Irland: Parlament stimmt für die Banken

War es anders zu erwarten? Das irische Parlament hat gestern über die erste vier von 34 Punkten des Sparpaketes abgestimmt. Mit kleiner Mehrheit wurden diese Punkte beschlossen und im nächsten Jahr müssen somit sechs Milliarden Euro eingespart werden. Auf den irischen Straßen, wurde das schon mit schweren Protesten quittiert.


Die Liste der Einsparungen ist lang und hart. Am meisten wird es natürlich wieder die sozial schwächeren treffen, aber das ist eigentlich überall das gleiche Phänomen.

Neben den Sozialleistungen, Arbeitslosengeld, Kindergeld und Einsparungen bei Pensionen, wird die Treibstoffsteuer ordentlich angezogen.

Als Gegenleistung gab es vom IWF dann aber auch einen ordentlichen Schluck aus der (Banken-) Rettungspulle. Mit der Freigabe von 22,5 Milliarden der 85 Milliarden, kann das Siechtum vorerst hinausgezögert werden und alle anderen Euroländer sehen, wie wichtig doch der IWF ist.

Bis Anfang 2011 wird das irische Parlament weitere Abstimmungen durchführen und Irland dürfte sich zu einem echten Brennpunkt entwickeln. Die Lunte am Pulverfass brennt und das Parlament hat Brandbeschleuniger aufgegossen.

Carpe diem

Quellen zb : http://www.welt.de/wirtschaft/article11464435/Irisches-Parlament-beschliesst-historischen-Sparkurs.html


21 Responses to Irland: Parlament stimmt für die Banken

  1. Chris sagt:

    Und wieder kann das System aufatmen…

    Ich frage mich wielange das noch so weiter gehen soll…

    Ich meine es dürfte Ja auch der Führungsspitze klar sein das diese „Schulden“ nie wieder getilgt werden können.

    Aber ist es denn das einsigste Ziel einer Regierung die Schulden auf die nächste Generation auszuweiten?

    Ich mein schön und gut nach mir die Sintflut…

    Umso höher die Schulden desto schneller geht wiederum das Spiel (expotential)…
    und das es in absehbarer Zeit soweit sein könnte ist klar!

    – Aber warum das hingehalte?
    – wird hier auf irgend etwas gewartet?
    – evtl. ein größeres Ereigniss was dieses Thema in den Schatten stellt?
    – oder einfach nur der Tradition folgen und status Quo solang wie möglich halten?

  2. LIMMY sagt:

    Das Bundesverfassungsgericht hat unsere Klagen gegen die steuerfinanzierten Euro-Rettungsschirme als klare Verstöße gegen die EU-Verträge und unser Grundgesetz angenommen und diesmal nicht zurückgewiesen wie vor 12 Jahren unsere Klage gegen die Einführung des Euro. Das Gericht hat die Klage den Beteiligten (Bundesregierung, Bundestag und Bundesrat) zur Stellungnahme vorgelegt. Das Verfahren ist also eröffnet: ß?Die Kugel hat den Lauf verlassen und fliegtß?. Wir rechnen mit einer öffentlichen Anhörung, vermutlich noch vor Ende dieses Jahr.

    http://www.dr-hankel.de/danksagung-an-die-spender-und-stand-der-klage/

    Das können wir nur hoffen und ich bin gespannt wie sich das Bundesverfassungsgericht aus dieser Situation herauswindet.

    Traurig, traurig… Mich würde interessieren ob in anderen EU-Ländern ähnliche Verfahren anhängig sind.

    LG LIMMY

  3. Chris sagt:

    @Jürgen:

    Da stimme ich dir zu!

    Aber wie wird die Bevölkerung darauf Reagieren?

    Ich mein 1929 waren wir (Ich nenne es mal „Zivilisation“) noch nicht gar so „gebildet/verwöhnt/egoistisch“ << keine ahnung welches Wort am besten passen würden!

    Leider übersteigt diese Frage meine Vorstellungskraft!

  4. Prometheus sagt:

    Man könnte echt fast meinen, die wollen Terror auf den Straßen. Aber bis 2015 ist Irland wieder fit 🙂

  5. XOX sagt:

    Warum stellt denn niemand diesen Zusammenhang her:

    Erstens:
    ca.4,5 Mrd. sollen jährlich eingespart werden
    ca. 1,5 Mrd. durch Steuerermehrbelastungen
    ———-

    Dies bedeutet pro Haushalt mit drei Personen eine Belastung durch die Einsparung (4,5 Mrd.)

    von ca. 280 Euro mtl.
    + Seuermehrbelastung von ca. 95 Euro mtl.

    Macht zusammen ca. 375 Euro im Monat pro 3 Personenhaushalt.

    Dabei unterstelle ich jetzt, dass der Arbeitsplatz erhalten bleibt! ßß?

    Zweitens:
    Um wieviel Prozent steigt jetzt die mtl. Zinslast des Staates?

    (pro. Monat in Euro/Einwohner)

    Drittens:
    Damit wird klar, dass der van Rompuy und Barroso die Regierungsgewalt in Dublin übernehmen, da Irland mit Ihrem Staatshaushalt nicht zurecht kommt.. bla bla!

    Viertens:
    Was macht der Rest der PIGS-Staaten?

    Fünftens:
    Wer bürgt jetzt für die ganzen Gelder?

    Diese Dame sicher nicht:

    http://www.youtube.com/user/DieBananenrepublik#p/u/7/t-gxcQXo0EI

  6. XOX sagt:

    Damit noch nicht genug, denn

    Schäuble sagte der britischen „Financial Times“ auf die Frage:

    Ob das deutsche Parlament später einmal seine Haushaltshoheit an die Europäische Gemeinschaft abgeben könnte,dafür gebe es zwar derzeit keine Zustimmung.

    Hier das Video von diesem Interview Euro-Anleihe und der Haushaltshoheit:

    http://video.ft.com/v/698922855001/Sch-uble-on-eurobonds-and-fiscal-union

  7. XOX sagt:

    Ob das deutsche Parlament später einmal seine Haushaltshoheit an die Europäische Gemeinschaft abgeben könnte,dafür gebe es zwar derzeit keine Zustimmung, aber in 2 Monaten… im Video ab Minute 6.30

  8. bauagent sagt:

    Ich glaube nach wie vor, dass der Zusammenbruch mit der Entwicklung der Bonds von Deutschland und Frankreich einhergeht.

    Wenn 1 % Zinserhöhung rund 17 Mrd. ausmacht, dann kann man in etwa ermessen, wann die Reissleine gezogen wird.

    Aktuelle 10 jährige kosten Deutschland im Moment rund 3%, dass sind übersetzt ungefähr 8 Mrd. p.a. mehr als im Sommer.

    Ein weiterer Anstieg ist ja programmiert.

    Nach meiner Einschätzung dürfte es bei 5 vor dem Komma bitter ernst werden.
    Bei 6-7 % hat der Euro fertig, das wären übersetzt nämlich rund 65 Mrd. ß? p.a. . Da ist das Sparpaket ein Witz.

    Also nach wie vor ab Frühjahr 2011 wird´s richtig eng.

    Beobachten kann man die pig-Kurse ganz gut hier:

    http://www.pigbonds.info

  9. tomtom.munich sagt:

    Wer dafür bürgt?

    All die kleinen Leute so wie ich auch, wir bürgen alle mit unserer Arbeitskraft und allem, was wir besitzen, sprich, die moderne Form der Sklaverei.

    Sie werden dieses Schneeballsystem immer weiter drehen und man hat ja bei Madoof schon gesehen, wie lange man so was drehen kann.
    Sie werden dieses Rad so lange drehen, bis es ihnen in Kram passt, das Ganze kollabieren zu lassen. Aber wir wissen ja, wie einfallsreich diese Herrschaften sind, kann also noch dauern…

    Wenn man sich vorstellt, dass Irland 2008/2009 der zweitgrößte Zahler mit 723 Mrd. Euro war, die den Banken kurzfristig aus ihrem Zockerschlamassel geholfen hat, ist das Ganze eine einzige Farce, über die ich eigtl. nur lachen kann.
    Von diesen 723 Mrd. Euro wurde die Hälfte, also gut 360 Mrd. Euro tatsächlich ausgezahlt und jetzt kriegen sie auf ein paar Jahre (bis 2015) offiziell 85 Mrd. Euro und die Bürger haben gefälligst dass alles zurückzuzahlen.

    Was für ein Witz!!

  10. Jim Pansen sagt:

    Ihr seit doch alle schon lang genug dabei. Um eine neue Weltordnung einzuführen muss die alte erst sterben und das wird jetzt gerade eingeleitet, damit sie bis 2012 tot und die neue ausgerufen werden kann. Alles was geschieht ist geplant und hat ein Grund.

  11. jamal sagt:

    Hi,

    hab vor nen paar tagen nen interessantes video gesehen. Inhaltlich, war es darauf ausgerichtet, dass die BRD, durch den Löwenanteil bei allen Eurohilfen, nur dafür sorgt, dass alle mit diesem Geld in Deutschland einkaufen.
    Wenn der Euro zusammenbricht wird die Mark wieder eingeführt und der Laden kann billig übernommen werden.
    Aufgrund meiner eigenen Recherche und wie ich über das ganze Thema denke, scheint mir das ziemlich abwägig aber vll. hat ja jemand nen paar interessante Gedanken dazu.
    Da Deutschland jah nicht Deutschland ist und auch nicht selbst regiert, wäre das für die USA die ßbernahme Europas ( insgeheim natürlich schon längst passiert ).

    gruß

  12. Meckerziege sagt:

    Gibt´s in Irland auch Bäume oder nur Laternen ?

    Das habe ich gerade von meinem Bezahldienst bekommen. Mehr kann ich nicht einstellen – nur dies ist öffentlich und damit kann ich es weitergeben:

    „Euro-Zerfall – Geheime Katastrophen-Planung

    Geheimbesuch des Präsidenten der EZB, Jean-Claude Trichet, bei Bundeskanzlerin Angela Merkel. Trichet habe dabei Klartext gesprochen: Das Dokument wurde zugespielt.“

  13. Meckerziege sagt:

    ßbrigens wird es erst wirklich kritisch, wenn die Schulden das BIP erreichen, denn mehr als das BIP kann nicht besteuert werden. Im Extremfall dauert das 20 Jahre.

    Und es sieht so aus, als wolle man den Extremfall – also noch lang hin.

  14. Arne Will sagt:

    Welt-online vom 17.11.2010 (nur wenige Stunden online):

    Merkel will den Aufschwung vor den Iren retten

    von Günther Lachmann

    Angela Merkel fürchtet ein Scheitern des Euros und damit ein Scheitern
    Europas. ßber die drohenden Folgen sprechen weder sie noch die Opposition.

    In der vergangenen Woche bekam Kanzlerin Angela Merkel Besuch vom Präsidenten
    der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet. Den EZB-Chef trieb die Sorge um
    den Euro nach Berlin. Anlass der Stippvisite, von der kein öffentliches Aufhebens
    gemacht wurde, war die angespannte Lage der irischen, griechischen, portugiesischen
    und spanischen Staatsfinanzen. Deshalb, so heisst es in Berlin, sei auch
    Finanzminister Wolfgang Schäuble zu dem Gespräch hinzugebeten worden.

    Trichets Botschaft an die Deutschen soll unmissverständlich gewesen sein. Es sei
    nunmehr unausweichlich, dass die Reichen für die Armen in Europa einstünden, soll er 5
    gesagt haben. Oder anders ausgedrückt, es werde Zeit für deutsche Hilfszahlungen an
    die vom Staatsbankrott bedrohten Länder.

    Trichets Szenario muss Angela Merkel sorgenvoll gestimmt haben, sehr sorgenvoll
    sogar. Auch wenn sie nur ein kleines bisschen dieser Sorge auf dem CDU-Parteitag in
    Karlsruhe durchblicken liess.

    «Scheitert der Euro, scheitert Europa», sagte die Kanzlerin in ihrer Rede. Der Euro
    sichere den Frieden. Sie sprach von der Aufgabe, eine neue Stabilitätskultur in Europa
    zu verankern. Aber wie dies geschehen soll, das sagte Merkel leider nicht.

    Seit Trichets Besuch im Kanzleramt kursieren nun Gerüchte, Merkel und Schäuble
    hätten mit ihm über weit mehr als nur Hilfszahlungen gesprochen. Von der Einführung
    einer Transferunion sei die Rede gewesen, also einer Art Finanzausgleich wie es ihn
    unter den Bundesländern gibt. Damit wäre Deutschland zu milliardenschweren
    Hilfszahlungen an bedürftige Länder verpflichtet. Will es das? Vielleicht bleibt ihm gar
    keine andere Wahl. Aber haben die Bürger nicht ein Recht darauf zu wissen, was da
    auf sie zukommt?

    Sowohl die Regierungsparteien als auch die Opposition verlieren darüber nicht viele
    Worte. Beinahe wöchentlich präsentieren Union und FDP im Gleichschritt mit den
    führenden Wirtschaftsforschungsinstituten grandiose Wachstumsprognosen und
    sinkende Arbeitslosenzahlen. Wie aber dieses deutsche Wachstumswunder vor der an
    den Rändern der Währungsunion aufziehenden Katastrophe geschützt werden kann,
    das sagt den Menschen niemand. Oder kann es gar nicht geschützt werden?

    Bestimmt suchen kleine, sogenannte Expertenkreise in gut abgeschirmten
    Hinterzimmern nach Lösungen. Womöglich wird die Kanzlerin tagtäglich informiert.
    Aber worüber? Darüber, dass die Experten auch nicht weiter wissen?

    Die zuständigen Fachpolitiker der SPD sprechen von einem «sensiblen» Thema. Sie
    seien «hoch alarmiert» angesichts der Meldungen aus den anderen EU-Ländern. «Wir
    bekommen aber nicht alle Zahlen», sagen sie.

    Dabei liegen doch alle Zahlen auf dem Tisch. Weder die Iren noch die Griechen oder
    die Portugiesen machen ein Geheimnis daraus. Als Merkel auf dem CDU-Parteitag ihr
    Bekenntnis zum Euro ablegte, kündigte der portugiesische Aussenminister Luis Amado 6
    an, sein Land müsse die EU verlassen, wenn die schwerwiegenden wirtschaftlichen
    Schwierigkeiten seines Landes nicht gelöst werden könnten.

    Bekannt ist auch, wie tief die deutschen Banken in dem Schlamassel drinstecken.
    Rund 140 Milliarden Dollar haben sie den Iren in der Vergangenheit leichtfertig
    hintergeworfen. Griechenland, Italien, Portugal und Spanien bekamen ebenfalls
    grosszügig Kredite. Insgesamt sind es 530 Milliarden Euro. Jetzt bangen sie darum, ob
    sie auch nur einen Bruchteil des Geldes jemals wiedersehen, denn das Gespenst vom
    Staatsbankrott geht um.

    Angela Merkel weiss es, und sie verknüpft ihr Schicksal mit dem Euro. Das heisst, sie
    will die Eurozone so erhalten, wie sie ist. Das aber gelingt nur mit den bereits
    genannten milliardenschweren Hilfszahlungen.

    Wer sich dafür entscheidet, muss auch sagen, wie Deutschland solche Hilfszahlungen
    erwirtschaften kann. Das Land ist selbst hochverschuldet. Wie soll es mit dieser
    Situation umgehen? Unbeantwortet ist zudem die Frage, wie die EU künftig
    wirtschaften will, ob und wie die Rolle der Finanzwirtschaft neu definiert wird.

    Seit Monaten gehen Zehntausende in Deutschland auf die Strasse. Sie protestieren,
    weil sie sich bevormundet fühlen. Sie demonstrieren gegen Entscheidungen, die ihren
    demokratischen und wirtschaftspolitischen Vorstellungen widersprechen. Die
    Menschen artikulieren ihren Unmut über eine Politik, die es ihrer Meinung nach nicht
    mehr versteht, die Stimmungen und Bedürfnisse der Gesellschaft aufzunehmen.

    Angela Merkel mag diese Demonstrationen nicht. Sie sieht darin eine
    Verweigerungshaltung und warnt von einer Dagegen-Republik. Sie spricht den
    Menschen die Fähigkeit ab, das unausweichlich Notwendige zu akzeptieren. Auf diese
    Weise werde der Fortschritt gebremst und der Wohlstand des Landes aufs Spiel
    gesetzt.

    Auch die heraufziehende Schuldenkatastrophe in Europa bedroht den Wohlstand. Sie
    begann vor über einem Jahr. Die Anzeichen, dass einige Länder ihr nicht länger
    standhalten können, mehren sich.
    7
    Obwohl sie dies weiss, wiegt die Bundesregierung ihre Bürger sicher in der Hoffnung
    auf ein Jahre andauerndes, kräftiges Wachstum. Im Vertrauen darauf planen die
    Menschen ihre Zukunft, kaufen Häuser und verschulden sich.

    Wie gross wird die Enttäuschung sein, wenn die Katastrophe tatsächlich auch über
    Deutschland hereinbricht, die Wirtschaftskraft erlahmt und der Staat weitere Schulden
    machen muss. Wenn Steuern und Abgaben steigen, der Wohlstand aber sinkt. Es ist
    nicht ausgeschlossen, dass dann noch mehr Menschen als heute auf die Strasse
    gehen gegen eine Politik, in die sie jeden Glauben und jedes Vertrauen verloren
    haben. Könnte ihnen dann ernsthaft jemand widersprechen?

  15. expat2001 sagt:

    @16 Arne
    Ein Kommentar bezüglich Luis Armado (Port. Aussenmin). Da er hier in Portugal sehr umstritten ist und mit der Politik von José Sokrates nicht einverstanden ist, hat er (vielleicht auch um endlich aus der Regierung entlassen zu werden) diese Spitze gebracht. Ist dann auch wie eine Bombe hier eingeschlagen. Hat sich dann allerdings wie ein leiser Pups schnell verflüchtigt, da niemand einen Ministerposten will oder keine potenziellen Kandidaten verfügbar sind.
    Nach wie vor bin ich der Meining, dass das „P“ in „PIIGS“ von aussen provoziert wird, da ich keine „neueren“ strukturelle Probleme sehe. Portugal lebt seit nunmehr 10 Jahren in Krise und die Sokratesregierung hat es letztes Jahr geschafft, das Defizit von ca 8 auf, glaube ich, 4,5 zu bringen.
    Alles gute Ralph

  16. fraitak sagt:

    Tja Arne Schäuble kriegt für die beste Schuldenpolitik ne Auszeichnung,
    wohl eher eine Lohn/Steuerdumping Politik, welche man muss ja sagen zu einer Stimulierung der Wirtschaft geführt auf Kosten der umliegenden Volkswirtschaften.
    Ich verweise nur auf den Report aus Panorama und das Lohndumping im Fleischverarbeitenden Gewerbe.
    Die Politik ist mit der momentanigen Lage in soweit einverstanden, da ihre Politik
    die richtige ist, Schulden sind natürlich zu hoch , und muss Einheitliche Regeln geben.
    Ich Frage mich für was den genau Regeln, wirklich Mumpitz, da hat jemand keine Ahnung
    Politik im Sinne der Industrie, sehr einseitig, um nett zu bleiben.

    Solange jedoch in den Köpfen die Meinung vorherrscht der Euro sei unsere
    einzige Möglichkeit/Rettung im globalen Vergleich bestehen zu können und nicht in eine Rezession zu verfallen.
    Warum ist das so, der Glaube in der deutschen/westeuropäischen Wirtschaftslehre
    die Dynamik eines Europäischen Marktes und eine Zentralisierung zu Gunsten des
    Wachstums und die Lehren von Keynes diesem britischen Monopolie
    Dozenten sind allgegenwärtig. Im kalten Krieg konnte man die
    ßberschüssigen Devisen/Werte in die Rüstung investieren und damit recht
    Hohe Gewinne generieren. Nach dem Zusammenbruch der Udssr war damit in gewisser Weise erst einmal Schluss, ab 94 wurde dann auf anraten der Wallstreet, eine umfassende Deregulierung der Finanzmärkte vorgenommen um weiterhin fette Gewinne erwirtschaften zu können.
    Was natürlich mit sich brachte, durch etwaige Wechselkursschwankungen Staaten in erneute Abhängigkeit zu führen, denn sonst hätte man ja im gewissen Sinne die refinanzierung von Staatsbonds auf Basis von eine erfolgsabhängige Zinsrückvergütung bei erfolgreicher Wirtschaftspolitik einsetzen können, da aber nun Banken wie(ß?) über größere Geldmittel verfügen konnten als legitieme Staaten, bestand natürlich ein ungleiches Verhältnis.
    Im Falle von gezügelten Märkten ohne die Möglichkeiten von ungedeckten Finanztransaktionen, Fiat Money (Luftgeld), short positions ( Wetten auf Konkurse)
    hätte die eigentliche Immobillienblase ja nicht entstehen können.
    Doch nach einer Zeit des Schuldengedeckten Wettrüstens wollten die Banken ja weiterpumpen wie bis dato.
    Analog einem Bodybuilder, neue Steroide.
    Jetzt haben wir den Schlammassel, Spanien zu viele Häusers und wo überall
    sonst noch.
    Den eine wirklich intelligente Wirtschaftspolitik und Regulierung würde ja bedeuten
    das gute Politik belohnt wird
    (Schuldenerlass, Rückzahlung der Zinsen)
    , da besagte Investoren dann ja auch in einer Volkswirtschaft
    die Möglichkeit bekommen langfristig und Gewinnbringend (echt Werte) zu investieren.

    Darum geht es ja nun mal der Elite nicht die ihre Macht wahren will,
    demokratische Knechtschaft ist die beste Form, zumal der Mensch
    nach Leid lechzt, natürlich gibt es immer einen anderen dem es schlechter geht.
    Warum passiert nichts Gegenteiliges. In der Vergangenheit wussten besagten
    Eliten sich in j alle maßgeblichen Wirtschaftszweige einzukaufen/korrumpieren.
    Jetzt hat die Rallye der 90er den Peak schon lange überschritten und
    der Traum dass irgendein Idiot die Schulden schon bezahlt ausgeträumt.

    Investmentbanking ist in dieser Form einfach nur Kacke, eigentlich müsste man
    Eine Sozialewährung einführen die im Falle von spekulativen Invests
    1:1

    vorab geleistet werden muss, um etwaige Spekulationen zu legitimieren .

    Wirtschaftpolitische Scharia

    Das Luftgeld geht nicht verloren und sorgt für reellen Aufbau
    Vor allem bedeutet es aber das dies auch einen Wandel des Systems,
    weg von der
    Marktwirtschaft hin zur Ethischenwirtschaft
    führt und in der Konsequenz natürlich auch bedeutet jeder hat für ein soziales Miteinander eine größere Verantwortung trägt.

    Als Beispiel:
    In einer Problemgegend(Assiviertel) wollen die Bewohner positiv ihre Umgebung gestallten,
    (Staat kein Geld, für Baumaterial etcß?)
    anstatt das es gammelig bleibt finanziert ein Broker die Farbeimer oder
    ß?.. bzw. die kosten für eine zusätzlichen Pädagogen im Kindergarten.

    (In Zukunft braucht man immer weniger Menschen um zu produzieren, ergo weniger Arbeit, mehr Freizeit )
    Warum soll der Broker(ß?) machen, Es gibt Leute die können nicht aufhören zu zocken(Monopolie)

    – Als Ausgleich, er kann nur weiter nstitutionell investieren wenn das einen mehrwert schafft,
    – Kapitalismus nach USamerikanischen Prinzip und die Erde ist in fünfzig Jahre kaputt

    – Menschen brauchen einen Sinn im Leben, soziale Arbeit muss gefördert werden, Bildung kommt von bilden nicht ausschließlich von Schule

    – (ß?.)

    Das System ist am Ende, Obrigkeitshörig im 21 @ Jahrhundert.net funktioiert nicht mehr
    Die ewig gestrigen mit dem Klassenfeind, an europäischen Wirtschaftsuniversitäten
    versuchen es immer noch mit ihrer Doktrin (vor allem an solchen Stätten wie der frankfurt-school.de CEO Josef Ackermann)
    Der Islam wird kommen euch vernichten, so ein Blödsinn,
    nur weil ihr weiter zu Wucherzinsen eure Lufteuronen verleihen wollt.
    Vergleichend auch im intellektuellen Sinn nach Habermas, Adorno uswßßß

    Das System ist kaputt es lebe das System.

    Wer sich selbst wirklich erkennt und alle Unfertigkeiten überwindet ist ein wahrer Filantrop
    (Menschenfreund)

  17. Amethyst sagt:

    Ja, wir leben in einer „interessanten“ Zeit. Die nächsten Monate werden sicherlich zeigen, wie lange noch die derzeitigen „Tricks“ und Lügen der Politik ausreichen und ob der große Knall kommt; oder ob eine Währungsumstellung dem Volk einfach so für notwendig verkauft werden kann.
    Für mich beunruhigend ist, dass selbst der mainstream eigentlich nicht mehr den Ernst / die Aussichtslosigkeit der Lage verschweigt. Egal ob z.B. spiegel oder welt-online ß? überall tauchen Artikel auf, die kaum noch etwas beschönigen ß?

    @17
    Apropos PIGS: das war Gestern, jetzt wird schon von GIPSI gesprochen:
    „In der Bundesbank verwenden Mitarbeiter intern nicht mehr den Begriff der ß?Piigsß? ß? die Buchstaben stehen für die Anfangsbuchstaben der fünf Euro-Krisen-Staaten ß?, sondern den Begriff ß?Gipsiß?. Diese Kombination steht für die Euroländer, die der Reihe nach pleitegehen könnten: Griechenland, dann Irland, Portugal, Spanien und Italien.“ siehe Artikel http://www.welt.de/finanzen/article11405243/Die-Unabhaengigkeit-der-EZB-geraet-in-Gefahr.html

  18. freifrau sagt:

    „Die hohen Herren machen Steuern aus, die keiner mehr zahlen wird. Viele neue Gesetze werden gemacht, aber nimmer ausgeführt.Nachher geht’s an. In der Stadt geht alles drunter und drüber. Und der Bruder wird seinen Bruder nicht mehr kennen, die Mutter ihre Kinder nicht. Von der Stadt werden die Leute aufs Land kommen und zum Bauern sagen: Laß mich ackern. Doch der Bauer wird sie mit der Pflugreuten erschlagen“ – Stromberger-

    »Es schlängelt sich noch eine Weile so dahin. Für Deutschland besteht noch keine Gefahr, aber ringsherum spürt man es schon. So man es versteht, es sich einzuteilen, ist noch lange an Not nicht zu denken und aller Schrecken noch zu ertragen.« – E.Schleeger

  19. expat2001 sagt:

    @19 GIPSI klingt toll so nach Zigeuner, Gipsy Kings, etc. Dann können wir uns ja schonmal auf solch ein Leben vorbereiten. Wie wärs denn ach mit „BSF“ – Belgien, Spanien, Frankreich? Obwohl Belgien ja eingentlich bald aufgeteilt werden wird.
    Beste Grüsse Ralph

    P.S. OT – Es hat hier in Portugal in der nähe von Tomar (alte Kreuzritterstadt) am Dienstag einen Tornado gegeben, der viele Verletzte und ca. 12Mioß? Schaden angerichtet hat. Wetterkapriolen oder doch Zeichen eines schwächelndes Golfstroms.

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