AIO-Robotics 3D: Ein Ersatzteil faxen?

Bild: Aiorobotics

Seit den Makerbots – also Druckern die 3-D Objekte erzeugen können – hat sich einiges getan. Noch sind diese Geräte eigentlich eher etwas für Nerds und eine überschaubare Community, aber es entwickelt sich eine neue technische Revolution. Ein weiterer Schritt folgt nun von der Firma AIO-Robotics, dort entwickelt man einen Multifunktionsdrucker mit dem auch Objekte „gefaxt“ werden können.


Ein ganz entscheidender Punkt für die Entwicklung wird es sein, wie sich die Industrie in dieser Frage aufstellt. Geht man mit und steigt auf den Zug auf, oder lässt man ein weiteres Mal diese Entwicklung an sich vorüber ziehen. Immer wenn sich die „Kommerziellen“ einem Trend verschließen, entwickelt sich eine Eigendynamik und es bildet sich eine Gemeinde, die sich eben selbst versorgt.

Mit der neuen Technologie wäre auch endlich eine Abkehr von der Wegwerfgesellschaft möglich, was für die Nachhaltigkeit sicherlich ein guter Ansatz ist. Beispielsweise könnten Ersatzteile aus Plastik die gebrochen sind, einfach ersetzt werden. In einer „Microfiche“ sucht man sich beim Hersteller das passende Teil raus und dieser Faxt den „Druckplan“ einfach nach Hause.

Bild: Aiorobotics

Bild: Aiorobotics

Bereits als ich mir mehr Gedanken zu dem Thema gemacht hatte, sicherte ich mir die Domain DIYplan.com was für „Do it yourself-plan“ steht. Dort könnte man eine Community aufbauen die eben selbst Pläne von Teilen aus unterschiedlichen Bereichen zur Verfügung stellt.

Noch sind 3-D Drucker nicht ganz billig, vor allem wenn man noch einen Scanner dazu braucht. Früher waren aber auch DVD- oder Blueraybrenner unbezahlbar. Mit den Massenmärkten, werden sich dort andere Preisgefüge ausbilden und dann sollte man bereits die Laufschuhe anhaben. Auf Trends aufzuspringen wenn diese bereits in vollem Gange sind, ist ungleich schwerer.

Vermutlich wird es zunächst „3-D Cafe´s“ geben wo unter Anderem sich die Interessierten auch untereinander technisch unterstützen können. Nicht jeder der eine CAD-Zeichnung machen kann, ist auch in der Lage mit dem Schraubenzieher zu werkeln.

Es ist eine interessante und auch spannende Entwicklung, die man auf jeden Fall im Auge behalten sollte.

Carpe diem

Webseite von Aiorobotics: http://www.aiorobotics.com/


3 Responses to AIO-Robotics 3D: Ein Ersatzteil faxen?

  1. zeitzeuge sagt:

    Der Schritt zum Replicator ist nicht mehr gross.

  2. Habnix sagt:

    Ja ja , den Fehltritt in die Zukunft(-Replicator) sehen einige schon richtig aber die Lösung den Fehltritt zu verhindern,die bleibt aus.Die Medaille hat zwei Seiten.

  3. chris321 sagt:

    Der entscheidende Schritt an so Entwicklungen wie auch dem 3D Drucker besteht darin, dass die Gemeinschaft auch REALISTISCH UND FAIR daran „Teil haben kann“. Genau diese KOLLEKTIVE TEILHABE, diese TRANSPARENZ BEI TECHNIK, TECHNIK ALS VOLKS-GUT / VERMÖGEN, das muss wieder aufgebaut werden.

    Um es in den Worten eines jugendlichen Technikfreaks aus den Anfängen zu sagen: „Wir müssen die Vertriebler wieder aus unseren Netzen raus bekommen!“ Solange die Techniker da drin die Macher waren, war Ruhe und Frieden denn sie ticken einfach anders. Der Ärger fing damals an, als die Vertriebler (z.B. Bill Gates & Co.) mit ihre „genialen Ideen“ kamen und die waren nur so genial sich selbst oder den mit ihnen Verschworenen das Maximum und anderen Menschen das Minimum an den Entwicklungen zuzugestehen. Damit haben sie Menschen verführt. Diese MENSCHLICHEN WANZEN müssen wir wieder raus bekommen, dann hat auch wieder die Mehrheit an den technischen Errungenschaften einen fairen Anteil.

    Stattdessen hat sich inzwischen für die Mehrheit der Menschen ein „Turm der Geheimnisse“ entwickelt. Dieser Turm wird NICHT abgebaut durch unser Bildungssystem was es eigentlich, wenn man logisch denkt, sollte. In einer turbokapitalistischen Ordnung ist das auch nicht erwünscht. Dieser Turm oder diese Pyramide der Geheimnisse wird mit Argumenten wie „Schutz geistigen Eigentums“ gedeckt. Das ist Neusprech und ihr solltet es übersetzen in „von oben gedecktes Privileg zur Geheimnistuerei vor der gesamten Gesellschaft“.

    Dieser Turm der Geheimnistuerei der Mächtigen welche Geheimnis als ihr KAPITAL ansehen, muss von uns, dem Volk, abgerissen werden.

    Ich sagte bereits beim Feuermelder: Wenn jemand mir einen verblompten Cloud-Feuermelder (unsere Realität jetzt in der gesamten Wohnblockregion von etwa. 6.000 Leuten die sich nicht dagegen gewehrt haben) durch dieses „RECHTS-SYSTEM DES SYSTEMS“ ZWANGS-VER-ORDN-ET, dann will ich auch die TRANSPARENZ darin als
    + Sourverän in einer Demokratie und ein
    + Souverän über meine 4 Wände
    FORDERN.

    Es ist komisch: Weder die Gebäudeverwaltung noch der Hersteller wollen gegen mich einen Gerichtsprozess anfangen obwohl sie mir DAVOR gross mit Prozess gerdroht haben. Jetzt haben alle anderen die sich NICHT gewehrt haben einen völlig unkalkulierbaren „Homegrid vernetzten BlackBox Cloud Feuermelder“, also eine mehr oder weniger unkalkulierbare Wanze im Haus und das IN JEDEM ZIMMER. Nunja, sie können unsere Wohnung überbrücken, dann werde ich mit entsprechenden Tapeten oder meiner Grid-Vorstellung dem entgegen wirken.

    Ich will damit sagen: Wehrt Euch, fangt an Euer RECHT an der TEIL-HABE an TECHNIK und ENTWICKLUNG wieder EIN-ZU-FORDERN. Akzeptiert einfach dieser „Vertriebler-Strategie“ nicht mehr, dass NUR SIE UND IHRE VERSCHWORENEN an all dem was sich entwickelt, Teil haben dürfen.

    Beispiel: BASIC, schaut mal in Wikipedia, das war VOR Bill Gates und das war eine Programmiersprache für Schulen und Entwicklungseinrichtungen, FREI für alle gedacht. Also schon lange VOR Linux. Wer hat aber dieses BASIC überall damals als Betriebssystemkomponente in die ROMs gebrannt? Und wer wollte diese TEIL-HABE der VOR-GÄNGER nicht WEITER GEBEN. Tja, unser Billy. Er meinte er muss sein MICRO-BILL-Y da installieren und das allen in Rechnung stellen mit Lizenzen & Co. Dabei hat er als Hehler gearbeitet, sich das alte BASIC genommen, es individuell bzgl. der Hardwareplattform angepasst, dann auf die ROMs gebrannt und das war dann noch vor DOS „SEIN BASIC“, SEIN Betriebssystem (BESITZ-HEISCHEND). Das DOS, also das „disk operating system“ was die Mehrheit von uns noch kennen, das kam erst DANACH als die „Winchester“ kamen, also die magnetischen Datenspeicher mit ihrer Ansprache über Filesysteme.

    Und diese „Hehler Karriere“ die könnt ihr bei vielen dieser „Business Man“ der Anfangsjahre ausmachen. Die haben sich auf Kosten der Gesellschaft zu Milliardären gemacht. Auf Kosten von Volks-Gut, Volks-Vermögen oder wie man es auch nennen mag.

    Es ist wichtig dass diese „abenteuerlichen Milliardärskarrieren“ auf Kosten der Gemeinschaft aufhören. Wir sollten denen nicht mehr glauben, dass deren Millardenreichtum auf irgendeiner genialen Leistung oder Fleiss beruhte (weil die mehr Teller wuschen als wir), sondern wir sollten uns der Hehlerwurzeln bewusst werden.

    Und dieses historische Verständnis bringt uns weiter um die ganze Geschichte z.B. hinter Gilman Louis und den Silicon Valley Venture Capitals zu verstehen, aber auch solchen Entwicklungen wie GMO wo das schon EXITIERENDE GENGUT, diese VOLKS-GUT oder VOLKS-VERMÖGEN Mais, Weizen und Kartoffeln von einer genau nach diesem Muster gearteten Vertriebs-Mafia individuell angepasst wird und NUN als IHRE SCHÖPFUNG uns verkauft wird. Wenn es so weiter geht, werden unsere Kinder in Schulen lernen, dass Monsanto den Mais und BASF die Kartoffel geschaffen hätte. Und würde ein Schüler eine Kartoffel von seinem Grossvater rausholen und sagen: Das ist aber meine, denn mein Grossvater lebte vor Monstanto und die hat er MIR geschenkt, dann würden die Blackwater Teams diesen Jungen fertig machen der die Allmacht der neuen Götter hinterfragt hat.

    Wir sollten uns über die Hintergründe von Wissen, Geheimnis und der Lizenzmafia bewusst werden. Wir sollten uns aber als Volk unseres Volks-Vermögens bewusst werden und dass DARAUF wie z.B. Boden, Wasser, Luft, Leben Einzelne keinen Anspruch haben, sondern immer nur die gesamte Gemeinschaft! Es geht nicht an, dass sich Eigentum und Wissenspotential in immer weniger Handen sammelt und alle anderen Menschen zu Nutzern mit Nutzungsgebühren versklavt werden.

    Es ist unsere Aufgabe diesen „Turm der Geheimnisse“ abzubauen so wie er aufgebaut wurde: Schritt für Schritt. Der Anwender indem er z.B. von Windows auf Linux wechselt, der Entwickler z.B. indem er den Weg des Anwenders dorthin leichter macht oder neue progressive Lösungsansätze entwickelt.

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