Fake: CBS-Video Co-Pilot tot in Spanien gefunden

Fake stamp

Im Augenblick macht ein Video von Live-Leaks die Runde, wo angeblich bei CBS2 News gemeldet wurde, dass der Co-Pilot der German-Wings Maschine in einem Fahrzeug am Flughafen Barcelona tot aufgefunden worden sein soll. Es ist wirklich unglaublich, wie geschmacklos manche Menschen sind. In dem Zusammenhang ein Fake-Video zu produzieren ist der Gipfel der Frechheit. Erstaunlich ist, wie schnell so etwas wieder die Runde macht, denn eigentlich ist das recht schnell als Unsinn zu erkennen.


Schon zu Beginn des Videos sind amerikanische Polizeiwagen zu erkennen, welche sich nicht nur durch die Aufschrift deutlich von spanischen unterscheiden. Sowohl der Schnitt, als auch die Vertonung lassen ganz klar auf Dilettanten schließen, die sich einen geschmacklosen Witz gemacht haben. Hier zunächst das Live-Leaks Video:

Quelle: http://www.liveleak.com/view?i=cd8_1427666034

Wer einmal Tina Kraus von CBS2 hören möchte um das zu vergleichen, kann das im folgenden Video tun:

Carpe diem


53 Responses to Fake: CBS-Video Co-Pilot tot in Spanien gefunden

  1. chris123 sagt:

    @R2D2

    Das was ich beschrieben habe war in Russland, also kein westliches Flugzeug, sondern eine Tupolev! Bei der wird das wohl so gehen. Habe es ja real erlebt. Da habe ich noch ganz andere Dinge erlebt. Z.B. Schneeflüge. Das war gigantisch, wir sind in einem Schnee gestartet da hätte ich gedacht so was geht gar nicht. Wir stifelten also richtig im Schnee über die Landebahn zum Flugzeug und dann ging es da auch los, richtig im Schnee. Also nichts mit beheizter Start- und Landebahn und alles geräumt. Das Bild beim Starten war imposant. Diese ungeheure Schneeverwirkbelungen hinter den aufsteigenden Flugzeugen. Dann war ich mal in einer dieser riesigen Iljuschin Maschinen. Die kam in einen Sturm, der absolute Wahn. Dieses riesige Flugzeug biegte sich regelrecht wie ein Blatt. Die Gepäcksklappen sprangen ständig auf und die Stewardessen rannten den Gepäckklappen hinterher sie wieder zu schliessen. Vorne bog es in die andere Richtung als hinten. Man sitzt in dieser riesigen Iljuschin wie in einem Theater, kann also WEIT nach vorne schauen. Das war schon unheimlich. Später sagte mir jemand das sei normal, Flugzeuge seien für so etwas gebaut. Als wir mit diesem Monsterflugzeug landeten hat man das gar nicht gemerkt. Zumal Nebel war, plötzlich war es unten.

    Aber auch in westlichen Flugzeugen habe ich so Sachen erlebt. Einmal bin ich beim Drehkreuz Atlanta in den Westen weiter und dann stellten sie nach dem Start fest, dass die Elektronik ausgefallen ist und sagten das auch klar und über die Lautsprecher. Das ganze Flugzeug wurde muxmäuschen still. So eine Stille von so vielen Leuten auf einem Fleck habe ich noch nie erlebt. Du hättest eine Stecknadel fallen hören. Vorher, ein Quaseln wie im Hühnerstall und danach war der Hühnerstall aber so was von still. Wir flogen dann in einem weiten Bogen nach Atlanta zurück. Unten war ein Spalier aufgebaut von Feuerwehr Fahrzeugen. Dachte es gibt bei einem Flughafen nur eine Handvoll. Ne, das war eine echt riesen grosse Reihe rechts und links, alle hatten den Alarm an. Und das blinkte und leuchtete, der Wahn. Und wir flogen genau dazwischen rein. Roter Teppich ist gar nichts 😉

    Richtung Südostasien geht es anscheinend noch viel wilder ab. Da steigen die Leute mit echten Hühnern und dem halben Bauernhof ein. Aber da habe ich nur von Leuten dort erzählt bekommen, also nicht selbst erlebt.

    Dafür habe ich einen besoffenen Piloten erlebt. So richtig sicher kann man da nicht sein, aber es machte für mich den Eindruck. Er schrie in das Mikro und die Maschine orgelte auf und ab wie jemand der schätzungsweise den Steuerknüppel immer massiv anzieht und dann wieder absackt. Ich dachte: Vielleicht landet der mit entsprechend viel Promille besser als ohne! Dann war ich mal auf einem „Party-Flug“. Das Flugzeug hatte irgendwie Öl gelassen und die Flugaufsicht liess es nicht starten. Jetzt stand die Maschine endlos. Wir wurden also nicht wie sonst üblich aus dem Flugzeug geschickt, sondern blieben drin. Dann begannen die hinteren Reihen Alkohol zu bestellen. Am Morgen sollten wir wegfliegen, es wurde am Abend und wir standen immer noch. Und inzwischen ist das ganze Flugzeug zu einem Suff-zeug geworden. Wir hatten ne richtige Party im Flugzeug. Und dann kamen wir in der Nacht doch noch weg. Die Party ging während des Flugs so weiter. Es war der lustigste Flug meines Lebens.

    Das waren jetzt mal eine Handvoll krasser Fluggeschichten. Im Osten gibt es noch mehr so „Militärpiloten“ Erlebnisse. Selbst in Ungarn / Budapest habe ich solches „militärischen Flugverhalten“ erlebt. Da sind die Flugzeuge z.B. schon vor der eigentlichen Startbahn gestartet, sind also in die Kurve rein gestartet wie man sagen würde, so was machen normal doch nur Kampfpiloten. Ja, Budapest! Aber ich habe hier auf IKN ja schon beschrieben dass sich in Osteuropa einige geändert hat. Solche Dinge wurden jetzt nach EU-Standard „normalisiert“.

    Ich bin im Laufe meines Lebens extrem viel geflogen. Schon als Kind bin ich noch mit den Eltern über Island nach Amerika geflogen wo die Direktflüge noch nicht üblich waren. Habe viele Verwandte in den USA. Wir sind ständig in die USA geflogen. Eigentlich wollten meine Eltern damals auswandern wie Jens heute, aber sie haben es dann wegen dem Schulsystem nicht gemacht. Meine Grosseltern hingegen sind gegangen. Wenn ich also über die USA schimpfe, dann nicht wie jene die dort nie waren, sondern als jemand der so ziemlich jeden Nationalpark und Sehenswürdigkeit von Ost bis West gesehen hat und mit dem Winnebago und viel „Cool Aid“ durch die Landschaft fuhr:

    http://mywinnebagostory.com/

    Mein Bruder war kürzlich nochmals drüben und er sagte mir: „Das Amerika was wir kannten gibt es nicht mehr! Ich bin froh dass unsere Grosseltern das nicht mehr erleben mussten.“ Meine Grosstante die noch in Oberschlesien aufwuchs und Hitler und die NAZIs erlebte, sagte uns kürzlich: „Die Analogie zwischen der NAZI Zeit und das was hier in Amerika jetzt passiert ist erschreckend!“

    Das sagen Leute die mal ganz grosse Amerikafans waren !!!
    Die Amerikaner versauen sich inzwischen den Ruf auch bei denen die mal von ihnen überzeugt waren.

  2. chris123 sagt:

    Übrigens, im Gegensatz zu meinem Bruder kann ich mir heute gar nicht mehr vorstellen in dieses „land of the evil“ zu fliegen. Ja, die Welt hat sich in den letzten Jahrzehnten schwer verändert. Der Osten hat die neue Freiheit errungen die sich zuerst in einer Anarchie ausdrückte. Jetzt wird der Wildwuchs geschoren und es gibt auch dort zunehmend „Vorschriften und Gesetze“. Kannst also nicht mehr einfach „auf die Strasse gehen und lospinkeln“ nur weil es Dir Spass macht. Das hat bis jetzt keinen interessiert, jetzt wird man wie in anderen Ländern auch schnell Bekanntschaft mit der Polizei machen. Und im Westen wird man dann laut aufschreien dass man es bist zum Pluto hört: Menschenrechtsverletzung !!!

    Putin über Demokratie:
    https://www.youtube.com/watch?v=wSxXl0qhieI

  3. chris123 sagt:

    Film Egypt Air 990 – Analogie zur CoPilot Geschichte:

    https://www.youtube.com/watch?v=7o9Zy1ViHdM

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