Nun Frankreich: Nächster Absturz einer Passagiermaschine

swift

Zunächst galt Flug AH5017 nur als vermisst, nun wird gemeldet dass die Maschine vom Typ McDonnell Douglas MD-83 abgestürzt sei. Etwa 50 Minuten nach dem Start sei der Funkkontakt abgebrochen, nun bestätigte laut der Welt der UN-Kommmandeur Koko Essien den Absturz. Mit den Ereignissen der letzten Tage, wird die Statistik für die Flugsicherheit ordentlich durcheinander gebracht.


Genaue Informationen sind noch nicht vorhanden, es sollen sich aber viele französische Fluggäste an Bord der Maschine der spanischen Fluggesellschaft Swiftair befunden haben. Verunglückt ist die Maschine in Mali zwischen den Städten Gao und Tessalit.

Bisher bleiben Anschuldigungen aus, dass Freiheitskämpfer das Flugzeug abgeschossen haben, bei den Interessen Frankreichs könnte sich das allerdings recht schnell ändern.
Mali ist vor einigen Monaten in den Fokus gerückt, als Frankreich dort gegen Rebellen kämpfte, angeblich um eine Ausweitung des radikalen Islamismus zu verhindern. Ganz uneigenützig dürfte das Engagement allerdings nicht gewesen sein, man begehrt stark nach dem Erdöl und dem Yellow Cake.

Mit dem dritten Unfall in der privaten Luftfahrt binnen wenigen Wochen, ist hier sicherlich auch eine Frage der Sicherheit auf dem Plan. Wie und womit man die Menschen „schützen“ will, wird sich sicher in Kürze herausstellen. Solche Unglücke – dann noch in Serie – bieten den Regierungen einen guten Nährboden für weitere Einschränkungen oder die Durchsetzung unpopulärer Maßnahmen. Für die Hinterbliebenen der Opfer bleibt mir nur der Wunsch die Geschehnisse zu ertragen und mein herzliches Beileid.

Carpe diem

Bildquell: Wikipedia – Gerry Stegmeier


14 Responses to Nun Frankreich: Nächster Absturz einer Passagiermaschine

  1. Hallojulia sagt:

    Keine Frage
    Putin war’s

  2. Maulhure sagt:

    Die MD 80 Baureihe ist nicht gerade einer der sichersten Passagierflugzeuge Weltweit.
    Sie ist in der Luftfahrtgeschichte in unzähligen Aircrash verwickelt.
    Erst einmal abwarten ob es nicht doch technisches versagen war.
    Der Umständehalber ist, zur Zeit jedoch wohl jede Art von Spekulation und Verschwörung erlaubt.

  3. Maulhure sagt:

    An Board der verunglückten Maschine befand sich unter anderem die Nichte von Fidel Castro.

  4. Maulhure sagt:

    n-tv Liveticker vom

    Freitag, 18. Juli 2014
    Liveticker zum Abschuss von Flug MH17

    +++ 17:26 Fidel Castro beschuldigt ukrainische Regierung +++
    Kubas früherer Präsident Fidel Castro hat die ukrainische Regierung für den Abschuss des Flugs MH17 verantwortlich gemacht. Die Regierung in Kiew habe eine „außergewöhnlichen Provokation“ begangen, das Flugzeug habe sich im von der ukrainischen Armee kontrollierten Luftraum befunden, hieß es in einem Leitartikel des kommunistischen Revolutionsführers in der Parteizeitung „Granma“. Kuba könne „nicht aufhören, seine Ablehnung für eine solch anti-russische, anti-ukrainische, pro-imperialistische Regierung zum Ausdruck zu bringen.“

    http://www.blick.ch/news/ausland/ah5017-wrackteile-gesichtet-ein-schweizer-und-fidel-castros-nichte-an-bord-id3007354.html

    NO COMMENT !!!!!!!

  5. Maulhure sagt:

    Wie der Flughafen von Ouagadougou über Facebook mitteilt, seien auch zwei französische Europafunktionäre, wie auch Mariela Castro, die Nichte von Fidel Castro an Bord.

    17:59
    teleSUR TV @teleSURtv
    #LAFOTO | Hija del presidente Raúl Castro se encuentra en #Cuba en una reunión con movimientos sociales #LaHabana http://t.co/wNLUrR1Pzd
    Twitter Image
    Mariela Castro befinde sich in der kubanischen Hauptstadt Havanna.

    17:54
    Mariela Castro habe gegenüber «Televisión del Sur» in Venezuela gesagt, sie sei nicht an Bord der Maschine gewesen. Sie sei wohlauf und in Kuba.

  6. psst sagt:

    Inzwischen wurde das Wrack des Flugzeugs ausfindig gemacht. Es befindet sich in einem „sehr unzugänglichen Gebiet“ etwa 70 Kilometer von Goa entfernt nahe Tilemsi (Mali).

    http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article130514313/Kampfjets-sollen-AH5017-Wrack-in-Mali-gesichtet-haben.html

    Jetzt habe ich mal bei google Maps geschaut. Gao liegt 400km entfernt von Tilemsi. Das ist total woanders. Wie kann dann in der nähe von Tilamsi 70 km Gao entfernt sein?

  7. Politicus sagt:

    Nein an Bord sind die 7 Zwerge und jetzt kommts sämtliche Klone der 7……..also 14……..28 http://www.michael-holzapfel.de/themen/zahlen/zahlen.html

  8. miraculix sagt:

    @politicus

  9. miraculix sagt:

    nochmal
    @politicus

    Meine Güte, hast Du heute einen Kasper zum Abendbrot verspeist? 😉
    Das mit den „Malen nach Zahlen“ liegt Dir wohl schwer im Magen! Scheint dann wohl ein Problem zu sein.

  10. Ice-Dealer sagt:

    sorry, wie kann die Mschine sich im ukrainischen Armee kontrollierten Luftraum befinden?

  11. chris123 sagt:

    Wie gesagt bekam ich Hinweise, dass es eine neue Generation von Manpads
    http://de.wikipedia.org/wiki/Man_Portable_Air_Defense_System

    gibt die deutlich leistungsfähiger ist als alles was es vorher in dieser Richtung gab. Damit holt man anscheinend auch Flugzeuge aus grosser Höhe runter. In dem Fall dass solche autarken überseekofferartigen Flugabwehrraketensysteme wirklich inzwischen weltweit im Umlauf sein sollten, ändert es die Militärgeschichte.

    Es gibt z.B. einem kleinen Guerilla Trupp eine militärische Leistung in die Hand die NICHT NUR Passagierflugzeuge enorm verwundbar macht. Wenn man dann auch noch bedenkt, dass fast die ganze westliche militärische Überlegenheit in der Lufthoheit liegt, würde das einen echten Paradigmenwechsel bedeuten welcher dem Westen militärisch enorm zusetzen würde. Es war bisher recht leicht immer über andere Länder aus der Luft herzufallen und dabei quasi weit da oben nicht greifbar, also weitestgehend unverwundbar zu sein. Mit diesen neuen Systemen wäre man nun auch in grösseren Höhen verwundbar. Wenn ein komplettes BUK System aus 3 Einzelfahrzeugen besteht, kann man sich vorstellen was solch ein neues Überseekoffersystem für ein technischer Fortschritt wäre.

    Mag sein dass meine Infos zu den Übersee-Raketenkoffern eine Fehlinformation sind und diese Systeme gibt es nicht. Wenn sie jedoch wirklich existieren, werden wir noch einiges in Richtung Flugzeuge kommen runter erleben.

    Der Mali-Fall mag jetzt wirklich ein Unfall wegen schlechten Wetters gewesen sein. Warten wir es ab …

  12. Frank H. sagt:

    @chris123
    Deien grünen Koffer lassen mir jetzt keine Ruhe…ich geh da mal in meinem Garten nach suchen…

  13. chris123 sagt:

    Genau, suche mal die Marsmännchen Koffer wenn es Dich glücklich macht!

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