Geldmenge: Inflation oder Deflation – Die Köcher der Notenbanken sind fast geleert

Inflation, Schlange vor Lebensmittelgeschäft, Berlin

Es ist fast ein wenig lächerlich, liest man Überschriften wie „EZB-Chef Mario Draghi narkotisiert die Krise“. Die Notenbanken versuchen alles, um das Rad am Laufen zu halten und gefühlt überschwemmt man die Welt mit Liquidität. Viele Wirtschaftszeitungen sparen so auch nicht mit Warnungen vor der drohenden Inflation, steht das im Augenblick denn wirklich zu befürchten? Es ist ein kleiner Exkurs zur Geldschöpfung notwendig und ein Blick auf die wichtigsten Geldmengenaggregate. Wie es scheint, wollen die Verbraucher entweder nicht mitspielen oder die Banken sitzen auf der Liquidität, wir haben einen kleinen Blick riskiert.


In Europa gibt es drei Geldmengenaggregate. M1 bis M3. In der Geldmenge M1 werden das Bargeld und die Sichteinlagen erfasst. Leider wird auch in den Aggregaten getrickst bis sich die Balken biegen, in den USA wird die Geldmenge M3 beispielsweise überhaupt nicht mehr veröffentlicht. Dazu später mehr. Hier zunächst eine kleine Grafik zu den Aggregaten:

Quelle: Wiki - Thomas Müller

Quelle: Wiki – Thomas Müller

Bei einer Überprüfung der Hintergründe wird schnell klar, dort ist bei weitem nicht alles erfasst. Aus diesem Grund läuft auch eine Anfrage bei der EZB nach der „Gesamt-Geldmenge“ inklusive – aktiv durch Kredit geschöpfter – Giralgelder. Ein Blick auf die „offiziellen Zahlen“ der EZB zu M3 gibt auf jeden Fall keinen akuten Grund zur Sorge, was die Inflation betrifft.

Quelle: Bundesbank

Quelle: Bundesbank

Sieht man sich das Wachstum von M3 bis zum akuten Ausbruch der Krise an, war der Anstieg deutlich größer als in dem Zeitraum seit 2008. Obwohl beispielsweise via LTRO 2 x 500 Milliarden Euro auf den Markt geworfen wurden, stieg die Geldmenge nur marginal. Die Geldbasis hingegen hat schon ordentlich zugelegt in der Zeitspanne:

Quelle: Wiki - Jashua

Quelle: Wiki – Jashua

Eine mögliche Erklärung dafür könnte ein reduzierter Umlauf des Geldes und eine mangelnde Hebelung über entsprechende Instrumente sein. Viele Banken dürften die Liquidität zur Aufrechterhaltung der lebenswichtigen Organe benötigen. Die eigenen Bilanzen sind trotz erheblicher Verschleierungen nahe am Gefrierpunkt und irgendwann wird sich das auch ganz offen zeigen.

Betrachtet man die Notwendigkeit steigender Geldmengen, um der „Wachstumsökonomie“ gerecht werden zu können, sind die Grafiken doch eher ein Zeichen für eine deflationäre Entwicklung. Besonders in einer derartigen Niedrigzinsphase müsste sich das Kreditmengenwachstum erheblich ausbauen. Wie hier die genauen Zahlen jedoch ausschauen, liegt in einer diffusen Zwischenwelt. Ehrlich gesagt erwarte ich auch keine konkreten Zahlen von der EZB, aber ich wollte es zumindest nicht unversucht lassen.

Werfen wir nun noch einen kurzen Blick über den großen Teich, wo wie erwähnt die Geldmenge M3 „offiziell“ nicht mehr heraus gegeben wird. Eine Gruppe fähiger Ökonomen errechnet diese jedoch weiter, vielleicht sogar präziser als es vorher bei den ausgegebenen Daten war. Hier ein Chart zu den USA:

Quelle: Shadowstats.com

Quelle: Shadowstats.com

Dann ein Blick auf die Monetary Base:

mbase-2006

Betrachtet man die Wahnsinnstaten, wie beispielsweise die monatliche Geldspritze der FED in Höhe von 85 Milliarden Dollar für das Twist 2.0 und den Aufkauf von Staatsanleihen, sehen die Charts doch eher bescheiden aus.

Die verfügbaren Daten zeigen – in Anbetracht der Maßnahmen – noch keine inflationären Tendenzen. Wo dann die Narkose des Herrn Draghi sein soll, ist nüchtern betrachtet nicht zu erkennen. Die Verbraucher und Unternehmen scheinen sehr zurückhaltend zu sein und eher Verbindlichkeiten aus der Welt schaffen zu wollen, als neue einzugehen. Das erklärt dann auch etwas besser, warum die EZB mit Negativzinsen für die Banken droht, denn hier liegt der Schlüssel begraben. Die momentane Situation ist das, wovor sich die Notenbanker am meisten fürchten. Nicht ohne Grund gab Ben Bernanke damals an, er würde zur Not mit Helikoptern Geld über Städten abwerfen, um die Deflation zu bekämpfen. Die alles entscheidende Frage wird sein, kann man die Bürger und Unternehmen dazu bringen, sich kopfüber in die Schulden zu stürzen?

Carpe diem

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http://www.bundesbank.de/Navigation/DE/Statistiken/Zeitreihen_Datenbanken/Makrooekonomische_Zeitreihen/its_details_value_node.html?tsId=BBK01.TUS303

www.ariva.de/geldmenge_m3/chart?boerse_id=34&t=all

http://www.welt.de/wirtschaft/article117734154/EZB-Chef-Mario-Draghi-narkotisiert-die-Krise.html


46 Responses to Geldmenge: Inflation oder Deflation – Die Köcher der Notenbanken sind fast geleert

  1. Frank H. sagt:

    05.07.2013 10:27
    Roland Leuschel: Währungsreform kommt Mitte August 2014
    Börsenguru Roland Leuschel rät Anlegern in der aktuellen Marktphase zur Vorsicht: „Je höher die Kurse getrieben werden, desto größer wird dann der Einbruch“, so Leuschel. Auch wenn die Notenbanken die Märkte noch eine Weile mit der Droge Liquidität versorgen, könnte der Kater nach dem Entzug umso schmerzlicher ausfallen.

    Den August 2014 sollten sich Anleger laut Leuschel rot im Kalender anstreichen. Zu diesem Zeitpunkte rechnet der Börsenprof mit einer großen Währungsreform. „Alles arbeitet darauf hin“, so Leuschel. „Wir stehen nach wie vor zu diesem Datum, dass wir in Europa und auch weltweit eine Währungsreform haben werden:“
    Roland Leuschel ist ehemaliger Chefstratege und Direktor der belgischen Banque Bruxelles Lambert, Gründungspartner und Mitinhaber der Vermögensverwaltung Capital at Work S.A. – bis zu deren Veräußerung an die Luxemburger Versicherungs-gesellschaft Foyer S.A. Group im September 2009. Seit ihrer Gründung im Jahr 2010 ist Leuschel Beiratsvorsitzender der Aequitas Capital Partners GmbH.
    Wie der Börsenprofi die Lage an den Finanzmärkten im Moment einschätzt, welche Entwicklung er bei den Edelmetallen sieht und wie Anleger sich in der aktuellen Marktlage am besten aufstellen, um ihr Kapital optimal zu schützen, verrät Roland Leuschel im Interview.
    http://www.daf.fm/video/roland-leuschel-waehrungsreform-kommt-mitte-august-2014-50163220.html

  2. Frank H. sagt:

    Damit steht er keineswegs alleine da!
    Immerhin hätte somit ein jeder Leser etwas Zeit sich Alternativen auszudenken?

  3. Jens Blecker sagt:

    (1.2) Overnight deposits 4405 Milliarden 😀

    http://www.ecb.europa.eu/press/pdf/md/md1305.pdf

  4. Frank H. sagt:

    Das Batmobil Superman Auto fährt auf den Felgen und der Tank ist fast leer. Schön.
    Die unruhen in den Außenprovinzen des Imperators deuten darauf hin, daß es bald losgeht.
    Mal sehen was am Ende dieser Epoche des Grauens noch stehen bleiben wird.

    Back To The Midle Age.

  5. derTroll sagt:

    Finde eh die Machenschaften der Notenbanken mehr als gefährlich. Auch Gedlschaffung aus dem nichts kann nicht gut sein.

    Das größte Problem ist aber in meinen Augen das Zins und Zinseszins-System. Auch das Prinzip der unendlichen Wachstums kann nicht funtkionieren auf einer endlichen Welt.

  6. Jens Blecker sagt:

    Geldschöpfung als Kredit ist per se nicht das Übel. Allerdings müssten einige der Steuerungselemente verändert werden.

    1. Nur Kreditgeld schaffung für echte Wertschöpfung – sprich nicht für Konsumentenkredite
    2. Kreditschöpfung in die öffentliche Hand
    3. Zinsen werden extra deklariert und sind nicht vermehrbar, werden mit geschöpft und in Infrastruktur, Bildung etc investiert.

  7. wenn ich auf eurostat gehe, so liegt der HPVI im Juni auf 117,61. D.h. die eu-inflation nimmt schon von 1,6 im Vormonat auf 2,1 in diesem Monat zu.
    Auch die Vormonate hatten schon eine „Steigerung“
    http://epp.eurostat.ec.europa.eu/tgm/table.do?tab=table&plugin=1&language=de&pcode=teicp000

  8. ach ja und die fed of st. luis hat schon die MZMSL Geldmenge. http://research.stlouisfed.org/fred2/series/MZMSL

  9. Frank H. sagt:

    Erholungsfantasien sind eine Fata Morgana“
    05.07.2013, 09:51 Uhr

    Der Vermögensmanager Felix Zulauf und sein Sohn Roman rechnen mit einer neuen, von Japan ausgehenden globalen Krise. Im Interview erklären sie, wie weit die Anleihekurse noch fallen und wie die Geldschwemme wirkt.

    http://www.handelsblatt.com/finanzen/boerse-maerkte/anlagestrategie/felix-und-roman-zulauf-im-interview-erholungsfantasien-sind-eine-fata-morgana/8446814.html

  10. Jens Blecker sagt:

    Ja die Monetarybase ist ja auch beim Euro ordentlich angezogen, aber in letzter Konsequenz kommt es halt nicht an. Alles was Lebensnotwendig ist, steigt rasant, Konsumgüter sinken das ist Beschiss und keine Inflation 😉

  11. tugrisu sagt:

    Wie bereits schon Anfanf des letzten Jahrhunderts festgestellt wurde, zeigen steigende Preise von Weizen (Grundnahrungsmittel) auf eine bevorstehende Krise mit Krieg. Weizenpreise in Strassburg von 1401 – 1901
    http://www.vergessene-buecher.de/band1/wcharts166.html#anfang

  12. michaelbunny sagt:

    Man muss bei einer sich erstaunlich ausweitenden absoluten Basis mit relativen Zuwächsen vorsichtig sein. Die Absolutbeträge bleiben beachtlich. Die Ausweitungen wären an sich immer und immer wieder zu erwirtschaften. Eine Preiserhöhung muss auch durchgesetzt werden.

    August 2014 – Das wäre so die Gegend, aber auch schon zuvor, in der Robert Prechter eine massivere Neueinpreisung auf niedrigem Niveau in beachtlich vielen Märkten ’sieht‘.

    Die Frage ist eher, ob die Einkommensumverteilungskreisläufe heftige Bewegungen können kompensieren.

    Die oben angesprochene Währungsreform wäre durchaus plausibel. Es schwirren diese legendären 40% herum. Der Dollar hat sich in den 80er Jahren mal kurzfristig erholt ist aber seit dem wieder massiv Kaufkraft eingebüßt. Meiner bescheidenen Meinung nach, beziehen sich die 40% auf die Herstellung des ursprünglichen Zustands oder eine Annäherung. Es ist der Indikator an den sich FED hauptsächlich hält – Dollars die in der Welt herumschwirren gemessen am dagegenstehenden Realwert.

    Man kann auch die Immobilienblase, jeder hat ein Dach über den Kopf in den Zusammenhang mit einer Reform bringen.

    Zurecht bemerkt, wir laufen langsam Gefahr die Finanzierungskosten nicht mehr zu erwirtschaften. Es gibt die Realwirtschaftsseite auch noch. Geld um des Geldes willen macht wenig sinn.

  13. na ja die wr wird nicht so schnell kommen so wie es der leuschl guru meint. Muss er ja schön angst machen, das ist gut für sein geschäft. Und selbst wenn, dann wird wohl eher vorher wieder alles gerettet. Aber so ab herbtst diesen jahres bis mitte nächsten jahres haben wir so was wie das grande finale. DAX kurse über 10000 sind dann auch nicht ausgeschlossen. muss doch vorher noch „annelieschen müller“ von ihrem bankberater davon überzeugt werden, dass sie ihr sparbuch besser in aktien anlegen sollte, weil se ja keine zinsen bekommt und die böse inflation ihr erspartes auffressen wird. Was dann kommt wissen wir ja, dazu brauchen wir keine börsengurus.

  14. michaelbunny sagt:

    Es ist auch ihr Griokontostand eine Zahl am Rechner. Das macht mir weniger Sorgen. Wenn man die Idee aufgibt, das Geld so etwas wie ein Goldsackerl ist, dann entschärft sich dieses Argument. Im gleichen Atemzug stellt sich dann die Frage wie verhält es sich mit der Bewertung.

    Das einzige strukturelle Problem das wir wirklich haben ist, dass wir Arbeitsplätze gegen Zinseszins auf Investitionen geboren aus Fehlallikationen ersetzen und nicht mehr menschliche Arbeit durch maschinelle, weil es sinnvoll ist im klassischen Sinne der Substitution.

    Es kann keiner nach getaner Arbeit respektive Fertigstellung des Ergebnisses nach Hause gehen. Deswegen ‚Fight your Siesta back‘ durch Eliminierung von Arbeit an sich und nicht durch Weiterreichen an nach- respektive vorgelagerte Prozessschritte.

    Billiges Geld einerseits und Schieflage in der Einkommens + Vermögensverteilung.

    Es kommt nix an, da die Maschinerie bis Rand voll mit Schmiermittel vollgepumpt ist und langsam rinnts über.

    Wenn ‚Zahlungsmittel‘ eine Konvention für die Bewertung ist braucht man eine stabile Basis.
    a) Wertneutral und im Bedarfsfall verlustfrei aus dem Wirtschaftskreislauf entfernbar
    b) Stabiles nicht handelbares Underlying, dafür reicht aber allein Gold oder ein entsprechender Mix und nicht veränderbar.

    Es soll mir keiner kommen mit es reicht der Umlauf. Geld und Arbeit muss ein Get Request sein. Heute ist das ein Push Prinzip.

    Es gibt eine andere Limitierung auch noch. Das westliche Model verbraucht für ein paar Prozent maßgeblich viel zuviele Ressourcen als dass es sich überhaupt über Indien und China ließe ausrollen, vom Rest ganz zu schweigen. Das hilft kein Geld, das bedarf Hirn oder wir lassen die anderen in Frieden.

  15. Frank H. sagt:

    Jeff Nielson: Gold-Lieferung an der LBMA wird um 100 Tage verzögert
    Die Bankster haben damit begonnen, Gold und Silber an der LBMA zu verkaufen, das noch gar nicht gefördert wurde. Wenn jemand an der LBMA physisches Gold oder Silber kauft, muss er somit erst etwa 100 Tage warten, bis sein Metall gefördert und raffiniert wurde. Die Bankster nennen das “Warteschlangen im Lagerhaus” – aber in Wirklichkeit ist das einfach ein neuer Betrug, zur Kaschierung der enormen Engpässe und zur Aufrechterhaltung des betrügerischen Handels an der LBMA.

    Letztendlich ist es befreiend, dass immer mehr dieser Fälle ans Licht kommen – zeigt es doch das enorme Ausmaß des Betruges auf, ohne den das westliche Finanzsystem schon gar nicht mehr existieren würde. Wenn man sich die Fakten in aller Ruhe anschaut, dann erkennt man, dass schon das Fundament dieses Systems auf einem Betrug basiert: das Falschgeld. Darauf baut der Rest des Systems auf und daher ist das komplette System, inklusive aller seiner Ausprägungen, bis in die kleinsten Verästelungen hinein ein einziger, gigantischer Betrug.

    Wer in einem solchen System versucht, an einzelnen Bausteinen oder Ästchen herumzufummeln, um etwas “zu verbessern“, der zeigt damit nur, dass er von diesem System nicht das geringste verstanden hat. Es gibt nur eine einzige Möglichkeit, uns von diesem Dreckhaufen zu befreien – das ist der komplette Zusammenbruch dieses Monsters. Eine “AfD“, deren “Professoren” den Euro abschaffen wollen, oder eine “Partei der Vernunft“, die gleiches will – nehme ich unter diesen Voraussetzungen nicht einmal annähernd ernst! Diese Leute haben nichts verstanden und werden das auch nicht.

    Wer dieses System kritisiert, darf nicht beim Euro anfangen – er muss auf das Falschgeld zeigen und es als Betrug brandmarken! Wer das nicht tut, zeigt damit nur sein Unverständnis und seine Unfähigkeit und ist nicht ernst zu nehmen. Dabei ist es völlig egal, ob sich die entsprechende Person “Aufklärer” oder “Mitglied der alternativen Medien” oder “Journalist” nennt. Natürlich kann man damit kaum Geld verdienen – weil die Menschen das heute noch nicht hören wollen. Ich weiß nicht, ob die große Masse das überhaupt jemals wird hören wollen – aber die Natur hat glücklicherweise einer unbegrenzten Laufzeit solcher Systeme einen exponentiellen Riegel vorgeschoben und so werden sehr bald sehr viele Menschen realisieren müssen, was sie heute noch nicht realisieren wollen. Das wird hart – ist aber unumgänglich und äußerst notwendig!

    http://der-klare-blick.com/2013/07/29464/

  16. Tester sagt:

    Ich denke auch dass ein Schulden- und Währungsschnitt kommt, aber das wann ist eben nicht einfach. Es könnte durchaus auch schon nächstes Jahr sein.

  17. Tester sagt:

    Das ist Quatsch. Das Problem ist nicht das Geldsystem als solches und auch nicht die Zinsen, sondern die unterirdische Handhabung bzw. Mißbrauch des Systems.

    Dasselbe wäre in JEDEM beliebigen Geldsystem passiert, ab einem bestimmten Grad der Korruption ist das unvermeidlich.

  18. Jens Blecker sagt:

    @ Tester der Zins ist in Verbindung mit dem Zinseszins unter Berücksichtigung der Exponentiale sehr wohl ein Problem. Die geschöpfte Geldmenge betrifft nur das Kreditvolumen und nicht den Zins. Genau so entsteht der Druck für die Wachstumsökonomie. Immer mehr müssen nachrücken um das fehlende Geld bereitstellen zu können. (Jetzt stark verkürzt dargestellt)

  19. Tester sagt:

    Die Goldverkäufer/Pusher nerven mich langsam echt tierisch… DIE sind ein richtiger Sauhaufen.

  20. NeueZukunft sagt:

    Ich weiß nicht ob ichs nur überlesen hab, oder es keine Erwähnung fand.
    Ich habe die letzten Jahre die Erfahrung gemacht, dass, trotz der niedrigen Zinsen, es einem die Banken nicht leicht gemacht haben an Kredite zu kommen. Ich hab ein paar Leute in meinem Umfeld, die entweder versucht haben sich selbständig zu machen oder es waren und von den Bankstern geradewegs wieder Heim geschickt wurden. Unter anderem hat das den einen oser anderen auch die Existenz gekostet.
    So kann ich dem letzten Satz von Jens nicht zustimmen.

  21. Irmonen sagt:

    z.B. bei Tegut: 1 kg Äpfel für 3,99Euro

    wer hätte für früher ein Kilo Äpfel 7-8 DM hingelegt?

  22. Irmonen sagt:

    Silber und Gold kann man nicht essen, auch nicht bits und bites oder was sich sonst so als Geld anbietet.

    Ich rate zum Grünen Wunder der Natur, auch für zu Hause im Zimmer

    Moringa – Meerrettichbaum, Moringa Oliefera, der am schnellsten wachsende Baum

    Blätter:Kochen, dünsten, Saucen und Suppen binden eine der nahrhaftesten Pflanzen überhaupt…

    http://www.moringaoleifera.de/

    http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.gemuesebaum.de/tl_files/gemuesebaum/bilder/gemuesebaum2.jpg&imgrefurl=http://www.gemuesebaum.de/index.php/pflanzeGMB/articles/pflanzeGMB&h=500&w=750&sz=73&tbnid=fM5xb7dbP1CEqM:&tbnh=90&tbnw=135&prev=/search%3Fq%3Dchinesischer%2Bgem%25C3%25BCsebaum%26tbm%3Disch%26tbo%3Du&zoom=1&q=chinesischer+gem%C3%BCsebaum&usg=__miRifpoxas5_dTn019VZYTzxhAE=&docid=o4A30H9OxawvsM&sa=X&ei=q_nWUa_9GcfMswajwIDICA&sqi=2&ved=0CDoQ9QEwAA&dur=1107

    Frank Elstner Sendung: 1 Liter Wasser Bakterienfrei mit zehntel Gramm Moringasamen
    http://www.feelgodd-shop.de
    http://www.kraeter-und-duftpflanzen.de

    zu Hause Moringa pflanzen
    Teil 1
    http://www.youtube.com/watch?v=4i6dsAJEwSU
    Teil 2
    http://www.youtube.com/watch?v=entcsfrFovo

  23. michaelbunny sagt:

    Das war jetzt fast zu kurz:) Die Umverteilung geht irgendwann nicht mehr. Das kommt hinzu, aber zuerst. Österreich hat eine ganz gut funktionierende im Moment noch.

    Die Reduktion der Umlaufgeschwindigkeit könnte ein Punkt sein. Ich bin mir so nicht ganz sicher. Habt ihr Angaben?

    btw: In Holland geht’s fei zünfti zua … die steigen wieder aufs Rad um offensichtlich … schaut man sich die PKW Neuzulassungen an.

    Sehe schon den Dirk Müller in 2 Jahren wieder mit dem Josephspfennig in den Talkshows. Was ist diesmal anders – tja unverhofft kommt oft.

    Die Staatspapiere werden wieder rentabler. Es wird wieder lustig.

    Eines stimmt die Geldmengen wachsen gewaltig. Ich frage mich wofür man soviel Geld braucht?

  24. Polygon sagt:

    Das beste Anzeichen dafür, dass die Regierung inbesondere in Bezug auf die Wirtschaft lügt, sehen wir an eben dieser Entwicklung…

    Deflation = Ursache schwacher Einkommen. (Die Abwärtsspirale)

  25. Nver2Much sagt:

    Unser System ist doch eigentlich gar nicht schlecht.

    Es hat nur einen kleinen Haken und wenn wir diesen Haken beseitigen, dann haben wir ein fast perfektes System (perfekt gibt es nie 😉 ).

    Die Aufstellung haben wir ja schon, es muss nur ein einziges kleines Teil verändert werden, mehr braucht es nicht, dann ist aus diesem System ein perfektes System gemacht worden.

    Der Staat muss das Geld ausgeben an die Banken und nicht wie jetzt das er sich das Geld von Banken leiht. Mehr braucht es nicht und alle Probleme dieser Welt sind beseitigt, von heute auf morgen.

    Das ist der einzige Haken in diesem System, jemand verdient durch nichts tun ein paar Prozent an unserer Arbeit. Nicht nur privat sondern auch gesellschaftlich.

    Warum sind alle Staaten dieser Welt verschuldet?

    An wen haben sie diese Schulden, an den Mann im Mond?

    Wo ich jetzt wieder bei meiner ursprünglichen Frage angekommen bin, denn mit dieser Frage hat meine Odyssee im Internet angefangen.

    An wen haben wir alle Schulden?

    Und wieso?

    Wieso verdient immer jemand ein paar Prozent an unseren Geschäften, die wir unter uns ausmachen, oder die Städte mit anderen Kommunen ausmachen, oder das Land , das wiederum Geschäfte mit uns macht, oder der Bund der Geschäfte mit uns macht, wieso sitzt da immer einer und verlangt Zins darauf, der mit diesen ganzen Geschäften gar nichts zu tun hat?

    6 Jahre ist es nun her das ich mir diese Frage gestellt habe und ich habe durch sie sehr viel über diese Welt erfahren und leider nur viel negatives, das negative das einzig und allein darauf beruht, das die Staaten sich Geld von den Banken leihen, anstatt es selbst zu drucken…

  26. tugrisu sagt:

    „jemand verdient durch nichts tun ein paar Prozent“
    Na dann schau mal in die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung! Allein dort ist ganz offiziell ausgewiesen, daß die Vermögenseinkommen = Zinseinkommen offiziell über 35% betragen! (nicht berücksichtigt dabei die Zinseinnahmen der Firmen auf Eigenkapital usw.) Das sind über 35% Zinsen die durchschnittlich in jedem Produkt stecken…. Wenn das nicht wäre, könntest du dementsprechend mehr verdienen oder für gleiches Geld weniger arbeiten, oder einfach die Arbeit gerechter verteilen (kein Hartz4 mehr nötig)….

  27. tugrisu sagt:

    Ach ja, man kann auch sagen, unser Geldsystem kostet uns über 35% der gesamtgesellschaftlichen Arbeitsleistung….

  28. Fallstrom sagt:

    Stimmt,wer ein jährliches NETTOeinkommen von € 25.000,- hat,zahlt etwa € 10.000 an Zinsen,die sich in allen Produkten verbergen.Wer natürlich noch einen Kredit abstottern muß,bei dem erhöht sich der Prozentsatz noch.

    Auch sehr bedenklich: Ein Maler muß einen ganzen Tag arbeiten,um sich von seinem Nettolohn nur eine Arbeitsstunde des Installateurs leisten zu können.

    Hätten beide ihre Arbeitskraft direkt (außerhalb des Geldsystems) getauscht,hätten sich beide nach einer Stunde Arbeit in die Hängematte legen können.

    Quelle:
    http://www.wissensmanufaktur.net/media/pdf/steuerboykott.pdf

  29. NeueZukunft sagt:

    Sollen sie ruhig. Für uns nur die Chance billig wieder einzusteigen. Und wenn dann die Post ab geht, und das muss sie irgendwann, können wir uns schmunzelnd zurücklehnen. Denn unser erspartes bleibt!

  30. NeueZukunft sagt:

    Naja ganz so einfach ist es dann doch wiede nicht. Der Haken ist in wirklich keit eine Eigenschaft die wir alle mehr oder weniger inne haben. Und das ist die Gier und das Verlangen nach mehr. Diese Triebfeder wird immer einen Weg finden sich an anderen zu bereichern egal in welchem System.

  31. tugrisu sagt:

    Ich glaube mittlerweile, daß die Gier erst durch das momentane Geldsystem hervor gerufen wird.

  32. st.germain sagt:

    Erschreckend was hier so mancher aufgeklärte Leser von sich gibt in Bezug auf unser Finanzsystem! Ich dacht hier das dieses Thema, wo es doch die Wurzel allen übels ist, soweit jedem in seiner grds. Falschheit bekannt ist.
    Gut Jens das das hier mal wieder aufgegriffen wird, jedoch halte ich es für wenig sinnvoll alles neu zu erörtern, da Institutionen wie die INWO bereits seit vielen Jahren sehr sehr gute aufklärungs und erklärungsbeiträge und Videos verfassen die für jeden verständlich alle Probleme des Systems darstellen.
    Mein erstes Buch zu dieser Problematik habe ich Ende der 90er gekauft, der Autor günther hannich hat damals bereits all diese Entverstehen und nawicklungen und die entstehenden Probleme aufgezeigt und was danach kommt wenn der Crash sich ausweitet trifft mit Sicherheit ebenso zu…. Diese zusammenhänge sind für jeden interessierten, zu verstehen und nachzuvollziehen, auch wenn immer so getan wird als wäre dies die heilige Kuh und nur Ökonomen verstehen dieses komplexe Konstrukt! Ich kann nur jeden empfehlen mal hannichs bücher zu lesen, um festzustellen das alles übel letztlich wirklich an diesem zinssystem liegen und ich meine wirklich alle….

  33. st.germain sagt:

    …Bemerkung an mich, keine Kommentare mehr mit Smartphone, das erspart viele Fehler beim schreiben….;););)

  34. illumis sagt:

    Ein sehr gutes Aufklärungsbuch ist auch Lesenswert in dieser Thematik erschienen von Gerrit Anderson „The Cityboys“.
    So werden die Broker und Top Stoker auf dem Börsenpaket genannt und was die hier alle machen7Erleben, geht unter keiner Kuhhaut mehr, es ist die GIER DIESER Broker IN London, die Korrumpiert und man sagt sich, ein Jahr halte ich noch durch ,damit ich am Ende meine Premie bekomme aber lesst selbst.
    Und ja auch wenn dieser Spruch wie einige andere auch dem Nathan zu gewiessen werden (ob es wirklich stimmt?), es sind genau die 5% Zinsen die die Atombombe im Systhem darstellen. Den der Zinses Zins wächst ja Exponsponziel mit dem Wachstum und dieses hebt sich dann in einer Künstlich Hochgehaltenen Blasse in bestimmten Zeiten eben auf.
    Aber hier zubehaupten es wäre nur der Zinses Zins das Problem ist ja auch nicht richtig. Für mich treffen hier zuviele Faktoren aufeinander, Wirtschaft, Industrie und Politik.

  35. illumis sagt:

    sorry für die schlecht aufgezeigte Graffik aber hier kann man erkennen wie es aufgebaut ist,man sollte ja meinen das die Wirtschaft doch wächst und genug Geld da wäre ist es eben nicht weil der Zinses Zins alles wieder auffriesst. Die Blasse wird Künstlich erzeugt und MUSS ab und an Inplodieren.

    https://fbcdn-sphotos-a-a.akamaihd.net/hphotos-ak-ash4/1043856_571364632902030_775279502_n.jpg

  36. tugrisu sagt:

    Volle Zustimmung! Eigentlich ist dieses Geldsystem relativ leicht zu verstehen, wenn man mit deutschen Wörtern arbeitet, statt mit „Fremdwörtern“ und sich wirklich mal die Mühe macht, die einzelnen Vorgänge aufzutrödeln…

  37. Alles wird Gut sagt:

    Irmonen herzlichen Dank dafür!!!!!

  38. Foerster003 sagt:

    „Die Köcher der Notenbanken sind fast geleert“

    Was ist wenn im Köcher nichts mehr sein wird?

    In einem Interview vom 30.05.2013 mit dem Kulturstudio hatte der Journalist und Buchautor Guido Grandt über seine Recherchen berichtet.

    Er sagt:

    „Die Realität wird noch weit brutaler ausschauen, ein noch nie dagewesenes Chaos-Szenario ohne historisches Vorbild!“

    http://www.youtube.com/watch?v=LJRCgiWm3IE&feature=youtube_gdata

  39. Zartbitter sagt:

    Ich wette um die Ehre:

    Es gibt keine

    Währungsreform.

    Wann kapieren das auch mal die
    Experten. Unser Moneysystem ist
    künstlich generiert und folgt keinem
    Naturgesetz.

    Das was kommt sind neue Regularien
    und die Rasur um den EuroRaum zu
    retten.

    Und zwar ALTERNATIVLOS

    ¿comprende muchachos?

  40. Irmonen sagt:

    hallo, habe mir deinen link angehört, es ist gut sich im Alltag an die möglichen Seznarien eines Zusammenbruchs zu erinnern.

    Aber ehrlich, auf den Crash „warte“ ich schon seit ca 20Jahren, da wird man auch mal müde und schläfrig.

    Dass er kommt, bzw größere Veränderung, sicher, wann!! ist jedoch ungewiss, das kann auch noch eine ganze weile von Jahren dauern – 2 – 5 – 10 oder 20Jahre naja letzteres eher nicht

  41. DerAsgard sagt:

    Fiat Money, wie der Name schon sagt es wird gemacht. Das lässt Sicht biss zum sangt Nimmerleinstag fort setzten, biss auch der letzte verschuldet ist. Und biss dahin ist es noch ein weiter und anstrengender weg, für die Notenbanken weil es immer wieder Leute (ihr seid gemeint ) gibt die einer ausweich‘ Bewegung folgen. Und die Sache unterminieren ob nun im kleinen oder im großen.

    Ciao

  42. Frank H. sagt:

    STAATSBANKROTT DER USA NUN AMTLICH:

    Bernanke wird nun unendlich Geld drucken, sagt er selbst!!!
    Der Spruch: Er werde notfalls Geld aus Hubschraubern abwerfen lassen wird nun real.
    http://www.welt.de/finanzen/article118144927/US-Notenbank-verspricht-billiges-Geld-fuer-lange-Zeit.html

  43. Frank H. sagt:

    Hurra, die Bude des Rockefeller und Rothschildclans brennt nieder:
    http://www.voltairenet.org/article179428.html

  44. tom sagt:

    Frank, wenn du dich da mal nicht zu früh freust. – Diese „Strippenzieher“ sind Soziopathen vom feinsten – die sind dermaßen krank, dass es sich unsereins kaum vorzustellen vermag.

    Wenn „die“ untergehen (wovon ich nicht ausgehe), dann reißen die mit Sicherheit auch noch den Rest (der Welt) ins Verderben.

    … abschließend, – nix wird gut und nein,- ich bin kein Pessimist …

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