„Frau Merkel hat mich eingeladen“

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Nach den massiven sexuellen Übergriffen in Köln und anderen Städten, der tagelangen Vertuschung dieser Taten und den auf diese Vertuschung folgenden Beschwichtigungen versuchen sich die Regierenden nun an die Spitze der Empörten und Desillusionierten zu stellen. Eine Analyse der Scheinheiligkeit. Von Seb

In den vergangenen Tagen konnte man als aufmerksamer Beobachter der Medien und Politik viel über den Umgang unserer vermeintlichen Eliten mit kriminellen Handlungen von Minderheiten lernen. Während es in den sozialen Medien und auch in der einen oder anderen Lokalzeitung bereits am Neujahrstag erste Hinweise auf die sexuell motivierten Attacken gab, dauerte es dann doch einige Tage, ehe sich die medialen und politischen Schwergewichte der Dinge annahmen. Was folgte, war ein Trauerspiel: Die barbarischen Übergriffe seien lediglich ein Ablenkungsmanöver gewesen, um die Frauen zu bestehlen, war allenthalben zu hören und zu lesen. Über die Hintergründe der Täter sei nichts bekannt, die Informationen spärlich und überhaupt sei es ja auch alles nicht so schlimm gewesen.

Sinnbildlich für den Umgang darf an dieser Stelle ein Tweet von Jakob Augstein gelten, den der Verleger erst am 7. Januar absetzte, zu einem Zeitpunkt also, an dem es dann doch bereits mehr Informationen gab:

„Ein paar grapschende Ausländer und schon reisst bei uns Firnis der Zivilisation.“

Ebenso wie Augstein unterschätzten Viele, die sich dem linken Spektrum zuordnen, was für eine Dimension die Ausschreitungen auf große Teile der deutschen Gesellschaft annehmen würden. Anstelle der neuen deutschen Freundlichkeit trat die altbekannte Ängstlichkeit. Insbesondere Frauen, die die große Mehrheit in und somit auch das Rückgrat der Flüchtlingshilfe in Deutschland bilden, fragen sich seit diesen Übergriffen, wie es zukünftig um ihre Sicherheit und ihre freiheitlichen Grundrechte bestellt ist. Unabhängig davon, ob diese Sorgen berechtigt sind, ist der Umgang mit ihnen durch Politik und Medien katastrophal. Es galt Schadensbegrenzung zu betreiben, nicht abzurücken von dem eigenen geistig-ideologischen Gefängnis, in das man sich freiwillig begeben hatte. Die Einzigartigkeit der Ereignisse innerhalb der bundesrepublikanischen Geschichte wird auch heute noch durch unsägliche Vergleichsversuche mit sexuellen Übergriffen auf großen Volksfesten wie dem Oktoberfest zu bagatellisieren versucht.

Das Schweigekartell, von dem Ex-Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) sprach, wurde zwar durchbrochen, auf allen Kanälen wird mittlerweile berichtet, doch es bleibt der Eindruck, dass die Beteiligten Journalisten und Politiker auf diese Berichterstattung am liebsten verzichtet hätten. Erst nach und nach und ganz vorsichtig näherte man sich dem Thema an. Dabei gerät die einstige Prämisse des Journalismus, objektiv und möglichst neutral über Geschehnisse jedweder Art zu berichten, wie schon in den Jahren und Krisen zuvor erneut ins Hintertreffen und muss dem Anspruch weichen, erzieherisch auf die Bundesbürger einzuwirken. Und die Politik? Die bemüht sich redlich, der aufgeregten Öffentlichkeit zu erklären, dass das alles nichts mit der Integrations- und Asylpolitik zu tun habe, sondern es sich vielmehr um ein generelles Problem handele, das beispielsweise die Bundestagsvizepräsidentin und inoffizielle Bundesbetroffenheitsbeauftragte Claudia Roth (Grüne) unter dem Begriff „Männergewalt“ zusammenfasste. In der Union werden jetzt reflexartig die Pläne zur Videoüberwachung und allerlei anderem, dem freiheitsliebenden Bürger als unappetitlich erscheinenden Unsinn hervor gekramt. Anderswo, im Schloss Bellevue bei unserem Staatsoberhaupt Joachim Gauck etwa, schweigt man verschämt und gießt damit unbedarft weiteres Öl in das bereits lodernde Feuer, das sich aus Verunsicherung, Wut und teilweise auch blankem Hass speist.

Auf die Hinterfragung der Politik der offenen Grenzen kommt zumindest öffentlich kaum ein Politiker. Das mag am selbst auferlegten Denkverbot in konservativen Sphären, an der überbordenden Meinungsmacherei der Erziehungs-Journaille, die ein schiefes Bild zeichnet oder eben oben angesprochenem Standpunkt liegen, dass die Exzesse von Köln tunlichst nicht mit der Flüchtlingskrise in Verbindung zu bringen sind. Hätten einige der in Köln eingesetzten Beamten keine internen Berichte an eben jene Presse weitergereicht, würde selbige zusammen mit den Politikern wohl immer noch palavern, dass es keine Hinweise auf die Hintergründe der Täter gäbe. Nachdem sich der Qualm der geworfenen Nebelkerzen nun aber lichtet, deutlich wird, dass wohl auch Asylbewerber an den Übergriffen beteiligt waren, die sich erst seit wenigen Wochen im Land befinden, kommt man um eine Debatte bezüglich der einsamen Entscheidung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der sie maßgeblich Beeinflussenden nicht mehr herum: Wie lange soll die von Merkel als „Ausnahme“ bezeichnete Grenzöffnung im September, die bis heute nicht zurückgenommen wurde, noch andauern? Was tun mit Jenen, die mit offenen Armen und Applaus empfangen wurden und ihr altertümliches Frauen- und Gesellschaftsbild nicht ablegen wollen? Und hätten die schändlichen Gewalttaten mit einer anderen Einreisepraxis auch in diesem Ausmaß stattgefunden?

Die verordnete Bereitschaft zur freiwilligen Aufnahme der Refugees ist ohne eine ehrliche Debatte über diese Fragen kaum länger aufrechtzuerhalten, so sie dies überhaupt noch ist. Auch andere Fragen gehören zu dieser Debatte. Unbequeme Fragen wie die, ob man tatsächlich nicht imstande ist, die eigene Grenze zu sichern, obwohl es mannigfaltige Beispiele in der Welt gibt, die anderes zeigen. Wie viel Toleranz sollte man gegenüber den Intoleranten, gegenüber jenen, die die Gesellschafts- und Rechtsnormen Deutschlands mehr oder minder offen ablehnen, walten lassen? Und wie geht man mit Menschen um, die allen Ernstes der Ansicht sind, hier aufgrund einer Einladung der Kanzlerin einen Freifahrtschein zu haben?

Ich bin Syrer, ihr müsst mich freundlich behandeln! Frau Merkel hat mich eingeladen

Diese Äußerung soll einer der Männer, die von der Polizei in Köln kontrolliert wurden, gegenüber den Beamten getätigt haben, glaubt man den der Öffentlichkeit zugänglich gemachten Polizeiberichten. Andere Äußerungen zeigen eine ähnliche Logik und Anspruchshaltung. Es ist mehr als fraglich, ob die Attacken, die auch in Vergewaltigungen gegipfelt haben sollen, und diese Aussagen in die große Kiste der „Einzelfälle“ gepackt werden können, wenn sich selbst Merkel genötigt sieht zu verlautbaren, dass diese Übergriffe ihrer Ansicht nach eben genau das nicht seien.

Die üblichen Forderungen nach mehr Polizei, mehr Überwachung und weniger Freiheit zur Wahrung der Sicherheit tragen vor dem Hintergrund der offenen Grenzen eine gewisse Komik in sich: Ausgerechnet die CDU, die Merkel frenetisch-penetrant auf einem Parteitag in Karlsruhe huldigte, die der Preisgabe einer grundsätzlichen Aufgabe des Staates, nämlich der Sicherheit nach außen, zustimmte, will nun also für mehr Sicherheit sorgen. Selbstredend nicht an der Grenze, wo ein Mehr an Sicherheit und Kontrolle tatsächlich angebracht wäre. An Muttis Entscheidung wird nicht gezweifelt, das verbittet sich wie so vieles in der heutigen Zeit, in der Kritik an einem politischen Entschluss einer instinktlosen Kanzlerin allzu oft mit Rechtsradikalismus gleichgesetzt wird. Inmitten dieses Chaos aus politischer Unfähigkeit, Verschleierung und Beschönigung der tatsächlichen Probleme sowie dem Unwillen, sich Fehlentscheidungen und -Einschätzungen einzugestehen, können die radikalen Kräfte auf Seiten der Asylbewerber und der Bundesbürger wüten. Beide sind gewiss in der Minderheit und doch schicken sie sich an, maßgeblichen Einfluss auf die politische Landschaft auszuüben, der Diskussion ihren ganz eigenen Stempel aufzudrücken, eben weil die vom Wahlvolk eigentlich auserkorenen Wortführer bestenfalls schweigen und im schlechtesten Fall die „Vorfälle“ herunterspielen.

Natürlich käme eine Sicherung der Grenzen angesichts Hunderttausender unregistrierter Menschen im Land zu spät, natürlich wäre dies kein Allheilmittel und natürlich bedarf es weiterer Änderungen, gerade auch aber nicht nur in der Integrations- und Asylpolitik. Gleichwohl wäre eine Sicherung der Grenzen ein starkes Signal nach Innen und Außen, die das wenn auch nur subjektive Sicherheitsgefühl erhöhen und die „Missverständnisse“ der jüngeren Vergangenheit aus der Welt schaffen würde: Deutsche Sonderwege sorgen eben nicht für mehr Einigkeit in Europa, die deutschen Aufnahmekapazitäten sind eben nicht nach oben offen und Merkels Zynismus, Flüchtlinge unkontrolliert einreisen zu lassen, nachdem sie sich auf eine tatsächlich lebensgefährliche Reise in den Händen ruchloser Schleuser begeben haben, anstatt sie besser in Flüchtlingslagern nahe der Krisen- und Kriegsherde dieser Welt zu versorgen oder sie gleich sicher von dort nach Deutschland zu bringen, was wenigstens glaubwürdig sein würde, hat eben nichts mit Humanität zu tun. Es ist traurig genug, dass eine Debatte über die tollkühnen Entscheidungen Merkels erst nach diesen Attacken möglich scheint.


114 Responses to „Frau Merkel hat mich eingeladen“

  1. … mit ALLE sind eben alle die es betrifft gemeint – nicht mehr und nicht weniger.

    Irgendwann wird unser junger Freund das auch begreifen …

  2. Manitou sagt:

    Moin, Moin.

    Mir kommt das langsam so vor wie ein Medienspektakel á 9/11. Phantom Flugzeugeinschläge ohne Wracks, widersprüche und dieses unsägliche aufgeblase in den Medien. Man sagt in Ö und in der Schweiz hätte es auch übergriffe gegeben. In den dortigen Medien aber kein sterbenswörtchen davon. Gibt es in einem Freibad übergriffe von Kosovaren, wird dies tagelang in den Medien diskutiert. Bei einem deratigen Massen-übergriff dann großes schweigen im Walde ?
    Wo sind all die Handyvideos die bei solchen ereignissen sonstüblich en Masse auftauchen ?
    Vielleicht täusche ich mich auch nur, aber es kommt mir vor als führt man hier mal wieder die ganze weltöffentlichkeit am Nasenring durch die Manege.

    Mahlzeit.

  3. SanJa sagt:


    „„Inzwischen frage ich mich was hier Kommentatoren zusammenfantasieren. „von der Klippe“ behauptet hier Rechtsradikale zu sehen. Er selbst definiert den Begriff Rechtsradikal, wenn man z.B. sagen würde ALLE … seien Ausländer.“

    Dachte mir fällt dazu was ein. Tut es nicht mehr!

    Das habe ich nciht gesagt. Du solltest meien kommentare besser durchlesen

    Ich bezog mich hier rein auf die Aussage (zitiert wurde ja nicht Dein Kommentar) und nicht auf irgendeine Person, egal wer das sagt oder sagen würde. Mir fällt grundsätzlich nichts mehr dazu ein, wenn immer noch ständig in so alten Denkmustern gedacht wird. Muss den wirklich jede Aussage oder Stellungnahme einem politischen Lager oder Gesinnung zugeordnet werden? Alles eine Frage der Perspektive.

  4. Manitou sagt:

    Ergänzung. ”Vielleicht täusche ich mich auch nur, aber es kommt mir vor als führt man hier mal wieder die ganze weltöffentlichkeit am Nasenring durch die Manege.“

    Mit ”hier“ war nicht hier auf IKN gemeint, sondern in der öffentlichen debatte allgemein. Und nach nochmaliger einegehnder recherche konnte ich immer noch nichts auf Youtube finden. Zwar gibt es Videos mit reisserischen Titeln á Kölner Silvester Horror, auf denen aber nichts ungewöhnliches zu sehen ist. Vielleicht war doch alles friedlich ?

  5. @ Manitou

    … dann hör doch ganz einfach mal den Frauen zu, wenn sie die Geschehnisse schildern – dann wirst Du vielleicht begreifen, dass in diesem Moment an diesem Ort es sehr unwahrscheinlich ist, das das jemand gefilmt hat.

    Ob das jetzt geschehen ist oder nicht, das jetzt am vorhanden sein von Videomaterial festzumachen ist schon sehr makaber.

    Das wären dann schon jetzt fast 600 Falschaussagen – und somit Straftaten – denn das wären dann alles vorgetäuschte Straftaten …

  6. … es passiert nun mal erheblich mehr – ich sage sogar, dass das was puplizierbar ist, nur ein winziger Bruchteil ist, von dem was wirklich passiert.

    Es ist schon sehr naiv zu meinen, das nur passiert, was auch im Internet zu sehen ist 😆

    Man sollte vielleicht auch mal andersherum denken – je mehr mediales Material vorhanden ist, um so mehr liegt der Verdacht nahe, dass es inszeniert ist und dieses Material nur vorliegt, weil es medial aufbereitet in die Öffentlichkeit gelangen soll um die öffentliche Meinung und Stimmung damit zu steuern.

  7. Irmonen sagt:

    Islamic Imigrant Invasion in Europe
    Still Report
    https://www.youtube.com/user/bstill3

  8. Irmonen sagt:

    hier der richtige link für obige Ankündigung
    Imigrant Invasion, Still Report
    https://www.youtube.com/watch?v=foHFuFMNij4

  9. Irmonen sagt:

    uns hier die klare, einfache Rechnung:
    wie viele Geburten braucht es um eine Kultur und dessen Volk überleben zu lassen?

    Fazit: Deutschland und Europa kann nicht in seiner bisherigen Identität überleben. Der Point Of No Return ist erreicht – und die Invasoren wissen das, fühlen sich bereits siegreich.
    Das aktuelle Geschehen ist nur ein Brandbeschleuniger

    Statistic für Kanda ab Minute 5:19
    Film 21.11.2011, Islam Taking over Europ
    https://www.youtube.com/watch?v=c_eaceXaDJk

  10. Irmonen sagt:

    und hier noch ein extra Film für alle naiv-lieb-guten Gutmenschen

    Der ganz persönliche Bericht einer Buddhistin in einem gemischt gläubigen Land und ihre tödliche Erfahrung mit Muslimen: die den Ehemann ermordet und sie schwer verletzt haben als sie in ihr Haus eindrangen.

    aber doch nicht bei uns hier, wegen der Willkommenskultur…!??

    https://www.youtube.com/watch?v=07U1pbsuGno

  11. … Ziel ist der Konflikt zwischen Zuwanderern und Einheimischen.

    Erst sind es harmlose Nachbarschaftswachen, dann sind diese mit einfachen Schutzmitteln ausgerüstet – dann kommt der Schritt zur Bürgerwehr – zum Schluss die Bewaffnung mit echten Waffen.

    Zum Schluss fehlt nur der zündende Funke und das Massacker geht los.

    Die Apologeten der Bevölkerungsreduktion reiben sich jetzt schon die Hände – sie brauchen keine Impfkampagnen oder Pandemien mehr – die Erdbevölkerung reduziert sich von ganz allein, weil sie sich gegenseitig umbringen.

    Ziel ist eine Milliarde – die reicht aus um die dort oben im Elfenbeinturm zu bedienen.

  12. Irmonen sagt:

    für jeden der Englisch kann, ein muss!!!
    Geschichte des Islam und seine Eroberungskriege seit seinem Bestehen, in nackten Zahlen und Fakten.

    Ich bin selber platt, habe so noch nie Geschichte bis heute gehört.
    Das Fazit: die massive kollektive Verleugnung, auf Grund von massiver, jahrhunderte langer Gewalterfahrung und damit Traumatisierung der Menschen der westlichen Zivilisation. Diese zeigt alle Zeichen einer traumatisierten Gestalt, einschließlich Täter-Introjekte, also das Opfer fühlt sich schuldig, selbstzerstörerisches Verhalten (Stockholm Syndrom = Willkommenskultur in Deutschland)

    Dr. Bill Warner
    Wy we are afraid to know Islam, a 1400 Year Secret, das Problem ist dass wir die Geschichte des Islam nicht kennen Grund: The Destruction of the Classical Civilisation, die Geschichte die man uns nie erzählt.
    Fakten, Fakten, Fakten und Schautafeln……
    https://www.youtube.com/watch?v=t_Qpy0mXg8Y

    das Fazit: Der Missbrauch ist im Islam begründet, der Missbrauch über Jahrhunderte, an Einzelnen und an Völkern.

  13. Frank H. sagt:

    Russland stockt Streitkräfte mit ausländischen pro russischen Kräften auf:
    https://deutsch.rt.com/9109/international/putin-oeffnet-russische-streitkraefte-fuer-auslaendische-freiwillige/

    Amerikanische Marine stellt sich mit sofortiger Wirkung auf Kampf zur See mit Russland und China ein. Kriegsschiffe werden ins Mittelmeer beordert:
    https://deutsch.rt.com/international/36291-usa-neue-herausforderungen-fur-marine/

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