Gelbe Sterne: Eisenbahn und Atomkraft schaffen Volksvermögen

leserbrief

Neue Supereisenbahn fertiggestellt. Endpunkt große Salzwüste im Nordosten Chinas. Düngerrohstofftagebau in gigantischen Mengen. Teure Importquote von 70 Prozent auf Null für Jahrzehnte gedrückt. Kraftwerke für Groß-Britannien kommen aus China statt aus Deutschland. Exporteur Deutschland hat sich mit falschen Ideologien erneut beim Exporthandel selbst ausgebootet.


Gastartikel von Jean Paul, 23.07.2012

Während die angelsächsisch dominierten alliierten NATO Staaten verzweifelt versuchen den Wettlauf gegen den eigenen Niedergang durch teure Kriege unter falscher Flagge und Finanzmanipulationen an den Devisen- und Rohstoffmärkten zu gewinnen, arbeitet China in aller Seelenruhe an seiner Zukunft weiter.

Wieder verliert der Westen eine große Monopoliestraße an China. Obamas Ziel der militanten Einschüchterung und monetäre Attacken der Wall Street Soldaten und der City of London Freunde fruchten offenbar wenig. Die Dollarschwankungen werden und können im Land nach wie vor rekapitalisiert werden. Der Bau dieser modernen Eisenbahnlinie und der Betrieb der Strecke, sowie die Salztagebaugewerke schafft neue Arbeitsplätze und fördert den Maschienenbau im Land. Die gewonnenen Kalisalze braucht die Landwirtschaft ‚en masse‘. Man ist sogar so dreist und mutig, daß man Kernkraftwerke exportiert, hat sich der Westen doch in seiner eigenen ßkofalle verfangen. China weigert sich standhaft mitzumachen. Aber liefert gerne das Material das den Westen sich selbst weiter deindustrialisieren hilft. So tötet man seit Jahrhunderten erfolgreich in Asien falsche Freunde: lautlos und still.

Netter Nebeneffekt dabei, schlaue und neutrale Investoren ziehen ihr Vermögen still und leise aus Europa und USA ab. Die Eurokrise und die Dollarschwächen können zwar das westliche Imperium jederzeit umhauen, aber in China ist man Wirtschaften ohne Weltreserven ohnehin gewöhnt. Die Bevölkerung ist noch flexibel, die vom Westen hochgehaltene ßberalterung bei mehr als 1 Milliarde Menschen ein Witz. Zumal die ß?Ein Kind Politikß? ohnehin aufgegeben werden soll. Russland, Afghanistan und Iran bieten ideale Flankendeckung. Schinden Zeit, zusätzlich arbeitet das östliche lose SOC Bündnis gegen die amerikanisch dominierte WHO. Die Verteilungskämpfe werden härter. Nur beim ßl hat China das Nachsehen, aber das ist nicht so schlimm, hat man doch genug Kohlevorräte. China ist mit Rohstoffen aller Art für Jahrzehnte reich gesegnet. Dazu hat es mit Indien und Russland einen Abnehmer bzw. Zulieferer, sowie ideale Durchgangsstaaten um an Märkte der Drittländer zu kommen.

Ein Erfolgsrezept auf dem Weg in die Moderne ist, daß man fehlendes Know How durch Anlocken der westlichen gierigen Industriekonzerne in Sonderzonen wett gemacht hat. Gleichzeitig durften fleissige Chinesen im Westen nun studieren, bringen zusätzlich Know How nach Hause zurück. Auch die angestellten Arbeiter und Kaufleute in den Fremdfirmen nehmen Wissen mit. Man hat alte Staatsbetriebe nur Teilprivatisiert, auch ein guter Schachzug, da man einerseits Aufträge so ergattert, gleichzeitig Handelspartener bekommt und Vertrauen auch bilateral ausnutzen kann. Learning by Doing. Umgekehrt lässt die noch amtierende Weltherrschaftselite des Westens eine Intergration einer asiatischen Welt in ihr eigenes Weltbild nicht zu, so daß man sich sein eigenes Grab längst geschaufelt hat. Der lange Marsch Maos erfüllt sich für seine Enkel in ungeahnter Weise. Man kann getrost daran arbeiten, daß es so oder so eine Postära der US und der EU Dominanz geben wird. Inwieweit der asiatische Erdölgürtel der muslimischen Welt dabei untergeht oder nach Osten gewandt überlebt, das ist schwer zu sagen. Selbst wenn die USA und ihre EU Verbündeten alles in Brand setzen, ja Russland sogar noch vorher umfällt durch ßberschätzung der vermeintlichen Schwäche seiner Gegner im Westen und eigene Interessen statt Kooperation dann doch überwiegen, Chinas Regierung bleibt als cleverer Stratege oben auf und es wird seine heutigen bereits loyalen Partner, die dezentral auf der ganzen Welt verstreut sind mitnehmen auf die lange Reise in die neue Zeit. Und keine Angst, das Politbüro unterliegt dem Wandel der Epoche ebenso. Wer sich jetzt rüstet im Sturm, der wird sich auch danach zurecht finden. Eine Diktatur aus Despoten, wie es uns die Lügenmedien der NATO weismachen, würde wie in Nordkorea herrschen. In China regiert eine Art Meritokratie aus Technokraten das Land. Die kritisierte Korruption stört offenbar nicht wirklich bzw. schreckt nur unliebsame Besucher ab, auch einige Fehler im Banken- und Bausektor werden sie ausmerzen. Sie sind lernwillig und lernfähig. Wissen die Fehler ihrer Konkurrenz auszuschlachten und das ohne Waffengänge und Partisanenaufstände anzuzetteln. Die Angst geht um an den Höfen der byzantinisch-römischen Gesellschaftsoberschicht.

Wer nichts dazulernt, der ist zum Zuschauen irgendwann verdonnert! Dem drohen Hunger und Armut statt Prosperität. Die ß?verlängerte Werkbank des Westensß? war eine gigantische Selbstlüge aus blanker Machtgier und grenzenloser Profitsucht. Die chinesischen Köpfe haben den Westen an seiner Achillesverse gepackt. Glückwunsch, so fängt man Mäuse mit Speck.

ß?China baut die Eisenbahn durch die „Todeswüste“

Lop Nor gilt als ein gefährlicher Ort. Nach Jahrzehnten der Umweltzerstörung, ja sogar Atombombentests, ist von dem Landstrich wenig übrig. Doch unter der Erde schlummern Bodenschätzeß?

http://www.welt.de/vermischtes/article108365029/China-baut-die-Eisenbahn-durch-die-Todeswueste.html

China will bis zu fünf AKW in Großbritannien bauen

Ein chinesischer Kraftwerksbetreiber prüft laut Bericht den Bau von bis zu fünf AKW in Großbritannien. Experten zufolge will Peking auch den Markt im Nahen Osten ins Visier nehmen.

http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article108352070/China-will-bis-zu-fuenf-AKW-in-Grossbritannien-bauen.html

Meine Einschätzung. Unsere Enkel und Urenkel werden wie wir heute Englisch, dann Chinesisch wie selbstverständlich lernen wollen.


55 Responses to Gelbe Sterne: Eisenbahn und Atomkraft schaffen Volksvermögen

  1. AE-35 sagt:

    Wir werden sehen. Fest steht nur, dass etwas passieren muss. Und zwar bald!

    AE-35

  2. AE-35 sagt:

    „Aber angesichts der Tatsache, dass die offizielle Ankündigung einer solchen Absicht immer näher rückt und die Edelmetallkäufe der Chinesen immer evidenter werden, dürfte den Edelmetallmärkten letztlich keine andere Wahl bleiben, als eine substantielle Preisrally hinzulegen.“

    In welcher Währung werden denn Edelmetalle gehandelt und wessen Seite wird durch den Zufluss von Fremdwährungen beim Kauf eben jener gestärkt?

    Antwort: Den Hells-Angel-Sachsen aus den USA.

    Auch dieses gilt es zu bedenken!

    AE-35

  3. Frank H. sagt:

    Nada! Nix US. Die können nur Winchester bauen.
    Die Squaremile bestimmt den Goldpreis.
    Rothshield himself leitet die Goldbörse wieder, nachdem er es eine Weile gelassen hatte.
    Wenn der Zauberlehrling versagt kommt der Meista wieder.
    http://skywatchbretten.blogspot.de/2012/01/die-familie-rothschild.html

  4. AE-35 sagt:

    @Frank H.

    Auweia, Skywatch Brett vorm Kopp?

    Und was hat das mit dem Prinzip zu tun, dass jene Währung (Dollar) gegenüber den anderen (egal welche, außer Dollar) aufgewertet wird, in die sich, aus welchen Gründen auch immer, die Finanzströme ergießen?

    AE-35

  5. AE-35 sagt:

    @Frank H.

    Ach, und wo wir gerade dabei sind, hätte nicht gerade Rothschild als FED-Mitbesitzer ein erhöhtes Interesse an der Stabilisierung des Dollars?

    Eine funktionierende Währung, um seine „Geschäftchen“ durchzuführen, wird auch ein Rothschild benötigen.

    AE-35

    PS: Aber sei nachsichtig mit mir, denn mein Verstand wurde von zu viel Alustaub vernebelt! Das hat jedenfalls „Skywatch Brett vorm Kopp“ behauptet. Und die müssen’s ja wissen, die alten Abstauber. 😉

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