Wurde Chavez mit dem Krebs infiziert?

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Nach dem Vize-Präsidenten Nicolas Manduro, werden nun auch in Russland Stimmen laut, die behaupten, Chavez wäre keines natürlichen Todes gestorben. Der Vorsitzende der Kommunistischen Partei Russlands (KP) Gennadi Sjuganow fragte heute im russischen Fernsehen: „Wie ist das möglich, dass die sechs lateinamerikanischen Staats- und Regierungschefs, die der US-Politik trotzten und sich zu einem mächtigen Block vereinigen wollten, um unabhängiger zu werden, auf einmal an ein und derselben Krankheit wie Chavez erkrankten?“ Wirre Theorien oder tatsächlich ein möglicher Ansatz?


Russlands Kommunistische Partei fordert eine internationale Untersuchung, um die Todesursache zu ergründen. Vize Manduro hat bereits eine Untersuchung angekündigt, denn auch er bezweifelt die natürliche Erkrankung von Chavez. Bereits Ende 2011 hatte Chavez Vermutungen geäußert, dass seine Erkrankung durch eine US-Technologie ausgelöst worden sein könnte. Dieses werde man aber erst in 50 Jahren beweisen können, so seine Schlussfolgerung. Inspiriert hatte ihn seinerzeit Fidel Castro, der ihm sagte: „Pass auf, was dir ins Essen getan wird. Vorsicht mit kleinen Nadeln, mit der sie dir alles Mögliche injizieren können.“ Auch Castro hatte sich 2006 einer Notoperation unterziehen müssen.

Zunächst stellt man sich natürlich einige Fragen. Warum sollte man Chavez mit Krebs infizieren und ihn nicht einfach vergiften? Eine Infizierung über die Nahrung dürfte auch sehr unwahrscheinlich sein. Wer argumentiert, sein Essen könnte vorgekostet werden, dem dürfte auch klar sein, dass es sicher Gifte gibt, die diese Kontrolle durchlaufen könnten.

In wie weit eine Infektion mittels Injektion in Frage kommt, haben wir versucht zu ergründen. Das renommierte Fachmagazinen „Nature“ veröffentlichte August 2012 einen Artikel mit dem Titel: „Cancer stem cells tracked“ (Krebsstammzellen entdeckt). Solche Stammzellen würden dann Krebs reproduzieren können, so die Schlussfolgerung bei Nature. Dort geht es natürlich um im Körper von behandelten Patienten zurückgeblieben Krebs-Stammzellen. Dass bei Mäusen oder anderen Versuchstieren Krebszellen zu Forschungszwecken injiziert werden, ist hinlänglich bekannt. Solche Stammzellen stellen allerdings ein anderes Potential dar.

Die Wahrscheinlichkeit, dass die USA solche Mittel einsetzen würden, um die eigenen Ziele zu erreichen, dürfte im oberen Drittel liegen. In wie weit jedoch die Geheimdienste Zugang und Möglichkeit hatten, um auf diese Weise Hugo Chavez zu infizieren, ist für uns kaum nachprüfbar.

Eine weitere Möglichkeit wären sicherlich auch die Mirkowellenwaffen. Mittlerweile ist die Forschung in den USA so weit, dass es bereits mobile Einheiten gibt, um zum Beispiel damit Demonstranten zum Aufgeben zu bewegen. Dort soll nur mit geringerer Leistung gearbeitet werden, so dass Demonstranten aufgrund der entstehenden Hitze zurückweichen. Leistung jedoch ist immer nur eine Frage des Inputs. Das solche Möglichkeiten bestehen, ist sehr wahrscheinlich. Auch hier gilt, prüfen und nachweisen lässt sich das kaum, zumindest für Außenstehende.

Grund genug hatte Chavez den USA sicherlich gegeben. Er war einer der Protagonisten, als es um die Comunidad de Estados Latinoamericanos y Caribeños (CELAC) ging. Durch die strategische Partnerschaft mit Russland machte er sich auch nicht unbedingt Freunde, eben sowenig mit den Abkommen zur Abrechnung des Öls in Yuan oder Rubel. Die Verstaatlichung der Ölindustrie, der Telekommunikation und anderer Bereiche, dürfte auch nicht die freundschaftliche Basis gestärkt haben. Die Freundschaft zu Kuba oder dem Iran lassen wir zunächst unkommentiert.

Fazit: Die Möglichkeit bestünde natürlich und zuzutrauen ist es den USA allemal. Was allerdings tatsächlich Usus ist, wird vielleicht nie herauskommen. Vize Manduro dürfte jetzt mit der Stabilisierung Venezuelas und dem Wahlkampf beschäftigt sein und ob er es wirklich wissen wollen würde, wenn er nun der nächste Präsident Venezuelas würde, bleibt wohl auch sein Geheimnis.

Carpe Diem


35 Responses to Wurde Chavez mit dem Krebs infiziert?

  1. Jens Blecker sagt:

    Eines noch zusätzlich als Anmerkung. Ein Artikel bei latina-press unter dem Titel „Krebs ist die zweithäufigste Todesursache in Lateinamerika“ wird aufgezeigt, dass Krebs offensichtlich nicht sooo ungewöhnlich ist für Südamerika.

    http://latina-press.com/news/45317-krebs-ist-die-zweithaeufigste-todesursache-in-lateinamerika/

  2. Newsticker2012 sagt:

    Ja und ich fragte mich gerade….wann man Ihn damit infiziert hat und vor allem aber wie man das beschleunigen kann das es rucki zucki geht.

    Ich erinnere mich noch im letzten jahr daran das der C. I. * gesagt hat das man damit rechnet das Chavez nur noch bis september 2012 lebt…

  3. Jens Blecker sagt:

    Aus dem Kommentarbereich eines anderen Artikels :

    Doku; Venezuela:_ Hugo Chávez, Der gescheiterte Putch made by CIA. 2002

    http://www.youtube.com/watch?v=SWDQ8VLnppk

  4. Frank H. sagt:

    @News*

    Manchmal ist es gesünder nicht zu nah an der Wahrheit zu sein….

    Und es geht doch einfacher als es die Allgemeinheit denkt!

    2 Faktoren sind hier IDEAL zusammengekommen.

    1.) die Krebshäufigleit sei „wissenschaftlich“ in Südamerika hoch und häufig.

    2.) gleich mehrere unpassende Politiker haben ein ähnliches Leiden gehabt.

    Wie man es macht ist dann sehr einfach für (!)militärische(!) Geheimdienstagenten

    http://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Walterowitsch_Litwinenko

    Man nutzt als Komplize dazu einfach einen Offizier im V-Ministerium, den man erpresst mit Schmuddelkram odre mit Geld und Machtversprechen oder einen hochrangigen Zivilbeamten aus dem Umfeld Chavez, dem möglichst noch Chavez gerne vertraut hatte.

    Übrigens Al Assad, so ist durchgesickert, wollten Franzosen und Türken ebenfalls vergiften lassen!!!
    http://www.voltairenet.org/article177729.html
    Soweit die Theorie.

    Chavez könnte natürlich auch die Natur alleine dahingerafft haben.

  5. Schwarzblut sagt:

    Vorstellbar wäre es. Dr. Steven Greer erwähnte schon mehrmals, die US Regierung hätte Waffen die Krebs erzeugen und er selber wäre schon 2x Opfer so einer Waffe geworden wegen seinem Disclosure Projekts.

    Das Greer viel labert heisst ja nicht das er nicht doch Dinge erzählt die der Realität nahe kommen.

    Im Fall Chavez verhält sich die US Regierung eh recht auffällig…“ Froh das wir den los sind “ blabla kommen aus der Richtung, also irgendwie scheinen die nicht mehr so richtig bei Verstand zu sein über den Tod eines vom Volk geliebten Menschen sich zu freuen…

    Bild kam ja gleich “ Wird Venezuela sich nun mit dem Westen versöhnen „…
    Propagandamaschiene läuft also wieder am Limit.

    Irgendwie krieg ich immer mehr Lust die einzelnen Verantwortlichen zu schnappen und SAW Like “ lass uns ein Spiel spielen „…

  6. _franky_ sagt:

    Alles nur Verschwörungstheorie 😉
    ist ja fast so als würde man behaupten:

    Tue gutes und dein Leben verkürzt sich ‚plötzlich‘

    oder

    helfe dabei das Volk in elend und abhängigkeit zu halten
    und du wist belohnt.

    … sowa gibts doch nicht wirklich !

  7. Newsticker2012 sagt:

    @Frank

    Ganz klar, mir war nur unverständlich das wenn es eine äussere Angelegenheit war..die zeitdauer, manche Leben ja mit HIV länger als 20 Jahre und mit Krebs denke ich auch..daher das Zeitfenster…um zu wissen wer damals das Politische Sagen hatte, hier und dort 😉
    gruss news

  8. Newsticker2012 sagt:

    Ja, ich denke das in dieser Liga viele gern mal beiseite geschafft werden wenn es zu ellen langen Diskussionen kommt, siehe Arafat 😉
    Hat man ja nun Exhuminiert und festgestellt das er vergiftet wurde…sogar unter der Erde hat er gestrahlt wie eine Glühbirne.

    😉

  9. tugrisu sagt:

    Chávez Verschwörungstheoretiker und Antisemit?

    „Die Welt hat genug für alle, aber es stellt sich heraus, dass einige Minderheiten, die Nachkommen derer, die Christus kreuzigten, die Nachkommen derer, die Bolívar von hier verjagten und ihn auf andere Art in Santa Marta kreuzigten, dort in Kolumbien. Eine Minderheit hat sich der Reichtümer der Welt bemächtigt. Eine Minderheit hat sich des Goldes, des Silbers, der Mineralien, des Wassers, der guten Landstücke, des Öls, der Reichtümer bemächtigt und sie haben alle Reichtümer in den Händen weniger vereint: weniger als 10 % der Weltbevölkerung besitzt mehr als die Hälfte des Reichtums der Erde…“

  10. tom sagt:

    … ich könnte mir durchaus vorstellen, dass Hugo „gekenedyt“, „gemöllemannt“, „arafatiert“, „sadamisiert“, oder „gehaidert“ wurde …

  11. Newsticker2012 sagt:

    «Was ich will, will auch das Volk»
    Von Sandro Benini.

    Hugo Chávez hat geredet, Geld verteilt, viele aus der Armut befreit und dennoch ökonomische und soziale Verheerungen angerichtet. Sein früher Tod macht ihn für seine Anhänger zum Heiligen.

    Unter seiner Herrschaft fällt die Armut laut Statistiken der Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik von 50 auf 28 Prozent. Die Kindersterblichkeit sinkt um 35 Prozent, und die Unesco erklärt das Land zur vom Analphabetismus befreiten Zone. Es fällt der offiziellen Propaganda leicht, die Bewohner der Elendsviertel zu überzeugen, dass es mit den Misiones vorbei wäre, sobald ein anderer als Chávez in den Präsidenten­palast einzöge.

    http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/amerika/Was-ich-will-will-auch-das-Volk/story/20346325

  12. rumblepad sagt:

    Mikrowellen als Krebserzeugende Waffe ist aber kaum möglich, da mikrowellen Wärme erzeugen. Würde mann schnell bemerken. Ich halte da eher zielgerichtete Röntgenstrahlen für möglich. Die Geheimdienste/Militär haben aber bestimmt auch krebserzeugende Gifte.

    Aber was solls, evtl.wars einfach nur Pech.

  13. Jens Blecker sagt:

    Russischer Außenpolitiker: Chávez widerstand mutig im Alleingang den USA
    Die Rebellion des venezolanischen Staatschefs gegen die bestehende Weltordnung brachte Chávez laut dem russischen Politiker viele Anhänger unter den Top-Politikern der Welt ein, die meisten seien aber „schweigende“ Fans gewesen.

    „Eine derart starke Persönlichkeit hat auch eine Kehrseite: Der von Chávez konzipierte ‚bolivarianische Sozialismus‘ hielt sich in vielem eben nur dank der Stärke seiner Persönlichkeit. Politiker von Chávez‘ Ausmaß sind ‚Stückware‘, deshalb ist die Zukunft Venezuelas nach seinem Tod offen“, betonte der Politiker.

    http://de.rian.ru/politics/20130306/265670270.html

  14. KPAX sagt:

    Weiss jemand wer die anderen fünf Staatschef sind ?
    Sollten die wirklich an der selben oder sehr ähnlichen Krankheit leiden/ gelitten haben,dann muss man bloß die Wahrscheinlichkeit heranziehen und das Bild wird runder sehr viel runder,

  15. KPAX sagt:

    Nee halt ist ja unsinn rein rechnerisch wird man einfach sechs rechnen,6 die in SüdAmerika an Krebs erkrankten.
    Dann anders : In europa sind da je sechs Staatsführer an der gleichen oder sehr ähnlichen Kranheit verendet oder haben daran gelitten ?

  16. Irmonen sagt:

    und wie wäre es mit schwarzer Magie.
    Gendankenkräfte und Rituale habne auch schon so manchen Feind umgebracht.

  17. Janu sagt:

    Schon 1975 hatte man solche „Pistolen“, die Erreger/Gifte verschossen: http://www.veteranstoday.com/2011/08/07/assassinations-by-induced-heart-attack-and-cancer/

  18. Janu sagt:

    Ergänzung
    Ich sehe gerade, daß „Hinter der Fichte“ diesen link schon hatte: http://hinter-der-fichte.blogspot.ae/2013/01/lateinamerika-chavez-ruckkehr.html

  19. Jens Blecker sagt:

    Trauer um Chavez in Venezuela – USA hoffen auf Neustart
    Nach dem Tod des sozialistischen Präsidenten Hugo Chavez hoffen westliche Staaten auf eine Verbesserung der Beziehungen zu Venezuela.

    http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBEE92503H20130306

    Sicher, man kann es ja nochmal probieren das Land zu plündern, aus US-Sicht also durchaus nachvollziehbar und konsequent. Wenn da mal nicht im Augenblick die Pretty-In-Pink Revolution vorbereitet wird, fresse ich einen Besen 😉

  20. Jens Blecker sagt:

    Boar wie fies ;( 6 Minuspunkte, wo ich doch nur alle Fakten auf den Tisch bringen will *schnüf* 😛

  21. Frank H. sagt:

    Hurra1 der NÄCHSTE GIFTMORD ODER TERRORÜBERFALL IST DA:

    Libanon sitzt auf abertausenden von Gallonen Gas und Erdöl. Wettrennen der Konzerne hat begonnen.

    http://die-evidenz.de/new2/index.php?option=com_content&view=article&id=492:libanon-schwebt-auf-einem-unterwasserschatz-im-wert-von-140-milliarden-dollar&catid=5:aktuell&Itemid=27

  22. … in der Kriminalistik würde man die Tatsache, dass sich Chavez offen gegen die USA aussprach, als Tatmotiv werten.

    Es mag alles nur Zufall sein – aber was für ein Glück für seine Widersacher.

    Wir sollten genau beobachten, wie sich die Situation in Venezuela weiter entwickelt – ich vermute mal, nicht im Sinne Chavez.

  23. chris321 sagt:

    Komisch, ich hörte das Chavez sogar noch VOR Sadam Hussein diese Dollar Unterwanderung begann von der man u.a. sagte sie hatte Sadam den Kopf gekostet. Dann gab es noch X andere Dinge wo Chavez immer klarer in Konfrontation mit den USA geriet wie z.B. die Zusammenarbeit mit den Russen, sogar das russische Militär zu sich einladen. Des weiteren erinnere ich mich an diese Strelka Raketensysteme die man direkt von der Schulter abschiessen kann. Chavez bestellte davon anscheinend so viele wie Sand am Meer und rüstete damit alle aus. Im Falle eines Angriffs der USA auf Venezuela so hiess es, würden die quasi überall im Urwald verteilt aktiv und alles abschiessen was so über der Erde schraubt und fliegt. Danach gab es ja so ein Programm Medikamente gegen diese Strelka Teile. Ich habe nicht gehört wie erfolgreich das war. Ich wunderte mich schon sehr wie lange dieser Mann das überleben konnte. Mir war auch gar nicht klar was mit Venezuela an sich passiert: Fallen sie einfach drüber her, ein 2. Vietnam mit dieser Dschungellandschaft und den Strelkas? Wahrscheinlich war das dann auch der Grund warum die USA dann zu solchen radioaktiven Verseuchungsterrormethoden griff die man immer nur den Russen in die Schuhe schob. Erinnert Ihr Euch damals noch an diesen Fall in London?

    So, ich frage mal: Wenn Ihr heute durch einen Flughafen geht, werdet Ihr bei den Kontrollen auch auf Radioaktivität geprüft? Klar, Eure Unterhose drehen sie 3 mal um, aber radioaktive Substanzen, wird da was kontrolliert? Weiss da jemand genaueres?
    Ich erinnere mich bei dem Zwischenfall in London den man den Russen in die Schuhe schob das eine kurze Zeit dieses Thema des radioaktiven Transports über Europa und Kontrollen solcher Substanzen auf kam. War sehr schnell aber wieder aus den Medien. Wie sieht es also damit aus?

    Dann war da noch so ein Querschläger, dieser ehemalige tschechische Harvel, ist der nicht auch an Krebs zu schnell verstorben? Ich glaube es gibt noch eine ganze Latte anderer. Man sollte da mal eine Liste erstellen. Den ersten an den ich mich erinnern kann wo es mir aufgefallen ist war der Honecker. Kaum war die DDR zu Ende, hatte er schon Krebs. Ich dachte noch: Wow, das ging jetzt aber plötzlich. Das war so brutal komisch: Krebs und weg ist er. Kam also gar nicht mehr gross zu einer Diskussion und Aufarbeitung bzgl. DDR Recht oder Unrecht. So kam mir das vor. Weiss ja nicht wie ihr das damals erlebt habt!?

  24. chris321 sagt:

    Oh, der beste Spruch von Chavez damals war doch vor der Uno zur Zeit der Bushisten:

    NEW YORK. „Der Teufel war gestern hier“, sagte Chavez mit Blick auf Bushs Auftritt vor der Vollversammlung am Vortag. Das Podium der Versammlung rieche immer noch nach Schwefel, sagte Chavez unter vereinzeltem Applaus, aber auch Gelächter. „Er kam hierher und redete, als ob ihm die Welt gehört.“
    http://www.handelsblatt.com/politik/international/rede-vor-der-vollversammlung-chavez-nennt-bush-vor-der-uno-einen-teufel/2709040.html

    War da nicht noch so ein Bush Racheakt wo man im Fernsehn nachweisen konnte dass es einen Zusammenhang zwischen dem Antrax Anschlag auf einen der Reporter gab der ausgerechnet die Tochter von Bush beleidigt hat. Und die Frau oder Oma von Bush sagte dann offen in einer Talkshow dass es eine Rache gäbe. Habt Ihr diese Talkshow von damals noch in Erinnerung oder den Youtube Link? Auch das mit dem Antrax war doch ein „seltsamer Anschlag“ und am Ende bekam man durch Genanalyse raus, dass das Zeugs vom US-Militär aus Fort Detrick stammte.

  25. bald eagle sagt:

    „Wurde Chavez mit dem Krebs infiziert?“

    hier haben wir die „wahrhaftige“ antwort:

    http://www.politaia.org/sonstige-nachrichten/usa-dementieren-verschworung-gegen-venezuela/

  26. Janine sagt:

    Sehr traurig.

    Auch wenn ich nur in wenigen Teilen mit Chavez´ Politik einverstanden war und ihn nicht durch die rosarote Brille betrachten kann, wie jeden anderen, der sich gegen die Machtzentralisierung stellt, so war er doch ein ziemlich echter Mensch. Wenig Verpackung, viel Inhalt. Inhalt mit Gewissen und Mut zur Tat. Tragisch, dass er gehen musste, bevor er seine Arbeit zu Ende führen konnte, ähnlich wie Thomas Sankara und viele andere.

    RIP

    https://www.youtube.com/watch?v=TCSDzNt0NbQ

  27. KPAX sagt:

    Da mir keiner meine Frage hier beantworten konnte,habe ich mich selbst schlau gemacht und das hier bei Benesch gefunden :

    „viele sozialistische latinoamerikanische Führungsfiguren wurden mit Krebs diagnostiziert: Nestor Kirchner in Argentinien (Darmkrebs), in Brasilien Dilma Rousseff (Lymphom) und Vorgänger Luiz Inacio Lula da Silva (Halskrebs), Chavez (geheim), Kubas Fidel Castro (Magenkrebs), Boliviens Evo Morales (Nasenkrebs) und Paraguays Fernando Lugo (Lymphom).“

  28. karugua sagt:

    Zunächst mein Mitgefühl der Familie Chavez.

    Ich wohne seit 1984 überwiegend in Südamerika und habe den Aufweckprozess diesen Kontinents mitbekommen. Daran war hauptsächlich Chavez beteiligt. Seine offene, volkstümliiche Art hat dort voll durchgeschlagen. Er beeinflusste Südamerika und ein Teil der offenen Welt wie kein anderer.

    Ob ein heimtückischer Krebsanschlag auf Chavez stattfand kann ich nicht beurteilen. Aber komisch ist es schon, dass seine Anhänger unter den Südamerikanischen Präsidenten wie Frau Kirchner aus Argentinien, die Präsidentin von Chile und der Ex-President von Paraguay auch Krebs bekamen. (Meine Aufzählung ist sicher nicht vollständig, da ich aus dem Stegreif schreibe).

    Bei Chavez fällt mir auf, dass er sich total auf die Schulmedizin verlassen hat. Er wurde zu Tode therapiert. Sein Immunsystem ist zusammengebrochen. Was bei Naturheilmitteln, die das Immunsystem stärken, nie so grass geschehen wäre.

    Dass Krebs in Südamerika so verbreitert ist wundert mich nicht. Dort ist der fette Asado (Grillfleisch am offenen Feuer) mit Mandioka oder Maisgerichten das Hauptnahrungsmittel. Gemüse ist verpönt. Höchstens ein gemischter Salat darf es sein. Und Kuhmilch wird in den Himmel gelobt.

    Chavez war nicht nur der Motor für die Einigung und Unabhängigkeit der südamerikanischen Staaten sondern auch mit grossem Einsatz dabei die sogenannten wirtschaftlich aufkommenden Staaten von der Weltfinanz unabhängig zu machen. China und Russland haben mit Venezuela und einigen anderen südamerikanischen Staaten sehr gute Beziehungen aufgebaut. Da ist es nicht einseitige Ausbeutung sondern Zusammenarbeit was den Inhalt bestimmt. Da haben die Amis mit ihren Methoden das Nachsehen. Das Spiel der Westmächte funktioniert nicht mehr reibungslos. Chavez war der effektivste Bremsklotz. Und das vor der Haustüre der USA.

    Chavez war mutig und sehr direkt. Und das hat mir an ihm gefallen. Er war authentisch und liess sich nicht lenken. ER WAR KEINE MARIONETTE! Schade, dass ihm nicht mehr Zeit blieb. Südamerika ist noch sehr von dem Charisma seiner Führer abhängig. Aber der Same wurde gelegt. Wenn ich wieder nach Südamerika gehe wird mir seine Stimme fehlen. Friede sei mit ihm.

  29. … ich denke hier mit hat Hugo Chavez sein Todesurteil unterschrieben:
    Ahmadinejad und Chavez
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=FfInlbee_Po

    Das schränkt wiederum den Kreis der möglichen Täter stark ein.

  30. Newsticker2012 sagt:

    @cheffe
    Einigen die Spielwiese entzogen hast..statt Kommentare kommen nun stille däumchen 😉
    Ist aber nicht mal 1% deiner Leserschaft.
    We like it 😆

  31. Ehrliche Haut sagt:

    Tja – so hart es sich anhört aber bei Adolf Hitler hat es besser geklappt:
    Adolf Hitler hat nämlich pariert und sich provozieren lassen, weil es in den Plan passte – ohne Judenverfolgung kein Israel und ohne zweiten Weltkrieg kein dritter.

    Hat Chavez pariert oder war er nicht mehr zu bändigen?
    Nun, etwas moderatere Töne tunSsüdamerika gut, wenn es um die NWO geht.
    Aber Vorsicht – Mercosur verpflichtet und soll bekanntlich zur FTAA führen.
    Tja und wirtschaftliche Systeme/Handelszonen sind nun mal bindend – vor allem militärisch. Oder warum waren Paraguay und Chile beim letzten Falklandkonflikt mit Argentinien in einem Boot?

    Ihr versteht und versteht einfach nicht den Lauf der Welt nur „kluges“ Herumgeunke und wilde „Spekulationen“.
    Chavez musste um der wirtschaftlichen, sorry, politischen Verhältnisse aus dem Weg geräumt werden. Südamerika braucht moderatere Töne um der FTAA willen, aber ohne gezielte Auflehnung gegen Nordamerika wird das der eigenen Bevölkerung ggü. nur schwer zu verkaufen sein.

    Aber so ist das mit der NWO – sie muss ja ständig den eigenen Teufel mit dem eigenen Beelzebub austreiben und das irgendwie glaubhaft als Verbesserung darstellen. Der Eine spielt den Guten, der Andere den Bösen – wer gut oder böse ist, darüber bestimmen ganz klug die Medien und auch die alternativen Medien – wohl dem der sein eigenes Empfinden hat und unabhängig ist und dadurch Handlungsfähigkeit erlangt.

  32. Newsticker2012 sagt:

    Boliviens Präsident: Chavez wurde vergiftet

    http://de.ria.ru/politics/20130309/265689529.html

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