Kreditnehmer sollen bezahlt werden

zinsen

Etwa 7 Jahre lodert die Finanzkrise nun schon in den Katakomben der Notenbanken vor sich hin. Unzählige – vor der Krise undenkbare – Maßnahmen wurden schon durchgeführt und erstaunlicherweise ist der große Flächenbrand bisher tatsächlich ausgeblieben. Von dieser trügerischen Ruhe sollte man sich allerdings nicht täuschen lassen, einzig die Herzkreislaufmaschine – bestehend aus schier unendlicher Liquidität und Rechtsbrüchen – hält den toten Torso noch am Leben. Immer wenn man denkt absurder geht es nicht mehr, kommt von irgendwo ein Banker her.


Am Anfang der Krise witzelten Webseiten wie meine noch herum, irgendwann müssten die Banken Kreditnehmern noch Prämien für die Aufnahme zahlen und dahin sind wir auf dem besten Wege. Bereits am 11 April machte eine Nachricht die Runde, die jeden gesunden Ökonomen schüttelte, erstmals bekam eine Frau zinsen auf den aufgenommen Kredit ausgezahlt. Dazu aus dem Handelsblatt:

Sexualtherapeutin bekommt Kredit – und Zinsen
Eva Christiansen ist berühmt geworden, weil sie die erste Bankkundin ist, die von ihrer Bank Geld geliehen hat und dafür Zinsen bekommt. Wie kann das sein und warum wird es das demnächst wohl auch hierzulande geben?[1]

Wie die Welt heute meldet, laufen in etlichen großen Finanzinstituten bereits Planspiele das nötigenfalls großflächig einzuführen. Spätestens nun müsste jedem aufgehen, dass unser Geldsystem kläglich gescheitert ist. Es ist ein Offenbarungseid der Banken um die Politik der Zentralbanken zu kontern. Am Ende kann und wird der Verbraucher der Verlierer sein, anders ist es nicht möglich. Aus dem Weltartikel:

Deutsche könnten bald für Schulden bezahlt werden
Das ist kein verspäteter Aprilscherz: Verbraucher könnten bald für die Aufnahme von Krediten bezahlt werden. Große Geldinstitute bereiten sich bereits auf den Tabubruch vor. Der Staat macht es vor.[2]

An dieser Stelle in einen frenetischen Freudentaumel auszubrechen wäre allerdings völlig falsch, auch wenn diese Aussicht natürlich verlockend klingt. Grundlegend wird irgendwer diesen Irrsinn bezahlen und das sind am Ende immer die Bürger. Geld kann nicht arbeiten, das müssen immer die Menschen erledigen. Wenn das Geld eines Investors „arbeitet“, meint das immer, dass ein anderer für die Erträge schuften muss. Im Prinzip der moderne Feudalismus.

In Gesprächen werde ich oft gefragt wann meiner Meinung nach der ganze Spuk ein Ende hat. Mittlerweile gibt es wenig was schwieriger zu beantworten ist. Dunkle Gewitterwolken hängen seit Jahren am Himmel und es könnte jederzeit der Jahrtausendsturm losbrechen. Wann aber dieser Punkt gekommen ist, das kann man mit Blick auf die korrupte Politik und die jämmerlichen Notenbanken unmöglich beantworten. Der eine „Schwarze Schwan“ könnte eine Kette der Vernichtung auslösen, aber wann der nun um die Ecke gepaddelt kommt, das weiß nur noch der liebe Gott.

Im Prinzip ist der Tag lange überfällig, wie man aber an den neuen Planspielen sieht, sind Banken und Politik bereit die Reise nach Jerusalem so weit zu treiben, bis kein einziger Stuhl mehr steht. Vielleicht wird noch eine Runde Subprime-Ultra eingeschoben, das Bargeld abgeschafft oder anderweitig Unsinn verzapft um den hirntoten Patienten eben doch noch ein paar Jahre am „Leben“ zu erhalten. Bleibt nur zu hoffen, dass dann vor dem Abschalten nicht noch der Patient als Organspender komplett ausgeräumt wird.

Carpe diem

[1] http://www.handelsblatt.com/finanzen/vorsorge/altersvorsorge-sparen/verkehrte-finanzwelt-sexualtherapeutin-bekommt-kredit-und-zinsen/11621886.html
[2] http://www.welt.de/finanzen/verbraucher/article139745910/Deutsche-koennten-bald-fuer-Schulden-bezahlt-werden.html


33 Responses to Kreditnehmer sollen bezahlt werden

  1. strom23 sagt:

    Eine völlig neue Herausforderung der sich das gesamte
    Finanzsystem stellen muß.Um ehrlich zu sein ich wüßte nicht wozu ich Kredite vergeben sollte ohne etwas dafür zu bekommen. Bilanz aufblähen per Negativzins ist glaube ich sogar für ein Kreditinstitut sinnfrei. Allenfalls bei lukrativen Sicherheiten würde ich als Kreditgeber ein paar Euro draufzahlen. Dabei müßte ich aber hoffen das der Kredit platzt um anschließend einzusammeln.

    Wer so ein wenig die Zinsentwicklung der heiligen 10jährigen Deutschen Bonds verfolgt der hat sich in dieser woche sicher die Augen gerieben. 0.07% gibts es noch auf die goldene Kuh der Versicherer und der Ruck nach unten war derart stark in den letzten 4-6 Wochen das bei gleichbleibenden Trend bald ein Minus vor den Zahlen steht. Die Schweiz hat es vorgemacht. Das die Versicherungsnehmer immernoch nicht sturm gelaufen sind und z.b ihre Kapitalbildenden Lebensversicherungen versuchen zurück zu kaufen ist für mich absolut unverständlich. Wie als ob eine Art Lämung vorliegt und das sogar bei des Michels liebsten Kind, dem Geld.
    Das ist echt erstaunlich.

  2. Jens Blecker sagt:

    @ Strom, wenn das Perpetuum Mobile nicht am Laufen gehalten wird, fliegt auch den Banken der ganze Dreck um die Ohren. Also gute Mine zum bösen Spiel machen 😉 Irgendwann werden die Banken nach einer Währungsreform mit geringerer Abwertung der Schulden dann die Assets einsammeln, das ist dann der Lohn 😉

  3. tom sagt:

    … oder hier, vor zwei Tagen auf RottMeyer –>

    http://www.rottmeyer.de/der-mensch-ohne-bargeld/

  4. strom23 sagt:

    @Jens
    Währungsreform, die müßte dann aber bald kommen.

    Neulich eine Unterhaltung gehabt zum DDR Mark – D-Mark Umtausch damals. Da haben sich einige ne goldene Nase verdient indem sie vorher Ost Mark kauften um dann hinterher den um ein vielfaches geschöhnten Wechselkurs zu gunsten der Ost Mark wieder in D-Mark einzulösen. Sollte das mit dem Euro passieren wird wohl mindestens eine gegenüber dem Euro derzeit schwächere Währung auf der Welt explodieren. Währungsreform Eventuel der wahre Grund warum die Schweizer die Reissleine gezogen haben.

  5. Frank H. sagt:

    Ron Paul: Dollar-Kollaps wird »sehr bald« die USA zerstören

    von Markus Gärtner, 18.04.2015

    Aus dem Parlament hat er sich verabschiedet, von den Mikrofonen zum Glück noch nicht. Ron Paul, der 22 Jahre lang dem US-Kongress angehörte, warnt in einem neuen Video vor einer verheerenden Währungskrise. Diesmal, so Paul, werden nicht die Spekulations-Eskapaden von Banken sowie marode Hypotheken der Auslöser sein, sondern »sehr bald schon« ein Kollaps des Vertrauens in den Dollar.

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/wirtschaft-und-finanzen/markus-gaertner/ron-paul-dollar-kollaps-wird-sehr-bald-die-usa-zerstoeren.html

  6. Frank H. sagt:

    Die Zeichen mehren sich dass wir in 2015 oder 2016 den Dollar absaufen sehen. Auch der Euro wird dann Geschichte sein.

    Unter Verweis auf das Titelblatt des Economist’s! Wer wenn nicht Rothschild und Rockefeller weiss am Besten was gespielt wird!!

    Der 2. Todesschlag gegen den Euro werden wir um den 11.05.2015 sehen.

    Der 1. Todesschlag war am 11.03.2015 gewesen.

    Das wird aber dem Dollar nichts mehr helfen. Denn das Imperium ist innen restlos zerfressen.

  7. Frank H. sagt:

    ZUr Erinnerung: Seit dem 11.03.15 ist Griechenland defacto aus dem Roulette ausgestiegen! Die griechische Regierung hat „unsichtbare“ Helfer. NIEMAND im Imperium kommt an die Macht OHNE die Sekte – NIEMAND!!

  8. Pansenwastel sagt:

    Lustige Negativzinsen.
    Verstehe ich das richtig, daß ich für Sparguthaben Zinsen zahlen muß und für Schulden Zinsen bezahlt bekommen werde?
    In diesem Fall würde ich mein (nicht existierendes) Sparguthaben abheben und einen Kredit in gleicher Höhe nehmen. Dumm, wenn eine folgende Währungsreform die Schulden in einem geringeren Maß entwerten würde als Guthaben.

    Müsste das Belohnen von Kreditnahme nicht auch den letzen Systemtrottel stutzig machen, selbst wenn man nicht an o.g. Währungsreform denkt? Die Frage: „Wie machen die Banken damit Profit?“, sollte diese Leute doch zum Nachdenken anregen oder?
    Ja, wie machen die Banken Profit, wenn auch andere auf meine Idee kommen?

  9. aramis sagt:

    Die Frage: “Wie machen die Banken damit Profit?”

    Ganz einfach…

    Wenn ich z.B. einen Hauskredit aufnehme, schaffe ich damit einen realen Wert den die Bank dann als Vermögen in seiner Bilanz hat.

    Damit haben die quasi „Spielgeld“ in echtes Geld umgewandelt und bekommen dafür noch mehr Spielgeld.

    Super günstiges Wirtschaftprogramm, der Staat, die Wirtschaft, die Banken, alle profitiert davon und ich halte dann den Kopf hin.

  10. Vernunftbegabte sagt:

    Für mich handelt es sich bei diesem Ansatz um den letzten verzweifelten Versuch dieses unrettbare System zu retten sowie den Glauben die Binnennachfrage auf dieses Weise einen Schub zu geben, weil ein Wachstum über den Export nur zu Lasten Dritter möglich ist und die Ungleichgewichte weiter zu nehmen würden. Dies halte ich zwar für einen massiven Denkfehler, weil die Nachfrage nur endlich steigen kann und die Nachfrage dem Kurvenverlauf des abnehmenden Grenzertrages entspricht. Diesem Verlauf versuchen die Unternehmen durch Innovation, Produktdiversifizierung und ausgeklügelten Marketingstrategien (inkl. 0% Finanzierungsangebote) entgegenzuwirken. Falls die diese Kreditzinsstrategie wirklich umsetzen sollten, werden die genauso Schiffbruch erleiden wie beim alten System, jedoch scheint -falls alle in den Genuss solcher Kredite kommen sollten- dieser Plan nur dazu zu dienen, um finanzschwachen Haushalten den Zugang zum Kreditmarkt zu ermöglichen => nur kurzes Strohfeuer vor dem totalen Crash (vgl. auch vorgehen in den USA bis zum Ausbruch der Subprimekrise).

    Aufgrund der Mechanismen des Finanzsystems wird ein Sitten- und Werteverfall in Verbindung mit dem ganzen Konsumwahn und den ganzen Ideologien erst richtig befeuert, weil ohne Einkommen kein Überleben und ohne Konsum keine Einnahmen und somit auch keine Steuereinnahmen und Arbeitsentgelte. Des Weiteren auch keine Kredite und somit auch kein Geld. Im Prinzip ganz einfach, jedoch werde ich diese Zusammenhänge hier jetzt nicht erneut detaillierter darstellen. Es muss immer unabhängig vom Bedarf konsumiert werden. Verschärft wird dies durch den Zins und den Zinseszins. Daher wäre eine Welt ohne Geld der einzige Ausweg, jedoch nur mit jenen, die über ein Höchstmaß an Intelligenz, Weitsicht und Verantwortungsbewusstsein verfügen und alle anderen muss man über die Klippe springen lassen.

    Ein anderer Erklärungsansatz –wenn auch eher unwahrscheinlich, wobei ich es in dieser verrückten Welt nicht mehr ausschließen würde (System hält länger als von uns allen gedacht; ich selbst hatte unter Einbeziehung meiner Erkenntnissen aus dem Herbst 2011 primär mit einem Crash 2014 bzw. spätestens -allerdings nur sekundär- für 2015 gerechnet auch wenn dieses System seit 2008 mausetot ist)- könnte eine grundsätzliche Veränderung des Geldsystems und der Bedeutung von Geld an und für sich mit einhergehen. Ich schreibe nicht ohne Grund seit Jahren in zahlreichen Kommentaren auf diversen Portalen, dass Wohlstand nur über die Produktionsfaktoren Arbeit und Wissen erreicht und gehalten werden kann, wobei dem Produktionsfaktor Wissen eine besondere Bedeutung zu kommt, weil ohne diesen der Produktionsfaktor Arbeit sonst wertlos ist. Außerdem sind der einzige Wertspeicher die eigene Arbeitskraft und das eigene Wissen und kein Geld, Edelmetall oder sonstige Dinge. Ich hoffe nur, dass uns dieser ganze Edelmetallirrsinn erspart bleiben wird.

    Zu den negativen Zinsen habe ich soweit ich erinnern nur etwas auf anderen Portalen geschrieben, jedoch handelt es sich hierbei um ein Zurückfahren der Geldflutung, weil die Notenbanken mittlerweile selbst gemerkt haben, dass man ein Problem, dass durch eine expansive Geldpolitik entstanden ist, nicht mit derselben Strategie lösen kann. Und die sog. Anleihekäufe der Zentralbanken ist für mich nichts anderes als das Einsammeln von nicht abgenommenen Staatsanleihen, um auf diese Weise eine unkontrollierte Systemschmelze durch nicht abgenommene Anleihen zu verhindern.

    Und einen Aspekt darf man nicht außen vorlassen. Es ist der ausstehende Schuldenschnitt für Griechenland. Für die angeblichen Reparationsforderungen der Griechen gibt es keinerlei Rechtsgrundlage (habe ich in einem Kommentar unter meinem Vornamen Sandra zu erreichen über den Link https://pinksliberal.wordpress.com/2015/03/29/anstalt-vom-31-03-2015-griechenland-und-deutsche-reparationszahlungen/ dargestellt) und als der Betrag mit den 278,7 Mia. Euro im Raum stand hat es bei mir als die Zahl vor knapp zwei Wochen durch die Medien ging sofort klick gemacht. Die sehr große Masse hat von den wahren historischen Zusammenhängen sowieso keine Ahnung (interessieren sich auch nicht dafür) und von der Geschichtskeule lassen sich die meisten hierzulande immer noch beeindrucken. Des Weiteren sind die Leute vor einem solchen Hintergrund eher bereit diese bittere Pille zu schlucken ohne dass es zu Aufständen/Protesten kommt.

  11. Egoaustreiber sagt:

    Es wird eher darauf hinauslaufen, daß man im Westen versucht dieses kaputte unmoralische Geldsystem bargeldlos zu machen! „Stichtag bargeldlos: 01.2018 wurde ja schon mal angedeutet um den Luftballon in der Masse zu testen“

    die fremdgesteuerten Schweden machen es schon vor in diese Richtung und sind stolz ihre Kriminalitätstatistik dadruch zu präsentieren. Daß aber auch dort absichtlich mit Ausländern überwiegend Südländern überfremdet wird von der Fremdherrschaft des Zioismus, bekommen die Michels auch hier kaum mit..und lassen sich auch noch verchippen dort der Bequemlichkeit und Pseudosicherheit wegen( echt traurig..
    das kommt davon, wenn man an den wahren Christentum NICHT glaubt! die Christen dort machen es ganz bestimmt NICHT und Unterstützen diese globale Mafia damit nicht mit dem verchippen wie in der Offenbarung geschrieben steht und von der globalen Mafia durchgeführt wird damit sich das biblische Projekt erfüllt usw.

    Islamische heuchlerische „GOLDgeile“ Banken (gesteuert aus Arabien) fassen zeitgleich auch hier schon mal den Fuß um aus der 3ten Priorität der Menschensteuerung anzudeuten..den Michels schaut her hier gehts lang „Islam ist der Weg, die Wahrheit und das Leben“ natürlich ist es Bullshit des Luzifers uns seiner Freimaureranhänger..die werden auch noch staunen, daß man Gold nicht fressen kann und es nicht von Gott der Liebe kommt, auch wenn es die trügerische Sicherheit in der Endzeit vermittelt“

    siehe auch nochmal sehr informative Video dazu:

    „Six principles of global manipulation“
    (wow aus 666tube wurden die Tags dazu schonmal wieder rausgenommen und teilweise wiedermal gelöscht die Profile! ..scheint wohl die globale Zionistenmafia sehr zu ärgern dieses russ. Video!)

    „The Six Principles of global Manipulation“
    https://www.youtube.com/watch?v=xvq2Kg7XOnc

    Wenn diese globale Mafia Bastarde es schaffen bis dahin ihr System gegen Menschheit zu erhalten, dann wird es bis dahin von denen alles unternommen bis es bargeldlos wird und die Menschheit verchippt wird! Erst dann kommt der totale Zusammenbruch und Zerstörung weltweit.

    Diese Verrückten gehen ja teilweise sogar so, vor um all die Prophetien in den Schriften zu erfüllen!

    So bekommt jeder das was er verdient nach seinem Glauben!
    Das irdisch-jenseitige Gericht naht im wahrsten Sinne des Wortes!

  12. Statler sagt:

    Hallo zusammen,

    >In Gesprächen werde ich oft gefragt wann meiner
    >Meinung nach der ganze Spuk ein Ende hat.

    Die werden das System laenger am laufen halten, als wir uns das alle vorstellen koennen. Man sollte nie die Creativitaet der Finanzmagiere unterschaetzten :=)

    Zinsen/Zinseszins sind die Ursache allen Uebels, das duerfte den meisten hier klar sein. Aktuell wurden die Zinsen auf 0 runtergefahren. Prinzipiell ist das ein Schritt in die richtige Richtung. Wenn es das eigene Sparbuch betrifft, sieht das natuerlich ganz anders aus :=)

    Ist der Crash unabwendbar?
    Man stelle sich vor, per Stichtag wuerden alle Sichtguthaben, Sparbuecher, Festgelder etc. zum gesetzlichen Zahlungsmittel erklaert und der Kontrolle einer Zentralbank bzw. dem Staat unterstellt.
    Banken koennten pleite gehen, die Sichtguthaben wuerden dann nicht mehr verschwinden, sondern einfach auf ein neues Konto transferiert, aus der Forderung gegen die Bank ist ja nun etwas reales geworden, naemlich gesetzliches Zahlunsmittel. Bargeld im Schliessfach verschwindet schliesslich auch nicht, nur weil die dazugehoerige Bank pleite geht.
    In D waeren wir ganz gut geruestet fuer ein solches Scenario, mit den Spasskassen und Vobas steht eine solide und flaechendeckende Infrastruktur zur Verfuegung, die KFW koennte die Kreditvergabe organisieren.
    Die Versicherungen, Zockerbuden und „ToBigToFail“ Institute koennten verschwinden, ohne das die Realwirtschaft zusammenbrechen wuerde.

    Es wuerden natuerlich jede Menge Forderungen einfach verschwinden, z.B. Privatrenten und Lebensversicherungen, die Versicherungsnehmer wuerden das garantiert nicht lustig finden. Bei einem unkontrolliertem Crash waeren deren Ansprueche aber auch weg, nur eben plus Buergerkrieg.

    Gruss

  13. Luxic sagt:

    @Statler

    Die Krise wäre glaube ich leichter zu lösen, als man vielleicht glauben mag. Man müsste nur wollen. Um eine neue Währung werden wir denke ich nicht herumkommen. Man hätte das längst erledigen können. Die Krise könnte seit ein paar Jahren Geschichte sein. Niemand müsste existenz- oder zukunftsbedrohende Einschnitte erleiden. Wenn man 100.000 € löscht, kann man eine Sekunde später 100.000 D-Mark buchen. Die Staatsverschuldungen könnte man auf ein angemessenes Maß zurück stutzen. Aus einem 150% Defizit kann man doch per Mathematik ein 80 % Defizit machen. Banken müssen dabei nicht pleite gehen. Die können sich jederzeit wieder Geld aus dem Nichts zaubern, denn da kommt Geld immer her, egal welches Geldsystem man installiert. Gold ist auch nur ein Metall, dessen Preis willkürlich festgelegt wird. Der Goldpreis kommt ja nicht aus der Mine. Nur das Metall. Echtes Geld gibt es nirgends auf der Welt.

  14. Ice-Dealer sagt:

    Statler, schau dir mal an wie die Isländer das gemacht haben damals..einfach eine neue Bank gründen, guthaben dorthin transferieren und den rest abwickeln.. das geht, wenn man es will..

    Vernunftbegabte: du schreibst „eine grundsätzliche Veränderung des Geldsystems und der Bedeutung von Geld an und für sich“ und gleichzeitig über „Wohlstand“ – vielleicht lernen wir , dass Wohlstand nicht das vorhandensein von Geld oder Geldequivalenten sein muss sondern sehr viel mehr sein kann

  15. Pappnase sagt:

    Es wird nicht mehr lange dauern, da werfen sie uns das Geld noch förmlich in den Briefkasten, nur damit wir „endlich konsumieren“.
    Ökonomische Gesetze haben „vorerst!“ ausgedient.

  16. Frank H. sagt:

    Schulden außer Kontrolle: Die Vorahnung eines perfekten Sturms
    Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 20.04.15 03:11 Uhr | 68 Kommentare

    Der neue Bericht des IWF über die globale Finanz-Stabilität ist ein Eingeständnis des Scheiterns der Alchimisten des Geldes: Schon die kleinste Krise in der Welt kann zu einem Crash führen, fürchten die Finanz-Eliten. Lösungen haben sie keine. Ab sofort gilt das Prinzip „Rette sich, wer kann“. Die Sparer, Steuerzahler und Bank-Kunden sollten sich in höchste Wachsamkeit walten lassen.

    Von der Öffentlichkeit streng abgeschirmt, haben an diesem Wochenende in Washington der IWF und die Weltbank ihre Frühjahrstagung abgehalten. Es ist erstaunlich, dass von den Beratungen kaum relevante Details an die Öffentlichkeit gedrungen sind. Selbst die großen Finanzmedien wie die FT oder das Wall Street Journal berichten so, als hätten die Finanzeliten in Washington nur von Griechenland gesprochen.

    Das ist kein Zufall. Das eigentlich wichtige Dokument dieser Tagung, der Global Financial Stability Report, ist ein ernüchterndes Zeugnis für das Scheitern der Alchimisten im globalen Finanzsystem. Der Bericht stellt den bisherigen Bemühungen, einen Crash zu verhindern, ein denkbar schlechtes Zeugnis aus.

    Der Bericht hält fest: Die Risiken im globalen Finanzsystem sind seit Oktober 2014 gestiegen und haben sich auf Teile des Finanzsystems verlagert, wo sie schwerer zu erkennen und noch schwerer zu bekämpfen sind. Die entwickelten Volkswirtschaften sind einerseits noch abhängiger von der Politik der jeweiligen Zentralbank und müssen zugleich die unerwünschten Nebeneffekte einer globalen Niedrigzinspolitik in den Griff bekommen. Die niedrigen Ölpreise setzen, gemeinsam mit dem starken Dollar, vor allem die Schwellenländer unter Druck. Sie müssen, so fordert es der IWF, ihre Finanzsysteme widerstandsfähiger machen, indem sie ihre eigenen Verletzlichkeiten bekämpfen.

    Die fast manische Fixierung auf die Griechenland-Krise zeigt, dass die Vernetzung im weltweiten Finanzsystem so komplex geworden ist, dass ein Kollaps in Griechenland entgegen allen offiziellen Beschwörungen das weltweite Finanzsystem sehr wohl gefährdet. Dasselbe gilt für die Russland-Krise. José Viñals, Chef der Finanzabteilung des IWF und führender Autor des Berichts, erwähnt in seinem Blog die geopolitischen Spannungen in Russland und der Ukraine ausdrücklich, ebenso wie jene Nahen Osten, in Teilen Afrikas und in Griechenland.

    Besonders bedrohlich scheint demnach die Lage der Eurozone zu sein. Der IWF stellt fest, dass die Banken der Eurozone auf faulen Krediten (Non Performing Loans, NPL) in Höhe von 900 Milliarden Euro sitzen. Dagegen nehmen sich die 250 Milliarden Euro, die die internationalen Gläubiger an Griechenland vergeben haben und im Fall einer Pleite Griechenlands verloren wären, als überschaubare Größe aus. Die Berechnungen des IWF zeigen, dass der Großteil dieser faulen Kredite bei den italienischen und spanischen Banken sowie in Irland, Zypern und Griechenland lagert. Zwar habe die EZB durch die Übernahme der Bankenaufsicht in Europa und die neuen Vorschriften zum Eigenkapital gewisse Erfolge erreicht. Doch reichen diese Maßnahmen in keiner Weise aus, um das Problem der faulen Kredite in den Griff zu bekommen. Der IWF schlägt daher vor, dass sich die Banken aktiv mit diesen faulen Krediten beschäftigen müssten. Zugleich empfiehlt der IWF, effizientere rechtliche und institutionelle Rahmenbedingungen zu errichten, um diese faulen Kredite aus der Welt zu schaffen.

    Wie diese aussehen sollen, skizziert Viñals in einem Interview mit der österreichischen Zeitung der Standard. Dort unterstützt der IWF-Mann die harte Haltung der österreichischen Regierung gegen die Gläubiger der Skandalbank Hypo Alpe Adria. Diese Position überrascht, wenn zahlreiche internationale Investoren, vor allem aber viele öffentliche deutsche Banken von dem Schuldenmoratorium betroffen sind. Sie werden Milliardenverluste realisieren müssen. Die Unterstützung des IWF für diesen Kurs zeigt, dass sich die internationalen Finanzeliten angesichts der Unlösbarkeit des Schuldenproblems in den „Rette sich wer kann!“-Modus begeben haben. Wir haben es mit einer Art Endspiel zu tun, in der nun jeder versuchen wird, einerseits die Schuld dem anderen zuzuschieben. Zum anderen werden alle Beteiligten versuchen, dass nicht sie für die verantwortungslose Schuldenmacherei bezahlen müssen.

    In diesem Zusammenhang ist auch die Bemerkung von US Präsident Barack Obama an Griechenland von Bedeutung: Obama hat den Griechen empfohlen, härter beim Eintreiben der Steuern vorzugehen. Auf der IWF fordert, dass zur Lösung der Schuldenkrise höhere Steuern das vermutlich einzige probate Mittel sind. Erst vor einigen Monaten hatte der IWF eine Zwangsabgabe von etwa 10 Prozent auf alle Vermögen gefordert, um den Schuldenabbau voranzutreiben. Australien ist diesem Vorschlag bereits gefolgt und will als erstes Land eine Steuer auf Bankguthaben einführen. Österreich, das mit seinem Bankenkrach immer mehr unter Druck gerät, bereitet ein Gesetz vor, mit dem die Einlagensicherung neu geordnet werden soll. Nicht mehr der Staat soll den Bankkunden ihre Einlagen garantieren. Die Banken allein sollen für die Sparguthaben geradestehen. Frankreich hat beschlossen, die Verwendung von Bargeld drastisch einzuschränken, um eine Flucht aus den Strafzinsen für Bankguthaben zu verhindern.

    Der Gedanke, über die Besteuerung oder eine Zwangsabgabe auf Sparguthaben und Vermögen das Schuldenproblem zu lösen, sickert unterdessen weiter in das Finanzsystem ein. Erst vor einigen Wochen hat die Unternehmensberatung McKinsey, traditionell ein wichtiger Berater der Finanzminister in vielen Länder, eine Zwangsabgabe auf Vermögen als den Königsweg zur Lösung der Schuldenkrise beschrieben.

    Der Bericht des IWF stellt in entwaffnender Offenheit fest, dass das bisherige weltweite Gelddrucken offenbar ohne jegliche Wirkung auf die Finanzmärkte geblieben ist. Dazu ist ein Interview erhellend, welches der IWF mit sich selbst geführt hat (Video am Anfang des Artikels). Darin bestätigt Viñals, dass an den internationalen Finanzmärkten ein Liquiditätsproblem herrsche. Diese Aussage überrascht sogar den Fragesteller, der selbst vom IWF kommt. Doch auf seine Frage, wohin denn all die Billionen gegangen seien, die die Zentralbanken in den vergangenen Jahren in die Märkte gepumpt haben, kann Viñals keine schlüssige Erklärung geben. Er spricht von einem Paradox, wonach viel Liquidität in guten Zeiten gut, in schlechten Zeiten jedoch schlecht sein. Mit anderen Worten: Wenn es wirklich hart auf hart kommt, waren all die verzweifelten Maßnahmen der Zentralbanken wirkungslos.

    Mehr noch: Das Gelddrucken hat noch eine weitere, äußerst gefährliche Nebenwirkung. Der IWF stellt fest, dass die niedrigen Zinsen eine erhebliche Bedrohung für die Versicherungswirtschaft in Europa darstellen. Die Lebensversicherer halten in der EU ein Portfolio von 4,4 Billionen Euro, welches von den niedrigen Zinsen akut bedroht ist. Der IWF betont, dass dieses Problem keinesfalls nur isoliert in der Versicherungsbranche besteht. Die Schwierigkeiten der Lebensversicherer könnten zu der IWF wegen der hohen Vernetzung mit dem gesamten Finanzsystem zu einer Ansteckung führen. Der IWF sieht darin einen Beleg, dass die Risiken des Finanzsystems von den Banken zu anderen Institutionen gewandert sind. Beherrschbar sind sie dort nicht geworden, ganz im Gegenteil.

    Zwar ist bei den Berechnungen und Prognosen des IWF stets Vorsicht geboten. Eben erst wurde bekannt, dass der IWF seine Wachstumsprognose für Griechenland bereits nach drei Tagen wieder korrigieren hat. Diese Korrektur scheint jedoch dem Poker geschuldet zu sein, der aktuell der Troika und Athen gespielt wird. Eines ist klar, dass Griechenland nicht zu retten ist. Zugleich ist klar, dass die Eurozone Griechenland nicht fallen lassen kann. Bundesfinanzminister Schäuble hat dazu vor einigen Tagen einen Plan präsentiert, wonach Griechenland zwar pleitegehen soll, jedoch in der Eurozone verbleibt. Diese Idee greift auch die Stimme der Londoner City, die FT, auf, und vertritt die Auffassung, dass Griechenland am besten seine Zahlungsunfähigkeit gegenüber dem IWF und der EZB erklären sollte. Dies wiederum würde bedeuten, dass die Verluste von den europäischen Steuerzahlern getragen werden müssen.

    Die Vorstellung, dass die europäischen Regierungschefs tatsächlich vor ihre Wähler treten und eingestehen, dass sie mit dem politischen Projekt einer Gemeinschaftswährung ohne dem dazugehörigen fiskalischen Überbau 250 Milliarden Euro Verlust gebaut haben, erscheint heute als weltfremd. Die Euro-Retter werden versuchen, das Spiel so lang als möglich hinauszögern.

    Die nüchternen Erkenntnisse des IWF bleiben von den kurzfristigen Winkelzügen der europäischen Politik unberührt. Die Schulden sind weltweit außer Kontrolle geraten, das System funktioniert nicht mehr. Die enge und unübersichtliche Vernetzung aller Finanzinstitutionen macht eine Steuerung gerade in einer Krise faktisch unmöglich. Zugleich kann jede kleine politische Krise – etwa um Russland – das ganze System zum Einsturz bringen.

    Vor dem Hintergrund der in Österreich, Australien und Frankreich beispielhaft exekutierten Maßnahmen kann man davon ausgehen, dass in den kommenden Monaten und Jahren die Steuerzahler, Sparer und Bankkunden umfassend, wenngleich vermutlich nur schrittweise, zur Kasse gebeten werden. Sie sind die einzigen, die aufgehäuften Schulden zurückzahlen können. Dass nicht sie selbst, sondern ihre verantwortungslosen Regierungen diese Schulden gemacht haben, wird den Bürgern als Ausrede wenig helfen.

    Die Staaten haben wegen des Gewalt- und Geldmonopols die Möglichkeit, jede Art der finanziellen Repression durchzusetzen. In vergleichsweise sanften Worten empfiehlt der Bericht des IWF zur globalen Finanzstabilität den Staaten nichts anderes, als dies schnell und entschlossen zu tun. Für Sparer und Anleger ist die Zeit gekommen, sich genau zu überlegen, was sie mit ihrem hart erarbeiteten Geld machen. Sie müssen sehr intelligent vorgehen. Über kurz oder lang wird ihnen jeder Ausweg abgeschnitten werden. Der Crash ist systemimmanent. Und es wird sein wie immer in der Geschichte: Die Folgen von politischem Versagen baden niemals jene aus, die für ein Desaster verantwortlich sind.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/04/20/schulden-ausser-kontrolle-die-vorahnung-eines-perfekten-sturms/

  17. Frank H. sagt:

    Internationale DEAGEL Liste http://www.deagel.com/country/forecast.aspx für 2025 überarbeitet. Prognosen für einige Staaten und Regionen sehen recht düster aus. Vorallem die USA und EU als wirtschaftliche Hochleistungsregionen sind sozialökonomisch massiv betroffen!

    Hier eine Zusammenfassung in Deutsch: http://n8waechter.info/2015/04/die-deagel-liste-update/

  18. R2D2 sagt:

    @ frank
    hab einfach nur 2 bitten an dich.
    1. kannste artikel wie den von dwn nicht einfach nur verlinken?
    spart ne menge zeit hier beim runterscrollen.

    2. ich weiß nicht, wie jens dazu steht, aber ich würde deine verlinkungen auf rechtslastige seiten hier nicht mehr tolerieren. n8waechter ist wie die honigsoße, wozu man auch den unbrauchbaren kopp-müll zählen kann.

    google mal nach deagel und du wirst reichlich seiten unserer reichsbürger finden, die sich mit diesem blödsinn auseinandersetzen!!

  19. Mr Mindcontrol sagt:

    Da habe ich mich als Sozialhilfe-Empfänger schon gewundert, dass ich von der Sparkasse alle 4 Wochen „Bettelbriefe“ bekommen für einen Kredit, wurden mir bis vor kurzen regelmässig 6000 Euro angeboten ist es jetzt schon ein 5-Stelliger Betrag!

  20. Jens Blecker sagt:

    R2, leider muss ich Dir recht geben. Der N8wächter ist extrem schnell mutiert zu einem Trasher für Klicks.

  21. Irmonen sagt:

    Aha, ich verdiene mir dann Geld mit Geldleihen: wenn ich mir xxx leihe und 100Euro Zinsen bekomme, zahle ich dann mit dem geliehen Geld das geliehene Geld zurück und voila – behalte die Zinsen.
    Das ist doch mal ein leicht verdientes Taschengeld oder eine Rentenaufbesserung….?

    So ne Milchmädchenrechnung aber auch!

  22. Vernunftbegabte sagt:

    @Ice-Dealer:

    Ich weiß, dass ich es etwas komisch geschrieben habe sowie nicht besonders intensiv bei dem von Ihnen vorgebrachten Aspekt eingegangen bin. Allerdings wollte ich aufgrund des Artikels auch gar nicht so tief in diese Thematik einsteigen (passt nicht so ganz). Außerdem habe ich diesen Aspekt in den sporadischen Kommentaren auf diesem Portal bereits dargelegt und ich mich nicht unnötig wiederholen möchte. Wenn es nach mir ginge, würde es bei mir eine Welt ohne Geld geben und die heutigen Börsen wären zusammen mit den ganzen unsinnigen Beschäftigungsverhältnissen (gilt für die gesamte Wirtschaft) abgeschafft, jedoch habe ich nichts zu entscheiden und zu sagen.

    Genau aus diesem Grund habe ich auch das Wissen und die Arbeitskraft die einzigen Wertspeicher sind geschrieben. Ich selbst möchte ja auch von diesem Geld=Wohlstand wegkommen, jedoch gestaltet sich dies als sehr schwierig, wenn die sehr große Mehrheit das Wirtschafts- und Finanzsystem nicht verstehen möchte und weiterhin bestrebt ist sich auf Kosten Dritter in Verbindung mit dem Zins und Zinseszins zu bereichern.

    ————————–

    @Frank H:

    Da Sie hier den Artikel von DWN eingestellt habe möchte ich noch anmerken, dass sich es sehr viele Menschen sehr einfach machen, wenn sie die ganze Schuld auf die Politclowns abladen. Einmal davon abgesehen dass die Wahlen aufgrund der Urteile des Bundesgrundgsetzgerichtes vom 3. Juli 2008 und 25. Juli 2012 ohnehin alle nichtig sind ist zu beachten, dass das Stimmvieh mit seiner Unmündigkeit, Korruptheit, Primitivität und Rückständigkeit erst diese Verhältnisse ermöglicht hat. D. h. bei den Scheinwahlen sind nur jene am erfolgreichsten, die das Stimmvieh am glaubwürdigsten für dumm verkaufen können ohne dass dies von diesem bemerkt wird. Ferner möchten die Leute belogen, betrogen und gekauft werden. Falls doch einmal ein Politclown im Wahlkampf die Wahrheit sagt wie z. B. 1990 die SPD (ich hasse zwar diese Pertei wie alle anderen auch), dass der Aufbau von Mitteldeutschland nicht ohne Steuererhöhungen möglich ist, wurde diese vom Stimmvieh abgestraft. Das Ergebnis war jedoch, dass die CDU/CSU massiv die Steuer erhöht haben. Die Leute wollen über Wahlgeschenke gekauf werden, die sie am Ende über die zu entrichtenden Steuer/Gebühren und Abgaben selbst zu finanzieren haben. Darüber hinaus sind je nach Umfrage bis zu 90 % der Leute mit den Politclowns und deren Beschlüssen unzufrieden, jedoch haben bei den letzten nichtigen Scheinwahlen zum Bundestag im Jahr 2013 dennoch 80,4 % bei Parteien ihr Kreuz gemacht, die massivst gegen die Interessen der Leute gerichtet sind. Ja, ich weiß, dass in einem bis heuer besetzten Land wie der BRD alle Wahlen keinen Sinn machen, jedoch erklären Sie das einmal den Leuten. Die allermeisten winken nur ab und werden hinterher dennoch wieder sagen, dass dies nicht bekannt war. Daher trägt nach meiner Auffassung trotz des bis heuer bestehenden Besatzungsstatuts das Stimmvieh die volle Verantwortung für den miserablen Zustand, weil die Leute hätten ja auch andere Politclowns wählen können. Und so viel zum Thema aus der Geschichte lernen.

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    @R2D2:

    Ich finde Ihre Ausführung mit dem rechtslastig absolut daneben. Ich kann mit diesen politischen Propagandamodellen Rechts-Links bzw. Rechts-Mitte-Links nichts anfangen. Des Weiteren dienen diese nur als divide et impera Instrument. In diesem Kontext möchte ich anmerken, dass obwohl z. B. SED, Mao, Stalin und das NS-Regime alles linke Regime waren Rechte dennoch dämonisiert und die Linken glorifiziert werden. Verrückte Welt ist das.

    Um diese Wortspielerei auf die Spitze zu treiben möchte ich anmerken, dass in rechts das Wort Recht drinsteckt (=sich für das Recht einsetzen) und in links das Wort Link (=hinterlistig, arglistig, betrügerisch).

  23. rakete sagt:

    @ Irmonen (20. April 2015 um 18:23)

    Den Kredit gibt es nur gebunden an ein Konsumgut. Phantasiegeld hält dann so als Treibstoff die Maschine noch ein wenig am Laufen. Es stehen zwar alle Zeiger im Roten Bereich, aber es ist alles im Griff auf dem sinkenden Schiff. Die Kapelle spielt ja schließlich noch. 🙂

    Gruß, Rakete!

  24. Hm sagt:

    @ Vernunftbegabte

    Ich bin ganz auf ihrer Seite und freue mich derartig vernünftiges zu lesen.

    Ich bin immer wieder erstaunt, wie jene, die für sich „Allwissenheit“ und „ich bin der Gute“ in Anspruch nehmen, im kleinem das Spiel „teile und herrsche“, welches angeblich im Widerspruch zu ihrer Person steht, fortführen.

  25. Hm sagt:

    Nachtrag

    Solange das Geldsystem mit all seinen Facetten von der Bevölkerung akzeptiert wird , solange wird es nicht vernichtet werden.

    Ich lese in dem Zusammenhang eine Vermengung zwischen Wertverlust und Zahlmittel.

    Ist das Richtig?

    Wenn Negativ zinsen auf Sparvermögen erhoben werden? Ja! Denn Geld gehört in den Wirtschaftskreislauf.

    Wenn für Kredite „Zinsen“ bezahlt werden? Ja! Denn wenn die Kreditwürdigen zu konsumieren aufhören ist Schicht im Schacht. Also müssen anreize zum Konsum her.

    Das ist der Momentanen Situation geschuldet.

  26. Frank H. sagt:

    Die Masse der „Alternativen“ reflektiert nicht Inhalte sondern pflegt Personenkulte, je nach Sozialisiation und Qualifikation nach eigenem Gutdünken! Auch hier im Forum.
    Nicht mal 1% kann sich vorstellen, dass es etwas gibt (eine Ideologie die seit 500 Jahren das Sagen hat bzw. die Oberhand gewann), dass also real da ist, der Mehrheit schadet und man es dennoch mitmacht, sowie die Personen kennt, sie aber dadurch beschützt, dass man keine Opposition hat, weil es einem noch zu gut geht. Also, so what. Erst wenn es knallt, wird es anders werden. Und dieses Urteil ist gefällt und das Schicksal längst am wirken. Das absolut nötige Gegenstück existiert schon sehr, sehr lange, aber wird zur Unkenntlichkeit heute geleugnet.

    Den Ast der uns trägt gibt es nicht mehr. Der Baum der uns ernährte ist längst verdorrt.
    Habt ihr keine Augen im Kopf? Schaut eure kaputten und trocken fallenden Böden an, schaut in den Himmel wie das nötige Wasser als milchige Kondensatstreifen hinfortweht, seht die Tiere wie sie dank uns schwinden und leiden.

    Da Vincis böse Vorahnung bekommt immer mehr Realität, je mehr Technik im spiel ist. Er selbst war bereits Teil der Sache, erkannte im Alter das man Militärtechnik nicht essen kann, das Geld in Händen Weniger Machteliten nichts bewirkt, die er in jungen Jahren naiv unterstützte! Die Naturgesetze hat er noch geachtet, wusste aber das sich sein Umfeld schon davon abwandte. Er studierte in jungen Jahren die Natur, er geriet an ausgewählte Literatur, war sehr Neugierig ob man davon Profit ziehen könnte, bot die Ergebnisse einem Ernährer an. Hat ja geklappt.
    Da Vinci steht für den Anfang vom ende der alten Menschheit, deren Auszug vor abertausenden von Jahren aus dem Paradies Afrikas mit der Entfremdung gegenüber der Natur begann. Dieser riesen Zyklus endet gerade. Es gab in der Evolutionsgeschichte des Planeten schon oft aussterbende Lebewesen, die sich selbst ihre Nahrungsräume ohne Ersatz leer frassen. Warum schaut ihr nicht dorthin, was gerade passiert? Stattdessen ein heulen über Renten, Einkünfte und Vermögensverhältnisse.

    Leute es geht ans Eingemachte! Der letzte Krieg der alten Menschheit wird um Wasser und Brot ausbrechen.

    Wünsche eine gute Zeit mit Nachdenken.

  27. Frank H. sagt:

    Mehr oder weniger Erdöl selbst zu VERARBEITEN steht in Korrelation zur Nahrungsmittelproduktion! Hat man mehr verarbeitete Erdölprodukte zur Verfügung, hat man gleichzeitig woanders weniger Essen fördern können. Hat man weniger Erdölprodukte zur Verfügung, hat ein Anderer mehr zu Essen angebaut.

    ABER: Beide Seiten sind NICHT in Summe BIOLOGISCH ausgeglichen!!! Wirtschaftlich gesehen dagegen schon! Das klingt erst einmal unlogisch. Ist aber an der Praxis ja an den Flüchtlingen aus Hunger und Wirtschaftsnot zu sehen.
    Der Profit aus Erdölproduktion und Nahrungsanbau im technischen Maßstab treibt unsere Industriegesellschaft weiter nach vorne. Es werden ständig neue Maschinen erfunden die unseren überzüchteten Essenserwerbsdrang absichern helfen sollen.
    Dazu dienen auch unsere ständig steigenden Militärphantasien, die immer mehr Flächenokkupation zulässt und die immer effizientere Bankenindustrie die die Vermögen letztlich gegen Gebühren nur verwaltet.

    Pleite gehen derweil im Quadrat der Kapitalzuwachsrate der Besitzer der Produktionsmittel das allgemeine Sozialwesen und die karitativen Helfer gehen im Konsumrausch unter.

    Man könnte nun sagen der Club Of Rome hätte doch recht gehabt? nein hat er nicht. Sein Modell ist ausgerichtet auf wenige Superreiche und ein Paar Sklavenarbeiter wie im alten Rom.
    Die Georgia Guidestones greifen dieses Thema exakt auf!!! Eine „luciferische“ Neue Welt Ordnung sozusagen.
    Es wird aussehen wie Frieden, aber in einer noch größeren Thyrannei enden. Das Leben bestimmst nicht Du, sondern der „Fortschritt“.

    Viel Spass mit der Zukunft liebe Andersdenkende und Leugner der alten Männer aus Tagen, die schon damals so ähnlich waren, eigentlich immer das gleiche Muster zeigen, eine Clique benötigt mehr Ressourcen als nötig ist und es bedarf ein paar Deppen, ansonsten humaner Abfall in der Arena oder dem Schlachtfeld, Polizeistaat und Repressalien, am Ende doch wieder ein Zerfleischen der Eliten und uns davor ja gewarnt haben.

    Ich kapier’s nicht, warum es so glasklar logisch geschrieben steht und es nicht funktionieren will oder soll es am Ende scheitern müssen? Ist es das Geheimnis, das Alles ein Anfang und ein Ende haben muss, um zu wachsen? Erwartungsvolle Zeugung, anstrengende Geburt und lernendes Heranwachsen, ein blühendes arbeitsames schlichtes Leben, das nötige Absterben, Asche zu Dünger.

    Und unsere „Zivilisationswerdung“ hat seit 7.500 Jahren schon alles verworfen, was uns einst so ausgewogen erschaffen hat. Das ist die schlichte Grundlage der 3 Bücher. Mehr ist das gar nicht? Ja, die Schlichtheit ist das Geheimnis.

  28. R2D2 sagt:

    @vernunftbegabter
    ich hab hier nichts +ber rechts-links mitte-um die kurve geschrieben!! ich hab einfach keinen bock auf seiten von nazis!! ist das so schwer zu verstehen??

    wir können das wortsoiel gerne weiterführen!

    rechtslastig, rechthaberisch, rechtens, wer bestimmt, wer recht hat??? du oder ich? ich maße es mir nicht an. ich hab noch nie etwas darüber gelesen, wer link oder links hat!!!

    und nochmal in aller deutlichkeit!! ich will nicht in links-rechts schemata spalten-projizieren, aber unsere geschichte sollte uns dennoch gelernt haben, sich von nazi-idioten fern zu halten!!! so auch von seiten wie n8wächter.

    aber wenn du-sie sich gern mit dieser ideologie identifizierst, ok bitte schön, dann haben sie-du nichts aus der geschichte gelernt!

  29. Vernunftbegabte sagt:

    @R2D2:
    Erstens vielen Dank für Ihre Antwort. Zweitens heißt es Vernunftbegabte und nicht Vernunftbegabter. Bin weiblich und nicht wie von Ihnen unterstellt männlich.

    Nun zum eigentlichen Inhalt.

    Sie schreiben in Ihrem ersten Kommentar zu diesem Artikel u. a. „2. ich weiß nicht, wie jens dazu steht, aber ich würde deine verlinkungen auf rechtslastige seiten hier nicht mehr tolerieren. n8waechter ist wie die honigsoße, wozu man auch den unbrauchbaren kopp-müll zählen kann.“

    Hier haben Sie sich eindeutig positioniert, weil sonst niemand diese Klassifizierung proaktiv eingebracht hat. Ich habe in diesem Kontext nur die politischen Propagandamodelle in Verbindung mit meiner Position zu diesen ergänzt. Ich habe auf der Webseite von n8waechter nichts aber auch rein gar nichts finden können, dass Ihre Nazi-Anschuldigung in irgendeiner Weise rechtfertigt. Ich teile zwar nicht alle seine Positionen (gilt besonders für den Edelmetallirrsinn), jedoch würde ich den Betreiber des Blogs n8waechter dennoch nicht als Nazi oder als rechtslastig bezeichnen. Es wäre aufschlussreich, wenn Sie einmal in Bezug des Blogs vom n8waechter aufzeigen könnten warum dieser nach Ihrer Auffassung rechtslastig sein soll.

    Mit Ihrer Aussage zeigen Sie eindeutig, dass Sie ein paranoider Systemtrottel sind. Unter Berücksichtigung Ihrer Wortwahl könnte ich mir sogar sehr gut vorstellen, dass Sie zu den Israelfahnen schwenkenden Antifanten gehören könnten. Die Antifa ist für mich nichts anderes als SA 2.0 und besteht nur aus besonders nützlichen und dümmlichen Idioten, die im Interesse der Herrschenden arbeiten. In Bezug auf die Staatsimulation BRD heißt das, dass aufgrund des bestehenden Besatzungsstatuts diese für die Alliierten (primär USA) arbeiten. Außerdem habe ich Ihnen geschrieben, dass es sich beim NS-Regime um ein linkes Regime handelt und nicht wie von vielen fälschlicherweise behauptet um ein rechtes Regime. Darüber hinaus konnte das NS-Regime nur durch einen Staatsstreich (=Reichstagsbrand) seine ganze Macht erst richtig entfalten. Bevor es überhaupt hierzu erst kommen konnte ist zu berücksichtigen, dass die NSDAP nur aufgrund der massiven Unterstützung durch Großbritannien, die City of London (kein territorialer Bestandteil GBs), die USA, das District of Colombia (kein territorialer Bestandteil der USA), den Vatikans und die Zionisten im Allgemeinen erst in diese Lage versetzt wurde. Unabhängig hiervon handelt es sich beim Dritten Reich nur um eine illegal per Notverordnung regierte Weimarer Republik (vgl. Urteil im Prozess Tillessen vom Tribunal Gènèral de la zone francaise d’occupation Rastatt vom 6. Januar 1947). Dieses Thema möchte ich mit Ihnen nicht weiter vertiefen, weil Sie wie die sehr große Mehrheit unabhängig davon wie sehr man sich bemüht es ohnehin nicht verstehen möchte. Die von Ihnen eingesetzte braune Keule macht nur Sinn, wenn Sie es mit Systemlingen zu tun haben, um diese mit ihrer eigenen Waffe zu schlagen, da die meinen weiterhin Gesetze (z. B. Gewerbesteuergesetz (Ausfertigungsdatum: 1. Dezember 1936) und Einkommenssteuergesetz (Ausfertigungsdatum: 16. Oktober 1934)) und Verordnungen (z. B. Justizbeitreibungsverordnung (Ausfertigungsdatum: 11. März 1937)) aus dem Dritten Reich anwenden zu müssen, obwohl diese Bagage dermaßen populistisch, eindimensional und propagandistisch die Zeit zwischen 1933 bis 1945 darstellt. Hier in den alternativen Medien ist der Einsatz der braunen Keule absolut deplatziert und bestätigt viel mehr meine Hypothese, dass Sie ein Antifant sind.

    Wer mit dem Mantra „aus der Geschichte lernen“ argumentiert, sollte sich nicht genauso verhalten wie jene, von denen er sich so ausdrücklich distanziert. D. h. die Diskreditierung/Diffamierung Dritter mit den Wörtern „Nazi“, „Rechts“, „Rechtsextremist“, “Rassist” und Verschwörungstheoretiker“ in der BRD, im Dritten Reich mit dem Wort „Bolschewismus“ (sehr viele Bolschewiken waren Juden) und in der DDR mit den Wörtern „Kapitalist“ bzw. „Klassenfeind“ zeigt doch ganz deutlich auf welch Geistes Kinder Leute wie Sie sind. Wenn Sie zu einem anderen Schluss kommen, warum bedienen Sie dann die üblichen rhetorischen Klischees des Systems? Das Wort „Antisemit“ bei der BRD habe ich bewusst nicht geschrieben, weil die aller meisten Juden khasarischen Ursprungs sind und somit keine Semiten (=> der Begriff in Bezug auf die Juden ist absoluter Nonsens). Die Semiten sind nämlich Äthiopier, Araber, Hyksos, Malteser, Minäer, Sabäer, Ostsemiten, Akkader, Babylonier, Assyrer, Amoriter, Ammoniter, Aramäer, Hebräer, Kanaaniter, Moabiter, Nabatäer, Phönizier, Samaritaner und Syrer. In diesem Kontext werden auch heute noch die semitischen Völker primär gesehen (steht sogar im Propagandainstrument Wikipedia unter dem Stichwort Semiten). Des Weiteren wurden die Juden früher nur künstlich den Semiten zu gerechnet, damit die Ideologie einiger Akteure wieder stimmig war.

    Die einzige Ideologie, mit der ich mich identifiziere und die ich für erstrebenswert halte ist das selbstständige und eigenverantwortliche denken und handeln auf Basis eines multidimensionalen Ansatzes. Alles andere wie z. B. die ökonomischen, politischen und religiösen Ideologien dienen nur als divide et impera-Instrumente und negieren das Gesamtwohl. Wer ein wirkliches Interesse an einer Problemlösung hat wird eine Problemanalyse immer unabhängig von ideologischen Pseudoparadigmen durchführen und hieraus die entsprechende Lösungsstrategie entwickeln.

    Abschließend bleibt noch festzuhalten warum Sie entgegen Ihrer deutlichen Aussage kein Interesse an einer Spaltung mittels des Rechts-Links-Schemata zu haben dieses dennoch anwenden?

  30. Polygon sagt:

    Wenn behauptet wird Bargeld sei das Problem.

    Dann ist es logischerweise nur ein Vorwand für ein Bargeldverbot. Dieses würde doch aber nur die Bilanzen der Banken ausweiten und somit den Crash weiter hinauszögern.

    Bargeldverbot macht nur dann Sinn, wenn man nach Einführung dessen Vermögen enteignen will.

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