Italien: Jugendarbeitslosigkeit auf dem Höchststand seit Aufzeichnung

armut

Die Medien sind immer wieder in der Lage Realitäten einfach umzufärben. So heißt es im entsprechenden Artikel bei Reuters dazu: Italien befindet sich seit vielen Quartalen in der Rezession. Eigentlich müsste es ungeschönt „Depression“ heißen. Das jedoch will man tunlichst vermeiden, das weckt schlimme Erinnerungen an die „Great Depression“ aus den 30er Jahren. Alles Tutti, so die Nachrichten, schließlich ist Konsum befohlen um auch die dringend benötigten Werbeeinnahmen zu generieren. Es ändert nichts, Italien gesellt sich nun zu Spanien und Griechenland auf die Strafbank.


Satte 40,1 % der arbeitsfähigen Italiener im Alter zwischen 15 und 24 Jahren sind ohne Job. Das gab am Dienstag die nationale Statistikbehörde ISTAT bekannt. Das ist der höchste jemals festgestellte Wert seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1977.

Auch im die „offizielle“ Arbeitslosenrate sieht es nicht gut aus, diese stieg im August auf „12,2%“ und damit auch auf ein Rekordhoch. Das „Dolce Vita“ ist im Begriff in der Wirtschaftskrise zu versacken und die Regierungskrise gibt ihr übriges.

Das italienische Geschäftsmodell leidet enorm unter der Krise und das Korsett Euro verhindert die dringend nötigen Abwertungen. Die Wirtschaft Italiens ist somit im Wettbewerb immer nur im Hintertreffen und das Staatsdefizit weitet sich aus. Im Gegensatz zu anderen Nationen in Europa, gibt es in Italien jedoch noch einiges an Vermögen. Das dürfte über Kurz oder Lang dann den Besitzer wechseln, sehr zur Freude der Aasgeier.

Wie ich bereits vor einer ganzen Weile schrieb, im Rahmen der Bundestagswahlen und vor den Europawahlen, wird Italien mit seinen Problemen deutlich mehr in den Fokus rücken. Wie es im Augenblick scheint, macht man sich gar auf in das Rampenlicht.

Carpe diem


10 Responses to Italien: Jugendarbeitslosigkeit auf dem Höchststand seit Aufzeichnung

  1. Jean Paul sagt:

    Nicht viel Neues und Überraschendes zu Vorgestern. *grins*

  2. Jean Paul sagt:

    Aber mal im Ernst: In Norditalien gibt es noch genug Fleisch zum Abnagen vom Stiefelknochen. Und erst dann lässt man davon ab. Merkel wird mit Gollum derweil weitere Aufbauspritzen ins Gewebe injizieren, damit das große Fressen noch lange anhält. Fragt sich nur ob die Madenvermehrung die Salbung schneller amortisiert hat, als Gewebe nachwächst.
    Europa erstickt schön langsam am fauligen Eiter der Dekadenz des Neofeudalismus namens Börsenkasinoroulette.

  3. Frank H. sagt:

    Ganz süffisant: Schweizer Militär probt Abwehr einer sich aufgespaltenen französischen Republik in Einzelregionen Invasionsheeres aus „Hungersnöten“.
    Franzosen perplex darüber. Schweiz dementiert irgendeinen Zusammenhang mit der EU Krise.
    Letztlich ist womöglich Italien das Zielgebiet der Militärs gewesen? -.o
    „Militärübung in Biberist löst hitzige Diskussionen um Aufgaben des Militärs aus.

    Die Militärübung «Paper» sorgt für rote Köpfe. In der Übung hatte das Militärpolizeibataillon 1 den Auftrag, eine europäische Sicherheitskonferenz in Biberist zu schützen. Dazu sollten auch «allfällige Kundgebungen sofort aufgelöst und gewalttätige Demonstranten arretiert und der zivilen Polizei übergeben werden», heisst es im Beschrieb des umstrittenen Auftrags.

    Heftige Reaktionen hat das Demonstrationsbild ausgelöst, das in der Militärzeitschrift «Schweizer Soldat» die Übung «Paper» dokumentiert. Als Demonstranten verkleidete Soldaten imitieren mit Helmen und einem Transparent einen Demonstrationszug. «Kampf dem Kapital», steht auf dem Transparent. Und: «Das WEF ist überall. Der Widerstand auch.»

    Der Slogan sei «unglücklich gewählt», sagt Armee-Sprecher Christoph Brunner auf Anfrage. «Man hätte einen Slogan wählen sollen, der klar verdeutlicht, dass es um ein fiktives Szenario geht.» Selbst Kommandant Thomas Armbruster ist unglücklich über das publizierte Bild: Er habe die Redaktion schriftlich gebeten, das Bild nicht zu verwenden. «Leider ohne Erfolg.»

    Dass es in der Übung «Paper» um «ganz heikle Fragen» geht, ist Armbruster sehr wohl bewusst. «Es geht um die Polizeiaufgaben der Armee und damit um die polizeilichen Zwangsmassnahmen. Deshalb schreiben Anwalt Beat Spörri, Graubündens Kripochef Gianfranco Albertini und ich einen Kommentar zur ‹Verordnung über die Poizeibefugnisse der Armee (VPA)›.» Der Kommentar sei eine rechtliche Analyse und befinde sich in der Schlussredaktion.“
    http://www.sonntagonline.ch/ressort/aktuell/2763/

  4. Frank H. sagt:

    Damit Jens Artikel den nötigen Druck bekommt, noch ein Artikel, den die Systemmedien mal wieder verschwiegen haben. Bitte nachfolgend in Gänze weiter verbereiten!

    WOZ Nr. 43/2012 vom 25.10.2012
    Militarisierung
    «Es ist ein brandgefährlicher Prozess im Gang»

    Massiv aufgerüstet: Polizei und Militär überschneiden sich in Funktionen und Einsatzmitteln immer mehr. Urs Bucher / EQ

    Es klang wie ein Witz: Im September organisierte die Schweizer Armee die Stabsübung «Stabilo Due», in die rund 2000 Offiziere eingebunden waren. Die Übung basierte auf einem Szenario, wonach die Wirtschaftskrise in Europa so dramatisch sei, dass die politischen Unruhen auch auf die Schweiz übergreifen würden. Flüchtlingsströme bildeten eine zusätzliche Bedrohung. Also müsste die Schweizer Armee für Ordnung im Land sorgen.

    Ursache der Unruhen ist ein «Europa, das aus Finanzgründen abrüstet», wie es Armeechef André Blattmann mehrfach formulierte. Nachdem der «Sonntag» die Übungsanlage von «Stabilo Due» Anfang Oktober publik gemacht hatte, folgten weltweit Reaktionen, die von Verwunderung bis hin zu Spott reichten. Im Inland blieben die Reaktionen weitgehend aus. Einzig die Zeitung «Work» äusserte sich eingehender zum Thema. «Das Manöver kommt pünktlich zum 80. Jahrestag der Genfer Blutnacht», schreibt sie über «Stabilo Due» und verweist auf den 9. November 1932, als Schweizer Soldaten bei einer antifaschistischen Demonstration 13 Menschen töteten und 65 weitere verletzten.

    Liegt die Übungsanlage von «Stabilo Due» wirklich so quer in der europäischen Landschaft? Ist das Militär nicht die wahre Gefahr, die ein instabiles Europa birgt? Antworten vom deutschen Friedensforscher Tobias Pflüger, der sich eingehend mit der Militarisierung Europas auseinandersetzt.

    WOZ: Die Schweizer Armee hat jüngst eine Übung organisiert, die von dramatischen Unruhen in Europa ausgeht, die auf die Schweiz übergreifen. Im Ausland gab es verwunderte oder belustigte Reaktionen. Ist die Übungsanlage tatsächlich ein Witz?
    Tobias Pflüger: Leider nein. Angesichts der andauernden Proteste in Griechenland und Spanien scheint über kurz oder lang ein Militäreinsatz gegen die Protestierenden möglich. In Deutschland hat erst Mitte August das Bundesverfassungsgericht erstmals Einsätze der Bundeswehr im Innern in «Ausnahmesituationen» erlaubt. Das steht im krassen Gegensatz zur bisher unumstösslichen Regel, dass die Bundeswehr innerhalb der eigenen Grenzen nicht zum Einsatz kommt. Es gibt also beunruhigende Prozesse. Dass die Unruhen auch auf die Schweiz übergreifen, halte ich zum jetzigen Zeitpunkt für nicht sehr realistisch.

    Grundlage der Übung ist die Aussage des Schweizer Armeechefs, dass Europa aus Finanzgründen massiv abrüstet und ein sicherheitspolitisches Vakuum entsteht. Haben wir bald ein Europa ohne Militär?
    Die Aussage Ihres Armeechefs ist gefährlich, weil er eine Gefahr skizziert, die in der Realität nicht existiert. Die Nato-Staaten – und damit fast ganz Europa – stellen nach wie vor einen übergrossen Anteil an den weltweiten Rüstungsausgaben. Griechenland beispielsweise drückt ein massives Sparpaket durch, das sich auf fast alle Ebenen auswirkt – mit Ausnahme des Rüstungsbereichs. Während selbst den Soldaten die Löhne gekürzt werden, bleiben die Importaufträge im Rüstungsbereich von mehr als einer Milliarde Euro jährlich unangetastet.

    In einem globalen Kontext geht nach wie vor von den westlichen Industriestaaten die grösste militärische Bedrohung aus. Woher kommen die ganzen Waffen? Wer führt die grossen Kriege?

    Die Gefahr geht also vom aufgerüsteten Westen aus?
    Genau. Dafür braucht man nur einmal die Perspektive der Menschen aus dem Süden einzunehmen. Die stellen sich Fragen wie: Wer raubt uns die Rohstoffe? Wer rüstet unsere Armeen aus, die sich gegen unsere eigenen Interessen und auch gegen die Bevölkerungen stellen?

    Vielleicht teilen Sie ja eine andere Gefahrenanalyse des Schweizer Armeechefs: «Wir können die Entstehung nationalistischer Regime beobachten, die sagen, dass die anderen an der eigenen Unfähigkeit schuld sind.»
    Die Geschichte – gerade auch in der Schweiz – zeigt eine ganz andere Tendenz auf: Als Gefahr im Innern werden in erster Linie die Arbeiterschaft und die Gewerkschaften betrachtet. Und gegen aussen haben die westlichen Staaten in der Vergangenheit immer gut damit gelebt, autoritäre und nationalistische Regime zu unterstützen. Das zieht sich bis heute fort. In Ägypten stützte der Westen den Militärrat und eben nicht die Demokratiebewegung, weil davon eine Gefahr ausgeht. Würde die Demokratiebewegung mehr Macht erhalten, käme es zu einem Linksrutsch. Es könnte sich ein Akteur herausbilden, der durch demokratische Verfasstheit über hohe Legitimität verfügt und sich der Durchsetzung der Interessen westlicher Politik entgegenstellt. So wie das in Lateinamerika beispielsweise in Bolivien geschehen ist.

    Zumindest in der Schweiz wird die Armee kaum noch wahrgenommen. Truppen sieht man nur noch selten, es rollen keine Panzer mehr über die Strassen. Die Armee scheint aus der Gesellschaft fast verschwunden. Wie sieht das politisch und wirtschaftlich aus?
    Die Sichtbarkeit ist keine Messlatte. Die Militarisierung findet qualitativ statt, nicht quantitativ. Besonders manifest wird die Militarisierung Europas im Bereich des militärisch-industriellen Komplexes. Darin spielen die europäischen Rüstungskonzerne eine wesentliche Rolle. Es wird eine «Versicherheitlichung der Gesellschaft» inszeniert. Immer mehr eigentlich militärische Produkte werden unter dem Aspekt der «Sicherheit» eingesetzt: speziell Überwachungstechnik und Drohnen. Seit 2009 der Lissabon-Vertrag in Kraft ist, wird nicht mehr nur die sogenannte Sicherheitsforschung aus dem EU-Haushalt finanziert, sondern auch Militärausgaben und Rüstungsforschung. Dieses Geld fliesst in den militärisch-industriellen Komplex. Dabei existieren eigentlich nur sechs europäische Länder, die über einen solchen Komplex verfügen: Grossbritannien, Frankreich, Deutschland, dann aber auch Italien, Spanien und Schweden.

    Spannend finde ich, dass die Militarisierung Europas erst spät eingesetzt hat. Erst Ende der neunziger Jahre hat Britannien seinen Widerstand gegen die militärische Komponente der EU aufgegeben – auf Druck von Deutschland und Frankreich.

    Weshalb?
    Die EU – gegründet als politische und wirtschaftliche Allianz – hat sich angesichts der geopolitischen Lage entschieden, dass sie ihre Weltmachtambitionen nur aufrechterhalten kann, wenn sie sich nicht nur wirtschaftlich, sondern auch militärisch organisiert.

    Gibt es weitere aktuelle Militarisierungsprozesse?
    Aufgrund der institutionellen Strukturen der EU ist ein Entdemokratisierungsprozess im Gang. Das zeigt sich besonders ausgeprägt bei der Grenzschutzagentur Frontex. Diese Institution ist vom EU-Parlament nicht kontrollierbar. Die Entscheidungsmacht liegt bei der EU-Kommission und dem EU-Rat, die wiederum von den einzelstaatlichen Regierungen dominiert werden. Die grossen Staaten – also wiederum Deutschland, Frankreich und Britannien – können ihre Interessen durchsetzen.

    Ich war Mitglied des EU-Parlaments, als Frontex 2007 weiter ausgebaut wurde. Für uns gab es nur eine einzige Möglichkeit, den Ausbau der Grenzschutzagentur zu verhindern: einen Antrag zu stellen, um die entsprechenden Budgetausgaben zu streichen. Doch dafür fand sich im EU-Parlament keine Mehrheit.

    Auch die Schweiz ist als Schengen-Mitglied an Frontex beteiligt. Sie ist in den genannten EU-Institutionen aber nicht vertreten. Hat die Schweiz zu Frontex überhaupt etwas zu sagen?
    Nein, und das ist tragisch. Die Schweiz – ebenso wie Norwegen – macht bei diesem zentralen Militarisierungsprozess mit, ohne darüber mitbestimmen zu können. Weder die Regierung noch die Bevölkerung hat etwas zu den Einsätzen zu sagen.

    Angesichts der geschilderten Militarisierungstendenzen scheint der aktuelle Friedensnobelpreis für die EU eine eher unglückliche Wahl.
    Zuerst hat ihn der US-amerikanische Präsident Barack Obama erhalten, jetzt die EU. Logischerweise müsste nächstes Jahr die Nato drankommen. Wofür die EU steht, zeigt sich wieder an Frontex: Die Agentur verhindert nicht, dass Menschen flüchten, aber sie verursacht längere und gefährlichere Flüchtlingswege. Frontex steht de facto für eine mörderische Flüchtlingspolitik, das Mittelmeer ist ein Massengrab.

    Zudem findet über Frontex eine Vermischung von Polizei und Militär statt. Die Agentur kann beispielsweise sowohl polizeiliche als auch militärische Schiffe anfordern. Das ist ein bewusster und brandgefährlicher Prozess.

    Wieso brandgefährlich?
    Die EU ist zum Sinnbild für einen zivilmilitärischen Ansatz geworden. Bei EU-Missionen gibt es immer mehr zivile, polizeiliche und militärische Komponenten, indem beispielsweise humanitäre Organisationen und Hilfsvertretungen immer mehr in militärische Aktionen eingebunden und instrumentalisiert werden.

    Welche Möglichkeiten bestehen, um gegen die weitere Militarisierung vorzugehen? In der Schweiz wird in den nächsten Jahren über die Abschaffung der Wehrpflicht abgestimmt. Ist das eine Möglichkeit?
    Natürlich bin ich für die Abschaffung der Wehrpflicht, weil sie ein Zwangsdienst ist, aber damit gelangt man nicht an den Kern der Militarisierung: die Durchsetzung von wirtschaftlichen Interessen mit militärischen Mitteln.

    In Deutschland ist übrigens gerade gut zu beobachten, was die Abschaffung der Wehrpflicht zur Folge hat. Die Bundeswehr ist so präsent wie kaum zuvor. Sie taucht auf jeder Messe auf, schaltet aggressiv Werbung und rekrutiert an den Schulen. Die Armee verschwindet nicht mit der Abschaffung der Wehrpflicht.
    Die Schweizer Armee probt den Krieg gegen den inneren Feind – und liegt damit im Trend. In ganz Europa, sagt der deutsche Friedensforscher Tobias Pflüger, findet eine zivilmilitärische Aufrüstung statt.
    http://www.woz.ch/1243/militarisierung/es-ist-ein-brandgefaehrlicher-prozess-im-gang

  5. Sureal sagt:

    Hm…was geht mich Italien an, wenn die Jugendarbeitslosigkeit in ganz Europa Signifikant hoch ist…
    Da wird gehustet: Italien reisst bla bla und man postet über Arbeitslosigkeit, vorallem wenn der Schrott schon länger bekannt ist. Was ist los mit Iknews…labern sich die Leute hier nur noch den Mund wässrig …SRY

  6. Frank H. sagt:

    Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral
    [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=Ay-4XlefdLM#t=32[youtube]

  7. Frank H. sagt:

    Neues deutsches Liedgut: Abgesang an den Euro (Bodo Wartke) *ggggg*
    https://www.youtube.com/watch?v=x4PJE_Bjry4

  8. Frank H. sagt:

    Aufstand der Senatoren gegen Berlusconi.
    Letta gewinnt Vertrauensabstimmung.
    http://www.welt.de/incoming/article120583027/Berlusconi-macht-Rueckzieher-Sieg-fuer-Letta.html
    Die Sozialprobleme der EU will die „Zentralregierung“ in Brüssel nun mit einem XXXL Millionen Euro schweren Förderpaket lösen. Mal sehen wie man das finanziert!
    http://www.welt.de/wirtschaft/article120583217/EU-will-Riesen-Krisen-Fonds-gegen-Arbeitslosigkeit.html

  9. michaelbunny sagt:

    Kommt aus der Gruppe der 25 bis 74 jährigen. Verhält sich ähnlich wie Frankreich. Hat aber seit den 80er Jahren um 500k mehr zu bieten. Etwas flacher als Spanien aber ähnliches Moment. Spanien ist etwas volatiler, ob der Immobilienblase und deren Langszeitwirkung … würde ich jetzt mal vermuten.

  10. michaelbunny sagt:

    Rein die Jugendarbeitslosigkeit ist geringer – die Quote ist höher als je zuvor. Zumindest mal aus Google Data – Eurostat – bis in die 80er

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