Griechenland: Startrampe für die unternehmerische Staatsinsolvenz?

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Während das Schattenboxen zwischen der Troika und Griechenland immer groteskere Formen annimmt, zeichnet sich – bei ein wenig Phantasie – noch ein weiteres Bild im Hintergrund ab. Bereits mehrfach wurden Vorstöße unternommen, um bei Staaten endlich ein geregeltes Insolvenzverfahren nach dem Vorbild von Unternehmen durchführen zu können. Tafelsilber gibt es auch im noch so abgewirtschaftetem Staat. Versorgung, Entsorgunt, Land oder auch sicherheitspolitische Dienstleistungen. Noch guggen die „Gläubiger“, mancher würde sie auch liebevoll „Raubritter“ nennen bei einer Staatspleite in die Röhre. Griechenland wäre ein perfektes „Opfer“ um hier endlich die Weichen neu zu stellen.


Staatspleiten sind – entgegen der volkstümlichen Meinung – keine Seltenheit. Eines der prominentesten Beispiele der jüngsten Vergangenheit wäre hier Argentinien. Als man 2002 den IWF vor die Tür setzte und den Staatsbankrott erklärte, wurde das Land in den Abgrund gequatscht. Die Realität hingegen sah völlig anders aus, das Land blühte ohne die Knute des IWF auf und legte eine wirtschaftliche Erholung hin, die Seinesgleichen sucht. Eigentlich hätte nicht sein können, was nicht sein darf. Argentinien schien davon jedoch nichts zu wissen und hat es halt einfach getan.

An dieser Stelle möchte ich Ihnen erklären, warum ich Griechenland für den perfekten Kandidaten halte, um den „Kumpels“ von der Wallstreet endlich die Möglichkeit zu eröffnen, Nationen um das Volksvermögen zu berauben.

Wie ich bereits 2010 schrieb, gibt es in Griechenland nichts zu retten. Die Helenen sind mit einer Währung der Stärke des Euro, bei niedriger Leistungsfähigkeit komplett überfordert. Daran wird kein drittes, viertes oder fünftes Rettungspaket etwas ändern. Als die griechischen Geschicke 2011 zum Übergang in die Hände von Loukas Dimitrios Papadimos gelegt wurde, begann der Raubzug der Wallstreet. Privatisierung war hier die Devise, Ausverkauf der Perlen zum Preis von Kieselsteinen. Ein kurzer Auszug aus Wikipedia, der vielleicht etwas Licht ins Dunkel trägt:

Von 1994 bis 2002 war Papadimos Gouverneur der Bank von Griechenland, der griechischen Notenbank. In seiner Amtszeit fiel der Übergang von der Griechischen Drachme zum Euro. In diesem Rahmen hat er eine noch immer nicht geklärte Rolle bei der Verschleierung der öffentlichen Haushaltsbilanzen mit Hilfe der Investmentbank Goldman Sachs gespielt. Von 2002 bis 2005 war Mario Draghi Vizepräsident von Goldman Sachs International in Europa, der als ein „Gesellschafter“, sich um „Unternehmen und souveräne Staaten“ kümmerte. Draghis Abteilung half Griechenland mit dem Finanzinstrument Swap seine Bilanzen zu schönen und Staatsschulden zu verschleiern.[1]

Die Bestrebungen des „Kapitals“ die Staaten um die „Assets“ zu bringen und die Bürger durch Übernahme der Dienstleistungssektoren zu plündern, hat besonders in den vergangenen Jahren massiv zugenommen. Als Beispiel sei nur der Vorstoß zur Privatisierung der Wasserversorgung genannt. Mit sehr breiter Mehrheit wurde das von der Bevölkerung abgelehnt und in diesem Zuge „augenscheinlich“ vom Tisch genommen. In der Realität hingegen, wurde im Freihandelsabkommen TISA das Ganze jedoch in extrem verschärfter Form, hinter verschlossenen Türen wieder eingebaut. Da jedoch mit so genannten „ratchet clauses“, die eine Rekommunalisierung ausschließen sollen.

Griechenland würde sich nahezu perfekt eignen, um bei einer Staatspleite diesem Thema endlich ausreichend Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Zumindest vorläufig, könnte man es auf Europa beschränken, um nicht unnötigen Widerstand in der Welt zu riskieren. Um einen Kollaps bei der EZB und Co zu verhindern müsste man dort sicherlich noch einiges an „toxischem Giftmüll“ umlagern und verschieben. Dort ins Detail zu gehen, würde den Rahmen des Artikels aber sprengen.

Wenn Griechenland in den kommenden Wochen oder Monaten in die Pleite rutscht, könnte die Argumentation „innerhalb Europas“ sehr schnell dahin gehen, dass man das so nicht hinnehmen kann. Das Volk wäre immerhin – bei einer Ablehnung des „Reformvorschlages“ selbst schuld und zumindest für die „Folgefälle“ ließe sich sicherlich sehr schön ein neues Gesetz beschließen.

Dieser Artikel spiegelt meine Gedanken wieder und basiert nicht auf einer reinen Faktenbasis. Trotzdem halte ich es für sehr gut möglich.

Carpe diem

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Loukas_Papadimos


30 Responses to Griechenland: Startrampe für die unternehmerische Staatsinsolvenz?

  1. Mantus sagt:

    Mal eine Frage.

    Wenn man gegen TISA, TTIP und CETA ist, was kann ich dagegen machen? Sollte man sich bei http://www.attac.de Registrieren um dort auch aktiv zu werden?

  2. Luxic sagt:

    Ich stehe gerade nur noch mit offenem Mund da. Da kommt jetzt irgendwie so viel in Bewegung, dass ich den Eindruck habe verschiedenste Fäden laufen nun zusammen. Was mir dabei im Moment so im Kopf rumgeht sind Griechenland, Ukraine, Türkei/Syrien und die chinesische Börse.

    @Mantus

    Dazu werde ich keine Meinung abgeben. Es entscheide jeder selbst.

  3. Frank H. sagt:

    Was Griechenland mit dem osmanischen Reich zu tun hat. Die Staatsverschuldung durch endlose Kriege und die bewusste Plünderung durch unendliche Kredite auf recht erhalten. Ein sanierter Staat ist niemals gut für private Elitenzirkel an den Börsen. Die Zerstörung des Goldstandards 1971 hatte also Methode!
    „Gebt mir das Geld einer Nation und es interessiert mich nicht, wie Diese regiert wird.“
    http://www.muslim-markt-forum.de/t1003f2-Was-Griechenland-bevorsteht-haben-die-Osmanen-schon-hinter-sich.html#msg2970

    Was will Syriza also wirklich erreichen?!

    Erstens: KEIN Austritt aus der EU, kein austritt aus dem ERUO.
    Zweitens: KEINE weiteren inneren Reformen generell. Zurück zum Status Quo.
    Drittens: Eine Schuldenunion bis zur Ewigkeit.
    Viertens: keinen Nationalstaat mehr, Anerkennung Brüssels.
    Fünftens: Das Referendum sagt nur NEIN zum Einsehen der Bücher der Gläubiger, aber ja zur weiteren Kreditierung.
    Sechstens: Griechenland vernichtet den finanziellen Überschuss der Nordstaaten durch Umverteilung von innen (EZB) nach außen (FED).
    Siebtens: Der IWF wird hinten herum, durch „Schuldenschnitt“ mit Hilfe einer Badbank der EZB, die den IWF auszahlt, aus dem Rennen genommen und tritt zur Seite, seine Aufgabe ist erledigt.
    Achtens: Die EU bleibt am Tropf der Wall Street und CoL hängen, der Euroraum ist dank des Ponzischemas weiterhin unter Kontrolle der Jagdaufseher.
    Neuntens: Griechenland baut auf Pump wieter Panzer und Waffen, kontrolliert das Mittelmeer am Bosporus bis Ägypten.
    Zehntens: Steuern werden weiterhin sprudeln, da es nun satte Sozialhilfen für Arme und Spassprogramme gibt, wird die Angst vor der Diktatur hinter der EU Maske genommen.

    Das griechische Volk stimmt also vorwärts oder rückwärts für seinen Tod ab! Siehe osmanisches Reich.

  4. Frank H. sagt:

    @Luxic:
    Die Propagandamedien trommeln gegen Syriza weiter und umgekehrt. Die Investoren (LONDONER GROSSGRUNDBESITZER!!!) sollen es richten? Lächerlich, denn die Steuern werden legal ins Steuerparadies der CoL weiterhin verklappt. Da kommt kein Finanzamt dran. Denn es soll ja die (BANKEN)WIRTSCHAFT gerettet werden -> Privilegien müssen erhalten werden! Das wird aus Syriza so belassen müssen.

    lies das Buch von Jürgen Roth „der kalte Putsch“. Dann weisst Du auch wie es in Griechenland weitergeht. Die Quadratur des Krieses, einerseits Soziales ohne Leistungsantrieb, andererseits Ökonomisch ohne Einschränkung wildern.

    DAS GEHT NICHT. Das haben schon Hitler, Stalin und Roosevelt erfolgreich versucht und den zweiten Weltkrieg entfacht.

    UND GENAU DAS IST ES , WAS ERREICHT WERDEN SOLL: HASS, NEID, MISSGUNST, KLEINSTAATEREI, EWIGE KRISEN UND KRIEGE.

    Hetze LINKE und RECHTE aufeinander und bezahle beide Seiten, schöpfe die Gewinne ab, vergib Kredit aus DEINER/(EN) kontrollierten ZENTRALBANK(EN) und streue fleißig Gerüchte. Unterstütze alle Wünsche der Menschen, die privaten Konsum generieren oder teure soziale Programme lostreten.

    ABER: All das obige, egal ob LINKS oder RECHTS wird in einer gigantischen Feuerwalze enden. Denn die Ressourcen, die globalen Spielflächen, werden tagtäglich rasch kleiner.

    Russland-China: Etwa doch nur ein neues Spielzeug der Eliten?!

  5. Frank H. sagt:

    NSA-Spionage ist rechtlich „ok“ – das geheime G10 Gesetz
    http://www.epochtimes.de/NSA-Spionage-ist-rechtlich-ok-das-geheime-G10-Gesetz-a1251469.html

    (Griechenland: Alles im Abhörwürgegriff!!!)
    TISA, TTIP, ZETA. braucht man nicht unbedingt.

  6. strom23 sagt:

    Mit Verlaub aber um welche assets sollte es denn hier gehen? Ich kann mir nicht vorstellen das es in Griechenland außreichend Staatseigentum gibt um die EZB nicht nach vorne umkippen zu lassen.Zunächst müßten ja Gesetze her für solch eine Insolvenz und die müßten dann schnell von beiden Seiten zur Unterzeichnung kommen.Bis dahin reicht auch die Überbrückung per ELA nicht. Seit Freitag sind 90Milliarden Ela in griechische Banken gewandert.Nur zum Vergleich, die Iren brauchten seiner Zeit 50 Milliarden Ela innerhalb von 2 Jahren.
    Ich kann mir gut vorstellen das die ein oder andere Bank bereits zahlungsunfähig ist und Ela verschleiert die Wahrheit.Zusammengenommen dürfte jetzt der Stöpsel aus der Wanne sein und es ist für jede Art von Lösung zu spät.
    Was jetzt kommt entscheidet die Tagesform der etwaigen beteiligten Menschen.Meine Meinung…

    Desweiteren und das sollte nicht unterschätzt werden ist die extreme Linke in Griechenland eine Anti intern. Finanzkapital Linke und die ist sehr stark.Ich kann mir nicht vorstellen das so ohne jeden Wiederstand z.b ganze Infrastruktur Versorgungseinheiten privatisiert werden.
    Straßenschlachten kennen wir Deutschen nicht vor dem Regierungssitz. Die Griechen sehr wohl.

    Vielleicht hilft da auch ein Besuch in Moskau. Denn dort hat man sehr wohl geschafft einigen ausländischen Privatbesitz in Staatshand zurückzuführen. Dazu hat man zwar im Inland Oligarchen gestärkt aber immerhin.

  7. Luxic sagt:

    @Frank H.

    Ich weiß ja nicht ob es richtig ist, aber was ich so mitbekommen habe ist, daß die Griechen zwar raus aus dem EU-Korsett wollen, aber den Euro behalten wollen. Das wäre natürlich nicht möglich und an dem Punkt wäre für mich eine Kritik an der „griechischen Verhaltensweise“ gerechtfertigt.

    Da müssen sie wohl die knallharte Entscheidung mit aller Konsequenz treffen. Haben sie den Mut, sich von der EU loszusagen und zur Drachme zurückzukehren, oder nicht ? Ich frage mich, was daran schlimm ist, denn andere Länder haben auch „schwache“ Währungen. Zumal ich keinen Tipp abgeben möchte, wo vielleicht der Euro und/oder der Dollar mal landen könnte.

    Aber ich verstehe schon, warum GR nicht aus der EU ausscheiden darf. 😉 Ist das alles (wieder nur)Theater, oder wirklich Ernst ?

  8. Frank H. sagt:

    Fauler Zauber? Nein, es ist ein dritter Weg. Einerseits werden Schulden als Gemeinschaft verwaltet, andererseits werden Wirtschaftsräume entkriminalisiert durch das Aufbrechen von Geheimabsprachen und Kasino-Monopolie.
    Andererseits bleibt die NATO so im Boot und Russland draußen, jedoch behält die EU eine Fiskaldominanz gegen den Dollar UND Yuan.
    West-Europa igelt sich ein!! Die USA kann sie nicht beschützen, alleine können sie aber auch nicht gegen die SCO. also fauler Kompromiss hinterm Vorhang seitens der USA.

    VERLIERER: USA und SCO!!!

  9. querulant sagt:

    @mantus !

    bin ja auch gegen alles und jeden (politikschiet).

    Aber es kommt eben drauf an, was Du aktiv tun willst:
    protestieren und demonstrieren oder vorsorgen.

    Wenn Du demonstrierst kann es sein, daß Du ganz schnell in die Schußlinie gerätst und abtauchen mußt. Dann solltest Du kein Eigentum und auch kein Vermögen haben und einen „Briefkasten“ als „Wohnung“ besitzen. Wie macht man das?

    Bin ich blöd und helfe Dir bei subversiven Dingen?

    Kannst Du lesen?
    Lars Freitag sagt es Dir in seinem Buch!!!!!

  10. querulant sagt:

    Nachtrag:
    hatte ich vergessen zu erwähnen.
    „Vorsorge“ wird natürlich auch beschrieben.
    Ist aber bissl anspruchsvoll und nicht für Jeden Hartzer gedacht 😉

  11. Die Wahrheit über Griechenland https://www.youtube.com/watch?v=6obLsHbYs5Y

    Das expotentielle Geldwachstum hat die zivilisierte westliche Wertegemeinschaft im Schwitzkasten.

  12. Jens Blecker sagt:

    Strom, du hast nicht verstanden was ich mit dem Artikel sagen will. Griechenland selber wird die dann folgende Gesetzgebung nicht oder nur marginal betreffen. Gr wird nur als Leitbeispiel genommen, dass man da unbedingt eine Gesetzgebung braucht.

  13. Frank H. sagt:

    @Alle!

    Die Zwnagsgesetzgebung, so eine Aufmüpfigkeit zu verhindern IST bereits in Spanien umgesetzt worden!

    Dort darf die Opposition nur unter Strafe von 600.000,00 Euro gegen die Regierung protestieren. FASCHISMUS nennt man das. Faschismus!
    Und der neue spanische König macht sich einen schlanken Fuß….

    Der Film von Forenmitglied „MCMLXVIIIadhuc“ weiter oben eingestellt ist klasse!

  14. Jens Blecker sagt:

    Frank da hatte ich schon vor Monaten Artikel zu gemacht wegen dem „Widerstandsrecht“ und der drakonischen Strafen in GR. Das ist kein neues Thema. Noch ist es in der BRD nicht eingeführt, aber wir kennen ja unsere Gleichschalter 😉

  15. strom23 sagt:

    @Jens

    Da habe ich deine Intention wirklich mißverstanden.
    Mitgehen kann ich trotzdem nicht ganz weil ich das Gefühl habe wir sehen hier mit Griechenland tatsächlich eine Art
    tippin Point im weltgrößten Schneeballsystem.Es wird was neues folgen was mit Eigentum und das hast du ja selber schon erwähnt nur rudimentär etwas zu tun hat.Das Zeitalter der Ptivatbanken geht zuende.

  16. Habnix sagt:

    Griechenland hat wie viel Einwohner 10 Millionen ?

    Stimmt das, wären es 3 Millionen mehr als im Ruhrgebiet leben.

    Das Schicksal von Europa hängt mal wieder von Griechenland ab.

  17. Frank H. sagt:

    @Platte

    Den Artikel von Engdahl halte ich für 100 % „Russenauftragsartikel“. Der ist mir zu zusammenfantasiert. -.o

    Engdahl übersieht die eklatanten Schwächen der SCO. UNSER System WAR ja nicht schlecht, NUR sind derzeit die falschen Leute an der Macht.

    UND Goldman Sachs macht DORT innerhalb der SCO gigantische Geschäfte!!!

    Hetze BEIDE Seiten aufeinander, füttere sie mit Krediten, belase ihnen den Glauben der Macht, lenke ihre Gedanken mit Luxus in deine Richtung, stifte Verwirrung durch Gerüchte: lass es krachen.

    Ich bleibe dabei, beide Blöcke gehen sich an die Gurgel. Die Machtfrage im Revier wurde noch niemals ohne Krieg geklärt.

    Diesmal kommen aber noch immer enger werdende Freiräume dazu! Da man die Partnerschaftsidee ja dank Zockerei gesprengt hat, ist das LETZTE Regulativ weg.

    Bliebe die Unterwanderung? Ja, aber genau diese versucht die Hydra einzuengen wo sie dran kommt.

  18. Frank H. sagt:

    @Jens.
    Haben die Griechen schon was zurückgewonnen? NEIN!
    Es wird eine Farbrevolte geben und EUROGENDFOR steht schon bereit. -.o
    Ist Merkel eine 100 % Marionette der Hochfinanz: JA.
    Wer führt die EU an? Deutschland!

    Ist Deutschland erneut von Nazionalsozialisten dank US Neocons okkupiert? JA!

    Spielen goldene Finanzseiten wie HARTGELD diesen ahnungslos womöglich in die Hände? JA!

    Wird Putin WESTEUROPA noch mal die Hand geben? NEIN!

  19. Hm sagt:

    Einer aktuellen Umfrage zufolge könnten die Ja-Stimmen beim Griechenland-Referendum die Mehrheit erhalten. In diesem Fall ist der Rücktritt von Alexis Tsipras zu erwarten. Die Troika hofft, dann mit einer Technokraten-Regierung den bisherigen Kurs fortzusetzen.

    Quelle DWN

    Das ist gelebte Demokratie nach EU Modell. Geldhahn zudrehen bis das gewünschte Ergebnis kommt. War zu erwarten. Das Griechischen Volk ist zu Opfern nicht bereit, was sie anscheinend nicht wissen ist, das mit dem EU Spielchen die Opfer noch viel größer werden. Natürlich in Salamitaktik mit Gewöhnungspotenzial.

    Die Griechen, die mit JA stimmen, stimmen für Rentenkürzung, Niedriglohn, hohe Arbeitslosigkeit, Ausverkauf und Zerstörung der Sozialgemeinschaft. Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen. Macht Geld bekloppt? Ich denke Ja.

  20. dieter e. sagt:

    Ich lach‘ mich schlapp. Kommt jetzt auch noch der Auxit:

    http://www.focus.de/politik/ausland/eu/eu-skepsis-waechst-volksbegehren-war-erfolgreich-jetzt-denkt-auch-oesterreich-an-den-eu-austritt_id_4793557.html

    Was ist denn mit dem Itexit, Spaxit, Fraxit? Oder Vielleicht doch Dexit?
    🙂 🙂 🙂

  21. dieter e. sagt:

    … oder heißt es Spexit? Spanexit?
    Und Frexit? Oder Franexit?
    Was ist mit Poexit?

    🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂

    Entschuldigung, das muss die Hitzewelle sein.

  22. Frank H. sagt:

    Also ich lege mich heute fest: Eine knappe Mehrheit der Idioten in Griechenland wird mit JA stimmen. Ich denke danach schwebt ein Militärputsch von rechts in das Land ein.

  23. Für uns im BRD-Freilandgehege wird sich durch die Entscheidung nichts ändern. Die Tendenz bleibt negativ, egal wie die Entscheidung ausfällt. Das ein griechisches Nein die gesamte EU-Politik auf den Kopf stellt zu Gunsten der gesamten Bevölkerung, ist wohl eher unwahrscheinlich. Eine weitgehnde Transferunion könnte aufgebaut werden, nur welches Land kann es sich tatsächlich überhaupt noch leisten, als Geberland zu funktionieren?
    Ich sehe für die europäische Laienspielgruppe nur die Option des Weitermachens wie bisher. Für die gibt es keine Alternativen wenns um „Kohle“ geht.
    Das Beste für die Griechen, wäre wieder eine eigene Währung einzuführen, aber das Gewohnheitstier Mensch möchte wohl eher im Euro bleiben.

  24. Irmonen sagt:

    Wetten dass wir eine „alternativlose“ Transferunion bekommen, Griechenland sei Dank…außer die Griechen riskieren es endlich mal auf eigenen Beinen zu stehen statt wie in langer Tradition sich aushalten zu lassen.

    Das würde für das gesamte Staatsvolk bedeuten der grassierenden Korruption, inklusive Steuerverweigerung ade zu sagen. Den Deutschen hat man auch die Auseinandersetzung mit ihrer Vergangenheit zugemutet. Nun, ihr „armen, armen Griechen“ seid ihr dran!

    Unbedingt lesenswert auch für Kopp-Verlag-Hasser.

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/gerhard-wisnewski/eu-diktatur-last-exit-griechenland-.html;jsessionid=585988EDE8EDA7011D6372B5EE3C31AE

    copy:
    …..Aber mit der Aufnahme Griechenlands wurde die Sprengladung gleich mit eingebaut. Ein Blick in die Geschichtsbücher hätte gezeigt, dass es mit Griechenland noch nie geklappt hat. Erstens ging der Staat schon seit seiner Gründung in regelmäßigen Abständen pleite; zweitens sprengte er schon einmal eine Währungsunion. Kurz: Griechenland war schon immer ein Fass ohne Boden.

  25. Irmonen sagt:

    Weiter oben Gepostetes Intervie
    https://www.youtube.com/watch?v=6obLsHbYs5Y

    und meine Anmerkung
    Das Geld ging an Deutsch und französische Banken:
    wem gehören diese Banken, den „Franzosen und Deutschen“ also den Bürgern oder Internationalen Besitzern die an kein Land gebunden sind.

    Es sei ein Verbrechen dass den Griechen 2010 ein riesige Kredit gegeben wurde
    und die den Kredit dann zugestimmt haben, also die Politiker/Volksvertreter die sind unschuldig?
    Warum sind sie nicht freiwillig in die faktisch schon bestehende Pleite gegangen?

    und über das Feihandelsabkommen werden auch wir auch in wenigen Jahren ausverkauft und unserers Volkseigentums beraubt sein, wie die Griechen, und das laut Vertrag dann auf ewige Zeiten (eine Rückholung z.B. von abgetretenen Grundversorgungsbereichen wie z.B.Wasser ist dann nie!!! wieder möglich)

  26. @Irmonen
    Ich fürchte hier müssen erst griechische Verhältnisse einkehren. Ohne das menschenunwürdige Hartz4 hätten wir schon Unruhen.

  27. Hm sagt:

    @ Irmonen

    Hören sie doch auf Propaganda auf Niveau der CDU zu verbreiten.

    Ihr „außer die Griechen riskieren es endlich mal auf eigenen Beinen zu stehen statt wie in langer Tradition sich aushalten zu lassen“ ist ein Schlag ins Gesicht jedes leidenden Griechen.

    Ja und hier widersprechen sie ihrem Satz oben

    „Das Geld ging an Deutsche und französische Banken:“ SO IST ES RICHTIG

    Kein „normaler Grieche hat die Milliarden eingesteckt sonder diejenigen welche mit dem Kapital verbandelt sind.

    Eventuell hilft ihnen der Artikel der DWN

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/07/04/griechenland-usa-rufen-den-zahltag-fuer-europa-aus/

    zur Erweiterung und zur Objektiven Beurteilung der Finanzgeschichte weiter.

    Ehrlich gesagt sollte man, wenn nur Halb- oder gar Nichtwissen vorhanden ist, sich mit Kommentaren in der Öffentlichkeit zurückhalten. Dazu noch auf einer „Warheitsplattform“.

    Nehmen Sie es nicht Persönlich, mich stoßt es nur säuerlich auf, wenn ich manchen Propagandaunsinn lese und höre.

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