewegungsarmut. Bluthochdruck, Gewichtszunahme, Rückenleiden und Diabetes sind hier nur einige der gesundheitlichen Folgen. (8)

Ein Problem, das ebenfalls über alle Abteilungen hinweg besteht, ist der Stress, der durch Lärm verursacht wird. Die direkteste Auswirkung ist natürlich Schwerhörigkeit. Chronischer Lärm kann aber auch zu erhöhtem Blutdruck führen. (9) Und damit haben wir einen ganzen Rattenschwanz an miserablen gesundheitlichen Folgen im Gepäck.

An manchen Arbeitsplätzen gibt es nur den Grundschallpegel des Flughafens. Babylonisches Sprachgewirr und ständige Lautsprecherdurchsagen.

Lauter wird es bereits an der Handgepäckkontrolle. Von einer seitlichen Schiene heraus werden mehrere Wannen auf das Förderband zum Röntgengerät gelegt. Koffer und Rucksäcke werden von den Passagieren auf das Band gewuchtet. Laptops finden ihren Weg in die Wannen. Im optimalen Fall könnte das durch sanftes Absetzen relativ geräuscharm von statten gehen. Der Normalfall verwandelt die Wannen aber in scheppernde Klangkörper. Als Passagier durchlaufen sie diese Stelle nur kurz. Ein Großteil der FraSecmitarbeiter verbringt hier jedoch den ganzen Arbeitstag.

Mit Abstand am lautesten ist es dort, wo sie als Passagiere nur selten hinkommen. Dem Vorfeld. Hier darf, im Gegensatz zu den Innengebäuden, ein Gehörschutz getragen werden. Dieser ist aber auch nötig. Stählerne Container mutieren auf ihren Fahrten zu monströsen Resonanzkörper. Flugzeugturbinen schreien, schleifen, schaben. Mit dem Fahrdienst, der Reisegepäckkontrolle und der Baustellenbewachung arbeiten gleich 3 Abteilungen im Vorfeldbereich.

Die Kollegen auf dem Vorfeld haben aber noch mit einer weiteren Belastung zu kämpfen. Den gesundheitlichen Folgen einer hohen Kerosinkonzentration in der Luft. Kerosine können Haut und Augen reizen sowie Dermatitis verursachen. (25)

Auch in den Terminals ist man nicht vor Kerosindämpfe geschützt. Allerdings werden diese durch die Umwälzungen der Klimaanlagen deutlich gleichmäßiger verteilt. Hier sorgen die Filter für Ungemach. Wer schon lange Jahre am Flughafen arbeitet, kennt vielleicht das Bild. Wartungstechniker holen zugesetzte rabenschwarze Filter aus den Klimaanlagen. Wer schon lange am Flughafen arbeitet und noch keinen Filteraustausch gesehen hat, sollte jetzt ins Grübeln kommen. Flughafenmitarbeiter sind arbeitstäglich jeder Menge Feinstaub ausgesetzt. Das ist schlecht für die Atmungsorgane, die Entstehung diverser Krebserkrankungen (26) und für den Teint. Als weitere Belastung sind bei Klimaanlagen Temperaturschwankungen zu nennen. Der Flughafen besitzt keine homogene Temperatur. Ein Vorgesetzter stellt die Klimaanlage vielleicht schärfer ein. Ein anderer regelt sie in seinem Bereich schwächer. In einem dritten Bereich kann es sein, dass aufgrund von Bauarbeiten die Klimaanlage überhaupt nicht funktioniert. FraSec Mitarbeiter sind viel unterwegs. Deswegen können sie an einem Tag auch viele Temperaturbereiche durchqueren. Eine entsprechend hohe Anfälligkeit für Kreislaufprobleme kann man hier erwarten. (27)

Kommen wir nun zu einem zentralen Problem. Der magere Lohn. Für Westdeutschland beträgt die Niedriglohngrenze zur Zeit 10,36 Euro. (13) Das liegt recht nahe bei dem durchschnittlichen Lohn eines Frasec-Mitarbeiters. (12)
Ein kleiner Teil der erhöhten Sterbewahrscheinlichkeit bei der FraSec dürfte tatsächlich dem Niedriglohn geschuldet sein. Wie Untersuchungen ergaben, ist die Sterblichkeit im Niedriglohnbereich tatsächlich größer als die durchschnittliche (14)

Es gibt recht viele Methoden unter den Kollegen mit Niedriglohn umzugehen. Gesundheitsfördernd sind sie allesamt nicht.

Möglich ist ein Verlust an Selbstständigkeit. Einige ziehen ins Hotel Mama zurück. Andere begeben sich de facto in finanzielle Abhängigkeit zu ihrem Partner.

Eine Reduktion des Lebensstandards wird auch häufig gewählt. Letztens sah ich einen Kollegen, der in der Kantine eine doppelte Portion Nudeln mit Bratensoße aß. Der Kostenpunkt lag bei 60 Cent. Die Kassiererin hatte ein Einsehen mit ihm und stillschweigend nur eine einfache Portion Nudeln berechnet. Mein Lieblingsgetränk in der Kantine war übrigens eine ganze Weile lang der it’s free! cantinacocktail. Er besteht aus heisses wasser (gratis), etwas kondensmilch (gratis) und 2 Päckchen Zucker (gratis). Natürlich sind das Extrembeispiele. Es ist möglich sich auch mit knappem Geldbeutel gesund zu ernähren. Der wahrscheinlichere Fall läuft allerdings auf eine vitaminarme Kost hinaus. Die Konsequenz lässt sich kaum übersehen. Wir werden immer dicker.

Eine weitere Alternative besteht in der Jagd auf Schichtzuschläge. Offensichtlich ist ein immer größer werdender Teil der Belegschaft in Geldnöte. Neiddebatten werden nicht mehr darüber geführt, wer nachts schlafen kann, sondern nachts arbeiten darf. Der Schichtblock eines Kollegen fing beispielsweise mit 3 Nachtschichten an. Dann, nach dem Ende der dritten Nachtschicht, hatte er etwa 8 Stunden lang frei. Anschließend folgten 3 Spätschichten. Als ich ihn fragte, warum er die Schichten nicht abändern ließ, machte er ein verlegenes Gesicht und rieb Daumen und Zeigefinger aneinander. Ach so, er brauchte den Nachtschichtzuschlag.

Bleibt als weitere Strategie noch mehr zu arbeiten. Viele Kollegen geben freie Tage ab, und arbeiten entweder bei der FraSec oder extern. Mehrarbeit ist durchaus ein typisches Verhalten von Niedriglöhnern.(15)

Einige Kollegen glaubten auch einen einfachen eleganten Weg aus der persönlichen Finanzkrise gefunden zu haben. Diebstahl. In der Regel ist das kein guter Einfall. Es befinden sich über 1000 Überwachungskameras (16) am Flughafen. Die Aufklärungsquote ist entsprechend hoch.

Und damit erreichen wir das vorletzte Problem. Dem Stress durch Überwachung. Flughafenparanoia ist nicht umsonst ein geflügeltes Wort. Kontrollkameras, Qualitätskontrolle, Vorgesetzte auf Kontrollgängen. Das nagt an vielen.
Läuft man durch den Flughafen, machen immer mehr Kollegen den Eindruck von geprügelten Hunden. Von fetten geprügelten Hunden. Von Unterwürfigkeit. Manchmal wirkt diese Unterwürfigkeit nur ängstlich, manchmal gebrochen, manchmal gereizt. Unsere Firma steht auf Pünktlichkeit. Oft ist es auch einfach nur die hektische Unterwürfigkeit rechtzeitig den Arbeitsplatz zu erreichen.
Das deutlichste Beispiel für unser gebrochenes Rückgrat fand ich bei der „Bewachung“. Bewachung ist der beschönigende Ausdruck dafür, dass man sich an einer Kontrollstelle befindet, und es nichts zu tun gibt. Hier sind wir wieder bei der inneren Leere angelangt. Die ganz feigen unter uns halten sich sklavisch an die Vorschriften. Die etwas mutigeren hören mp3. Aber nur auf einem Ohr. Das ist vernünftig. Falls ein Einsatzleiter vorbeikommt, stehen die Chancen gut, dass er es durchgehen lässt. Die wirklich Mutigen hören mp3 auf beiden Ohren.
Vor etwa einem Jahr ging ich nun an einer dieser Kontrollstellen vorbei. Mir wollte die Kinnlade runterfallen. Der Mitarbeiter saß mit weitgespreizten Beinen da. Auf dem Nachbarsitz dudelte ein Taschenradio vor sich hin. Von ihm selbst sah ich nichts, da er eine Bildzeitung breit vor sich hielt. Somebody is looking for trouble? Nö. im Näherkommen erkannte ich es. Das war gar kein FraSec Mitarbeiter. Heute saß da mal ein Fraportler, also einer vom Mutterkonzern.
Der Anblick hatte mich so begeistert, dass ich in meiner Pause extra nochmal vorbeiging. Diesmal war der Platz leer. Eine Kontrollstelle ohne Kontrolle? Das kann nicht sein! Ich drehte mich um. Aha. Der Fraportler war abgelöst worden. Wieder von einem Fraportler. Nur dem war der Sitz zu unbequem. Er hatte sich auf einer Liege weiter weg bequem gemacht. Richtig so. Ich nickte ihm anerkennend zu. Keine Reaktion. Ich sah genauer hin. Ach, so, er war eingedöst.

Es gibt Studien, die den Zusammenhang zwischen Stress und verkürzter Lebensdauer beschreiben (17) Aber so theoretisch muss es hier gar nicht bleiben. Wem trauen sie ein längeres Leben zu? Dem geprügelten Hund? Oder dem dösenden Köter im Sonnenschein?

Widmen wir uns zum Schluss der Belastung durch Röntgenstrahlung.
Jedes Mal wenn sie fliegen, muss sichergestellt werden, dass sie keine verbotenen Gegenstände an Bord schmuggeln. Dazu ist es auch notwendig ihr Handgepäck zu röntgen. Sie sehen es als Passagier auf einem Förderband in einem Röntgengerät verschwinden. Direkt neben dem Röntgengerät befinden sich meistens zwei Mitarbeiter der Fluggastkontrolle und auch sie als Passagier laufen in unmittelbarer Nähe daran vorbei. Röntgenstrahlung vermag das Erbgut zu schädigen. Dadurch besteht unter anderem auch die erhöhte Wahrscheinlichkeit einer Krebserkrankung. (18) Zwangssterilisationen wurden übrigens früher auch mit Röntgenstrahlung durchgeführt. (19) Hier kann ich sie beruhigen. Laut dem Bundesamt für Strahlenschutz ist die Röntgenbelastung für Passagiere unbedenklich. Anders allerdings liest sich die entsprechende Stelle für den Fluggastkontrolleur: „Die Strahlenexposition während der Handgepäckkontrollen ist selbst bei Personen, die häufig fliegen, weitaus geringer als die des Sicherheitspersonals, das sich permanent im Umfeld der Anlagen aufhält.“ (20)

Der Artikel begann mit Ratschlägen für ein gesundes Leben. Offensichtlich stimmen diese. Die Arbeitswelt der FraSec steht dem diametral gegenüber. Dementsprechend viel Krankheit und Tod gibt es.

Schlussbemerkungen

Es gibt einen sehr lesenswerten Beitrag von Frank Rieger im Feuilleton der Faz. Roboter müssen unsere Rente sichern, heißt der Beitrag. Hier stellt Rieger die Behauptung auf, dass Maschinen die Arbeit des Menschen immer besser beherrschen. Daraus folge, dass die Arbeit der Menschen immer weniger Wert sei. Dem stimme ich im Allgemeinen und im Besonderen bei der FraSec zu. Wir bewachen Übergänge. An manchen Stellen tun dies auch optische Sensoren und Alarmsysteme. Wir lesen Bordkarten. Manchmal liest auch ein automatisiertes Bordkartensystem die Bordkarten. Wir bewerten die Gefährlichkeit eines Reisegepäcks. Manchmal bewertet auch ein Automat die Gefährlichkeit.
Unsere Arbeit hat keinen großen Wert. Und genauso bezahlt und behandelt uns auch die Geschäftsführung.

Männer zwischen 50 und 60 erwischt es wirklich furchtbar leicht.

Mit einer Ausweitung von Schichtdienst und Niedriglohn in Deutschland wird meines Erachtens nach auch hier die Zahl der Kranken und Toten steigen

Quellenangaben

(1) http://www.tipps4fitness.de/6-experten-ratschlaege-fuer-ein-langes-leben/ (5)https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/Bevoelkerung/Bevoelkerungsbewegung/Generationssterbetafeln5126101119004.pdf?__blob=publicationFile
(6) http://www.sueddeutsche.de/leben/schlaflos-und-krank-schichtarbeit-mit-folgen-1.115420
(7) http://www.fraport.de/content/fraport-ag/de/presse_center/pressemeldungen/Fraport-Verkehrszahlen-2011-Frankfurt-mit-neuem-Passagierrekord.html
(8)http://de.wikipedia.org/wiki/Bewegungsmangel
(9)http://www.onmeda.de/ratgeber/umwelt/verkehr_luft/laerm-folgen-von-laerm-10229-3.html
(12)Entgeltrahmentarifvertrag Anlage 3. Einsehbar in Order Jpegs
(13) http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-09/niedriglohn-statistik-bundesamt
(14) http://www.sozmad.de/kapitel6.pdf (Seite 5)
(15)http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/studie-ueber-beschaeftigte-mit-niedrigloehnen-viele-geringverdiener-arbeiten-stunden-in-der-woche-1.1363269
(16)http://www.heise.de/ix/artikel/Saunagang-506899.html
(17)http://www.paradisi.de/Freizeit_und_Erholung/Gesellschaft/Lebenserwartung/News/11120.php
(18)http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6ntgenstrahlung
http://de.wikipedia.org/wiki/Gesundheitssch%C3%A4den_durch_milit%C3%A4rische_Radaranlagen
(19)http://www.h-ref.de/vernichtung/euthanasie/sterilisation.php
(20)http://www.bfs.de/de/ion/konsintec/handgepaeck.html (22)http://derstandard.at/1282273729707/Eintoenige-Arbeit-Fliessbandarbeiter-altern-schneller
(23) einsehbar unter www. Bundesanzeiger.de siehe Frasec Rechenschaftsbericht
(24) http://www.aerzteblatt.de/archiv/124789/Krankenkassenreport-Krankenstand-steigt-weiter-an
(25) http://www.dgmk.de/downstream/publikationen/im_netz/538.htm#Lampen%F6lKerosinII
(26) http://de.wikipedia.org/wiki/Staub#Wirkung_von_Staub
(27)http://www.arzneimittel.de/blog/gesundheitsbeschwerden-durch-temperaturschwankungen-im-fruhling-was-tun

Berechnungen

B1

365 Tage/Jahr*6 Arbeitstage/8 Tage Schichtblock – 26 Urlaubstage -6 Tage Verfügungsdienst = 242 Arbeitstage

B2

365 Tage/Jahr*5 Arbeitstage/7 Tage pro Woche -26 Urlaubstage-9 Feiertage =
226 Arbeitstage

B3

Die FraSec schickt ihre Mitarbeiter meistens in Teams von 5 Mitarbeiter an die Kontrollstellen. Wenn man davon ausgeht, dass also etwa 40 Millionen Passagiere pro Jahr durch die FraSec kontrolliert werden (7), ergibt das eine Arbeitsbelastung von round about 400 Passagiere pro Team und Tag.
40 000 000 Passagiere/Jahr/ 2000 Mitarbeiter/5 Mitarbeiter/team /242 Arbeitstage/Jahr = 413 Passagiere/Team/Tag

(A.d.R. Leserbriefe müssen sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken oder diese widerspiegeln. )


One Response to FraPort-Tochter: An den Rand der Existenz mit Niedriglohn?

  1. dirk sagt:

    ich habe nach meiner Bundeswehrzeit selber einige Jahre in der Sicherheitsbranche gearbeitet (Personen und Objektschutz) — Wir waren als Spezialisten zwar deutlich besser bezahlt, aber die Schichten sind wirklich der Hammer und sehen in fast allen Sicherheitsunternehmen sehr ähnlich aus.
    Den Job habe ich nach wenigen Jahren nicht mehr gepackt. Trotz der guten Bezahlung habe ich mir etwas neues gesucht.
    Und dass dieses Wahnsins Schichten in Kombination mit Stress (bei mir) sich negativ auf die Gesundheit auswiegen ist ja kein Gehimnis. Vermutlich wirkt sich sogar Monotonie genauso schlecht aus wie
    Stress.
    Ich frage mich, warum die Gewerkschaften im Sicherheitsbereich so machtlos sind.

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