Meinung: Träume nicht Dein Leben, lebe Deine Träume

Der Mensch ist schon eine ganz besondere Spezies. Obwohl er vor Allem mit der Fähigkeit zur Analyse ausgestattet ist, sieht er häufig das naheliegendste nicht. Große Teile sind damit beschäftigt ihr Leben zu träumen, anstatt die Träume zu leben. Viele wiederum glauben wenn man nur über genügend Luxus verfügt, würde das Leben zum Traum werden. Dabei sollte der Luxus erstmal definiert werden. Ist ein teures Auto Luxus, oder ist es ein Spaziergang durch die Natur? Ist es der riesen Fernseher, oder der gemütliche Abend mit Freunden?


Was bei genauer Betrachtung eigentlich das erstaunlichste ist, Menschen sind die Houdinis der Verdrängungskünste. Egal welchen gesellschaftlichen Stand man genießt, einen jeden von uns wird es irgendwann aus dem Leben geleiten. Manche früher, manche später, aber der Tod ist die einzige wirkliche Konstante im Leben. Das Ziel sollte also sein, bis zum Ableben so schön und intensiv wie möglich gelebt zu haben. Es ist kein Raum für Verschwendung von Zeit vorhanden.

Es ist auffallend, wie die Menschen immer mehr in Extreme verfallen. Entweder sehr stark destruktiv und depressiv, oder aber man wird Anhänger der „Wir müssen nur Liebe senden, dann wird schon alles gut“ Theorie. Zweitere ist sicherlich besser als die Erste, aber ganz sicher nicht weniger naiv. Es mag manchem helfen der Realität zu entfliehen, aber mit Leben hat all das nicht wirklich was zu tun.

Angst und Wut sind so ziemlich die schlechtesten Ratgeber, das sollte unbestritten sein. Leider sind es eben genau diese Eigenschaften, die im Augenblick zu dominieren scheinen. Wer sich in den sozialen Medien ein wenig umschaut, kann mit zunehmender Geschwindigkeit sehen wie sich all das entwickelt. Selbst ehemals gemäßigte Stimmen verfallen immer mehr in die Extreme und die Gefahr daraus sollte nicht unterschätzt werden.

Ohne Frage leben wir in gefährlichen Zeiten, allerdings gab es die auch schon sehr oft in der Vergangenheit. Jeden Tag auf ein neues den Weltuntergang zu erwarten macht das Leben nicht lebenswerter. Man sollte nicht die Augen verschließen, aber Panik ist eben auch der falsche Weg.

Als ich noch in Deutschland lebte war ich oft über Menschen erstaunt, die mit 30 schon darüber sprachen dass sie sich auf die Rente freuen würden. Wie kann man sich denn darauf freuen so schnell wie möglich an das Ende des Lebens zu gelangen? Die Arbeit war monoton, langweilig oder einfach nur ätzend und anstatt sich dieser Tatsache bewusst zu werden und nach einem anderen Weg ausschau zu halten, wollte man halt einen gedanklichen Zeitsprung machen. Menschen haben Angst vor dem Unbekannten und dem Neuen, so sehr sogar, dass man lieber das erduldet was einem das Leben versalzt. Ist das nicht absurd?

Natürlich besteht die Möglichkeit dass etwas neues noch schlimmer wird, aber auch dann kann man nach einem anderen Weg suchen. Anstatt sich von iPhoneversion zu iPhoneversion durchzuhangeln und auf das Wunder zu hoffen das sich alles von alleine regelt, kann man auch einfach proaktiv das eigene Leben gestalten.

Wie die langjährigen Leser meiner Seite wissen rede ich nicht nur davon, ich habe es persönlich getan. Wir lebten in Deutschland in relativem Luxus und frei der Sorgen für den Alltag. Trotzdem trafen wir die Entscheidung dem Land den Rücken zu kehren, als Konsequenz aus den Entwicklungen. Bis heute habe ich nicht eine Sekunde bereut und genieße das rudimentäre Leben in der Natur Kanadas. Der unglaubliche Druck ist raus und ich habe für mich das gefunden wonach ich gesucht habe. Das ist nicht die Lösung für Jeden, aber seien Sie sich gewiss, es gibt für alle einen Weg.

Leben Sie Ihre Träume und verschwenden Sie nicht selbiges um es zu träumen.

Carpe diem


11 Responses to Meinung: Träume nicht Dein Leben, lebe Deine Träume

  1. Nver2Much sagt:

    Super Meinung 🙂

    Nur es ist manchmal so schwer den Traum zu leben, da es ja ein Traum ist und nicht schon Realität und deshalb habe ich z.B. in manchen Dingen Angst sie zu tun, da der Traum ja nicht in Erfüllung gehen kann und deshalb bleibe ich bei meiner Realität. Im Großen und Ganzen bin ich ja auch zufrieden, weil ich nie irgendwelche Träume habe, sondern wenn mir was gefällt, dann mache ich das (meistens).

    Einen schönen Satz zum Leben.

    Das Leben ist eine Geschlechtskrankheit, die unweigerlich zum Tod führt 🙂

  2. Imagine sagt:

    Das ist völlig richtig. Seine Träume zu leben ist wichtig und richtig , verlangt aber eben auch Konsequenz und Mut. Der Familienvater, der sein Haus abzahlen muß und in einem Leben steckt, das nicht seinen Träumen entspricht wird Schwierigkeiten haben, das umzusetzen ohne viel Porzellan zu zerschlagen. Aber auch in dieser Situation kann man einiges tun: Wünsche nicht auf die lange Bank schieben, die guten Klamotten nicht im Schrank vermodern lassen, den alten, unnützen Kram rauswerfen, Kurse besuchen, die einen schon lange interessieren, usw. Eben das Beste aus der Situation machen ohne die Träume aus den Augen zu verlieren. Gefährlich finde ich allerdings einen unrealistischen Selbstverwirklichungsdruck der einem zum Schluß ständig das Gefühl gibt, sich im falschen Leben zu befinden. So können physische und psychische Krankheiten entstehen.
    Wer allerdings die Möglichkeit hat, seinen Lebenstraum zu verwirklichen sollte die Gelegenheit nutzen ohne groß nachzudenken. Mir fällt da eine Geschichte ein: als junger Bursch lud mich mal ein reicher kanadischer Tierfotograf ein, mit ihm Fotoexpeditionen in Kanada zu machen. Ich lehnte ab. Erstens hatte ich damals noch Angst, alles aufzugeben und zweitens war mir der Mann unsympathisch. Ich frage mich ab und zu was dann aus mir geworden wäre. Bereut habe ich meine Entscheidung allerdings nie. Ich selbst bin in der glücklichen Lage daß mein Leben meine Erwartungen weit übertroffen hat. Sollte ich jetzt sterben, würden mir etwa drei Dinge einfallen, die ich noch erledigen wollte und für die ist jetzt eben die Zeit noch nicht reif, auch das gibt es. Andere haben vielleicht Träume die nicht so leicht zu verwirklichen sind oder ich hatte einfach Glück (oder genug Liebe gesendet =-]) Das und mehr wünsche ich jedenfalls allen.

  3. Nver2Much sagt:

    Ich liebe Euch.

    Und zwar jeden von Euch.

    Woher ich das weiß?

    Zu 99,999999% seid Ihr Menschen.

    Deshalb liebe ich Euch. Denn wie kann ich mich nicht selbst lieben?

  4. R363 sagt:

    >> Wer allerdings die Möglichkeit hat, seinen Lebenstraum zu verwirklichen sollte die Gelegenheit nutzen ohne groß nachzudenken. Mir fällt da eine Geschichte ein: als junger Bursch lud mich mal ein reicher kanadischer Tierfotograf ein, mit ihm Fotoexpeditionen in Kanada zu machen.

    — Leider gibt es das Lied auf Youtube nicht, daher hier der Text. Haben wir damals als Kinder noch mit der Klampfe gesungen. Nun, das war eine andere Zeit als heute die Kinder.

    http://www.volksliederarchiv.de/dort-drunt-im-schoenen-ungarland/

    Und, habe ich damals meine Träume gelebt? Ja!
    Habe ich als Jugendlicher meine Träume gelebt? Als wir auf Fahrten in die ganze Welt unterwegs waren? Ja!
    Und dann war ich als junger Erwachsener auch in der ganzen Welt. Und habe ich da meine Träuem gelebt? Ja!
    Und dann habe ich meine Frau gefunden, habe ich meine Träume gelebt? Ja!

    Und lebe ich heute noch meine Träume? Nein!

    Warum nicht? Vielleicht weil ich kein Blankensteinhusar mehr bin? Vielleicht weil ich mit Familie, Beruf und alles in solch ein Zwangsmuster geraten bin, dass es sich ausgeträumt hat. Komisch, ich höre jetzt einige Leute im Hintergrund die sagen: Genau!

    Ist doch interessant. Was ist damals gewesen, dass man noch träumen konnte und was ist heute, dass man schon lange nicht mehr träumt.

    Was ist TRAUM? Eine Erwartung? Erwartung in WAS?

    Ein Kind glaubt schon, dass wenn es MAL ÄLTER IST, es besser ist. Warum sollte ein ältere Mensch nicht das selbe meinen. Dass wenn er RENTNER ist, es besser wird. Und warum, sollte ein noch älterer Mensch nicht meinen, dass Tod eigentlich nichts ist, vor dem man Angst hat. Vielleicht sogar Befreiung?

    Ich habe x Situationen im Leben gehabt wo ich dachte „jetzt ist aus“ und wisst Ihr was? Ich war in diesen Momenten so ruhig wie nie vorher in meinem Leben. Und wenn Ihr diesen Moment der Todesnähe paar Mal durchgelebt habt, dann ist Euch der Tod so nah und die Dinge doch so belanglos.

    Und wisst Ihr, was DANN Traum bedeutet?

    Wie war das mit Simone „ich such die wawawahree Liebe … die nie zu Ende geht …“

    Es ist die Frage warum wir wirklich existieren. Und irgendwie erkennen wir dann als absolute Staubkörner des Universums, dass wir in Liebe geschaffen wurden und in Liebe oder Hass gehen werden …

    Ich wiederhole den Satz oben:

    Was ist TRAUM? Eine Erwartung? Erwartung in WAS?

    In jungen Jahren findet man auch so „seine Liebe“. Aber mit der Zeit wird man reifer 😉

    Dann sucht man nach der wawawahren Liebe … Vielleicht ist das auch ein Traum, aber den suchst Du HINTER DER MAUER!

  5. Luxic sagt:

    Das Leben ist ne Reise und jeder tut’s auf seine Weise. Wer soll die Welt schon groß bewegen, sie dreht sich halt ganz unverlegen. Man kann es lieben, oder hassen, oder einfach sein lassen. Ding bleibt Ding so ist’s nun mal und du hast stets die Qual der Wahl.

    Die Finsternis ist nur ein Halb, so wie man tanzt um’s goldene Kalb. Wo Schatten ist, da ist auch Licht. Vergiss das bitte nicht.

    Ansonsten hätte ich eigentlich nichts beizutragen, außer vielleicht das hier:

    https://www.youtube.com/watch?v=Jdaw3OOD54o 😉

  6. R363 sagt:

    Bzgl. Verdrängungskünste des homo non saoiens und damit dem einseitigen Ausblenden.

    Ein Traum gibt es in vielen Varianten: Als Schön-Traum mit einem „Happy End“ wie bei Hollywood, einem Alptraum aus dem man dann unverhofft verstört aufwacht, einem verwirrenden Traum typischerweise wenn man z.B. gesoffen hat, einem Tagtraum in dem plötzliche Impulse auch tagsüber zum Träumen bringen, einem Kriegs-Computerspiel mit Oculus Rift VR Brille damit der Traum den „die Traumfabrik“ produziert hat, auch wirklich WIE EIN ECHTER TRAUM rüber kommt. Und dann gibt es z.B. den „Wanderer in der Wüste“ der von einer Oase träumt und sie dann auch wirklich sieht …

    Flucht aus dem ach so harten S-EIN, in den ach so wunderbaren SCH-EIN.
    Das Big Business dahinter, nennt sich „Traumfabrik“ und wir Menschen lieben das.

    Wir stellen uns jetzt mal einen SS-Offizier vor, also stramm stehend mit seiner Kappe mit Totenkopf und Knochen drauf und fragen uns: Wovon DER wohl träumt?

    Wir stellen uns so eine indische HomHom „Peace we can believe in“ Figur vor, die keinem Etwas innerhalb des grossen Universums Leid antun will. Schön! Nur wird man umgekehrt nicht auf ihre besonderen surrealen Befindlichkeiten Rücksicht nehmen und man wird Ihr Leid zufügen. Einfach ein einfacher Vorschlag: Vor einen Spiegel stellen, Mund auf machen, diese spitzen Zähnchen mal betrachten und sich die gigantische evolutorische Frage stellen „u kak?“ Das ist auf russisch und bedeutet „und wie?“ Ich finde es auf russisch so schön. Auf disesn süssen und ach so friedlichen Eckzähnen steht sogar was geschrieben. Schaut genau hin, seht ihr es? „Kain, wo ist Dein Bruder Abel?“ steht da drauf. Habt Ihr es gelesen. Der Knüppel von Kain ist wie gesagt heute die Atombombe. Der homo non sapiens ist Weltmeister darin seine Eckzahn-Bedürfnisse in Form von Werkzeugen, die man dann gemeinhin Waffen nennt, zur Perfektion zu bringen. „Yes we can!“ Homo non sapiens hat es geschafft den grössten Eckzahn aller Zeiten zu schaffen. Und genauso wie bei seinen glorreichen Eroberungen, ist er auch auf diese glorreiche Leistung ganz besonders Stolz. DAS macht ihm, dem König der Schöpfung, so schnell keiner nach. Ausser eben ein anderer König der spezies homo non sapiens, die es wagt … Rüstungswettlauf um den grössten Eckzahn! Wow, welch grossartige Leistung. Aber unterm Strich für die HomHom Leute hier: Schon mal kapiert was der Mensch, aber auch all die Raubtiere und Raubpflanzen schon die ganzen Jahrtausende immer gemacht haben? Den Lebensraum auf teils hochaggressive Weise mitgestalten. Man sagt dazu auch „die Katze lässt das Mausen nicht!“. Der Dauer-Tagtraum, den die HomHom Leute vertreten, besteht darin, dass diese Ur-Realität nicht sei, sondern dessen Gegenteil. Sie sind die TRÄUMER oder TRAUMTÄNZER, welche wider die Vernunft eine Ideologie des Scheins vertreten und zu leben gedenken. Ich nannte das schon paar mal die Willusion. Der Wille zur Illusion. Auch DAS ist ein Traum aus dem man enes Tages brutal aufwachen wird. Ein Lügen-Traum, SELBSTINDUZIERT am hellerlichten Tag. Der Homhom Mensch ist praktisch in 1000er Jahre Realität betrachtet nichts anderes als ein Opfer oder Beutetier der besonderen Art. Wie sieht es mit dem Aufwachen dieses Beutetieres aus seinem Tagtraum aus? Nun, das wird spätestens dann eintreten, wenn die Kultur, welche dieser ganz speziellen Community der Realitätsverweigerer eine Plattform und Schutz bietet, zerfallen wird. Dann kommen z.B. über Nacht IS Realitäten, jene menschlichen Raubtiere bzw. Raubtiere im Menschen und schneiden die Traumköpfe ab. Auf diesen Punkt des Kulturverfalls und damit auch Schutzzerfalls bewegen wir uns gerade sehr schnell hin. Theoretisch müssten diese HomHom-Leute nun massivst daran arbeiten und dafür plädieren eine Lösung zu schaffen, welche ihrer „Peace for ever“ These zugute kommt und damit über diesen KÜNSTLICHEN Kultur- statt Natur-Konstrukt ihre Interessen wahrt und erhält. Bei Kieselsteine hier auf IKN konnte ich so Ansätze mit produktiven Vorschlägen erkennen. Meist harpert es aber bei allen solchen Gruppen an genügend produktiven Vorschlägen, die dann auch von dieser Community einheitlich vertreten werden. Und so erübrigen sich die Vorschläge solcher „Vorreiter“ weil sie Samen sind, die ausgestreut wurden, aber dummer Weise auf steinigem Boden wo mehr draus nicht wird. Die eigene Community entwertet sie und ihre guten Ansätze werden nicht aufgehen.

    Kommen wir zum Zerfall von künstlich geschaffener Kulturen und dem damit verbundenen Zerfall technologischen, organisatorischen und sozialen Leistungen. Fallback to the roots, Rückfallmodus Natur. Freiwillig von Jens in den weiten Kanadas gewählt, unfreiwillig für Leute, welche in Städten leben und eines gar nicht mehr fernen Tages vor der Realität der zerfallenen Kultur erwachen werden. Vor dem Ende jener künstlichen Realität, welche auch die ganze Zeit künstlich wie ein Koma Patient am Leben gehalten werden musste. Und dann? Dann merkt das Homhom Beutetier was es wirklich ist und eigentlich schon immer war und wacht auf. Wacht wo auf? In der Natur! Rückfallmodus eben. So einfach ist das. Gar nicht kompliziert. Soll ich jetzt so „Aufwacherlebnisse“ bringen? Einfach mal als Beispiel diesen Film „Gutshaus 1907“ und das Waschproblem anschauen. Gescheitert sind sie schon am Wäsche mit der Hand waschen. Ja, was wäre eine Welt ohne diese Errungenschaften der Moderne, die erst einen GEIST DER SURREALITÄT schaffen komnte, der ohne diese Hilfsmittel gar anders aussehen würde. Und da fragen paar Leute was eigentlich der Unterschied von Waschen mit der Hand oder Waschen mit einer modernen Maschine ist. Wäre doch alles Waschen. Ein seeeehr grosser Unterschied, der sogar so gross war, dass er unseren Geist und unsere Betrachtung der Welt verändert hat. Unser Sozialverständnis, das wir angepasst haben. Plötzlich neue künstliche Realitäten, die wir annahmen und für selbstverständlich erklärten. Emanzipationsideen usw. Genauso wie der Knüppel von Kain. Eine Evolution im Geiste geschaffen und den Geist rekursiv umprogrammierend zu einem neuen künstlichen Selbstverständnis. „Make your dreams come true“. Mache Deine Träume künstlich wahr. Welche Träume? Die mit der Waschmaschine oder die mit dem Knüppel vom Kain?

    Wenn dieser künstliche Konstrukt Hochkultur und alle in ihr evolutionierten künstlichen Wachträume kollabieren, wenn dieser nur künstlich am Leben gehaltener Patient seine Apparaturen verliert, was passiert dann? Er wacht einfach auf. Auch geistig wird all diese evolutorisch rekursive Selbstinduktion des Geistes und des daraus einst entstandenen künstlichen Selbstverständnis blitzschnell in sich zusammen fallen und wie es sich für eine richtige Rekursion gehört, zu seinem Ursprung zurückkehren. Ende des Ausflugs des homo non sapiens in babylonische Himmelfeste, die er stürmen wollte. Ursprung, das ist DIE NATUR. Ursprung ist auch wieder die Realität der Eck- und Reisszähne die man einfach mal besser verdrängt und übersehen hat. Der homo non sapiens in seinem ursprünglichen Zustand, schaut also in einen klaren kanadischen See der sein Gesicht spiegelt, sieht seine Zähne und fragt „u kak?“ Und was nun? Sie sind ja immer noch da. Sie liessen sich einfach nicht weghexen wie alles andere.

    Und dann steht hinter diesem, die natürliche Realität und Ordnung wieder erkennenden homo non sapiens eine andere Figur. Der mit dem Totenkopf und den gekreuzten Knochen. Und er sagt, dass sein Zucht- und Ordnungsprogramm anders ausgesehen hätte. Wenn die Welt nämlich nach ihm gegangen wäre … Ja was wäre dann passiert? Auch mit diesen Eckzähnen? Er dreht sich um und auf seinem Rücken sieht man ein Firmenlogo von Monsanto. Die Welt und Träume, die wir uns selber schaffen. Aber denke weiter! Nicht nur im Sinne von Willusionen, sondern im Sinne von Zuchtprogrammen zur Schaffung neuer Realitäten aus Träumen.

    Und was sind diese Träume?

    Unzufriedenheit mit der natürlichen Ordnung und Realität. Schaffung neuer Realitäten. Entweder nur kurzlebig im Geiste oder langlebiger durch Umprogrammierung der Gene und damit der Grundbausteine der ersten Schöpfung im Sinne eines neuen Zucht- und Ordnungsprogrammes.

    Ist diese Unzufriedenheit auch Undankbarkeit? Ist diese Unzufriedenheit die Mutter aller Revolutionen. Der farbigen und der nicht farbigen.

    Und was sind nun Träume?

    Träume der Ursprünglichkeit und damit Unterordnung und Einordnung darin oder der Unzufriedenheit damit?

    Wenn wir aus unserer Unzu-Frieden-heit Träume schaffen, sollten wir uns über die Konsequenzen Gedanken machen wenn sie wahr werden. Im Guten, wie im Schlechten. Nicht nur in der Ukraine am Maidanek. Mit all diesen Träumen und Willusionen, die wir unter oft schwerster Missachtung bestehender Ordnungen um jeden Preis durchboxen wollen.

    Träume sind Gerichte, das Urteil was gesprochen wird, ist die künstliche Realität die sie erschaffen. Am Ende dieses, vom homo non sapiens rekursiv im Geiste errichteten Traumhaus bzw. babylonischen Wolkenkratzers steht dessen rekursive Implusion. Das Ende der Hochkultur, jenes Konglomerats all seiner manifestierten Willusionen.

    Jens schreibt oben
    >> Es ist auffallend, wie die Menschen immer mehr in Extreme verfallen. Entweder sehr stark destruktiv und depressiv, oder aber man wird Anhänger der „Wir müssen nur Liebe senden, dann wird schon alles gut“ Theorie.

    Beide Seiten hat es schon immer gegeben, aber das Konglomerat der Willusionen bedarf einer Ausgeglichenheit. Eines Bindemittels welche die beiden konträren Parteien zusammen halten kann, damit der Stein den man errichtet hat, dieses Bauwerk der Superlative nicht zu Sand zerfällt. Harmonisierung die nur dann gelingen kann, wenn man von der einseitigen Superlative an einem Ende wegkommt. Und von dem diesem am anderen Ende konträren Fundament das homo non sapiens die Null nennt. Die Null vor der er flieht, die Null zu der er heimkehrt.

    Aber er will nicht lernen, denn dann müsste er akzeptieren, dass er nicht herrschen, sondern dienen müsste um eine bessere Welt zu schaffen. Und diese Perspektive ist ihm zutiefst zuwider. Also herrscht er so lange bis seine eigene Herrschaft ihn wieder an den Ursprung zurück bringt. Immer wieder von vorne, immer wieder das gleiche Spiel.

    Und jetzt kommt eben der gewisse Unterschied zwischen dem Kain’schen Knüppel und der Atombombe und der artificial intelligence. Das Potential der Selbstzerstörung von allem was er beherrschen wollte, ist real geworden. Und mit allem meine ich eben auch fast oder auch allen Lebens auf Erden. Aussterben ist in diesem Herrschaftswahn jenseits punktueller und lokaler Unfälle eskaliert. Die alte Rückkehr zur falschen Null ist diesmal ungewiss. Nicht nur für homo non sapiens selber, sondern auch für alles andere um ihn rum. Diesmal könnte es also sein, dass er nicht mehr heimkehrt. Diesmal könnte sein Traum selbst gewollt bald ausgeträumt sein.

    Sieht homo non sapiens angesichts dieser ultrafatalen Lage in der er sitzt Handlungsbedarf? Antwort: Nein!

    Und so nimmt das alte Spiel seinen Lauf. Nur diesmal mit dem gewissen Unterschied, der die Heimkehr zum Ursprung seiner Null und damit seines gedanklichen Urfehlers unmöglich machen wird. Er hatte lange Zeit seinen Urfehler zu korrigieren der ihn immer wieder in die gleiche Falle laufen liess die er sich selbst baute. Er hatte so oft Zeit ihn zu analysieren und zu korrigieren. Aber er tat es nicht, er WOLLTE nicht!

    Des Menschen Wille ist sein Himmelreich, seine Hölle oder sein Verschwinden.
    Ausgeträumt!

  7. Husky sagt:

    Ein ergreifendes Video, um sich Gedanken über den Sinn des Lebens zu machen:

    Der Zug des Lebens
    https://www.youtube.com/watch?v=e7-IN4HBwcE

  8. Frank H. sagt:

    This is one of the buityfullst songs of ADELE:

    „Love In The Dark“

    http://de.musicplayon.com/play?v=712428

  9. Fritz sagt:

    STIMMT !!!

    Haben vor 6 Jahren den Fernseher abgeschafft !

    Seitdem ist viel mehr Zeit für das normale Leben mit Lebenssinn entstanden.

    Haben in dieser ´freien´ Zeit unsere Wohnung und Garten verschönert, sind gereist, haben mehr Freunde getroffen usw.!

    Bedenkt,

    jede Sekunde, jeder Herzschlag gehört DIr – eine gewisse Zeit lang-!

  10. Frank H. sagt:

    @Fritz

    Klasse Entscheidung. Glückwunsch zum TV Verzicht.

    Noch ein Song für Alle zum Nachdenken

    John Denver – Annie’s Song

    https://www.youtube.com/watch?v=C21G2OkHEYo

Schreibe einen Kommentar

Kursanbieter: L&S RT, FXCM