Staatsbankrotte: Nach Griechenland nun Portugal in Gefahr

Der erste Schock ist noch gar nicht verdaut und schon rollt der zweite an. In Europa geht es jetzt Schlag um Schlag. Börsen und Euro gehen sicherheitshalber schon einmal in Deckung.

Mit einem Buttoinlandsprodukt von ca 230 mrd $ liegt Portugal noch auf Augenhöhe von Griechenland. Hier bleibt allerdings zu berücksichtigen, dass auch Spanien, Italien, Frankreich und einige andere EU-Länder an der Klippe stehen und bei denen geht es nicht mehr um so „kleine Beträge.“

Die FTD zeigt die Probleme auf:

Erst beschäftigte Griechenland den Kapitalmarkt. Doch inzwischen fragen sich die Investoren: Wer ist der nächste Pleitekandidat? In den Fokus rückt Portugal, das seine Anleihen kaum mehr loskriegt. Die Börsen und der Euro fallen.

Die Furcht vor einer Staatspleite treibt momentan den Kapitalmarkt um. Stand anfangs Griechenland im Fokus, so rücken andere Kandidaten wie Portugal in den Mittelpunkt. „Wer ist der Nächste?“,[1]

Es braucht keine Hellsichtigkeit, um zu sehen wo die Reise hingeht. Wirklich gute Analysten sehen mehr als Schwarz für die „nahe Zukunft“. Der Aufschwung ist nichts weiter als ein an den Haaren herbeigezogener Bär im Bullenfell.

Sehr gut lässt sich das auch an den Charts bei Dirk Müller sehen.

Carpe diem

[1] http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/anleihen-devisen/:staatsdefizit-portugal-loest-investorenpanik-aus/50069782.html


11 Responses to Staatsbankrotte: Nach Griechenland nun Portugal in Gefahr

  1. Hypnosis sagt:

    Und eine weitere Info: EZB lässt Zins auf gleichen Niveau, vielleicht haben wir ja doch noch keinen Aufschwung ­čÖé

    2 weitere Probleme:
    1. Japan bekommt auch immer mehr Probleme mit den Staatsfinanzen

    2. China und USA befinden sich in einer diplomatischen Krise, naja und wenn man dann noch bedenkt wer die größte Menge an USD haltet, und mit einem Schlag Amerika ins Mittelalter bringen kann, dann kann einem schon Angst und Bang werden

    Erinnerung an das Interview mit G. Celente: Mit dem Euro hat er ja schon mal recht

    Hypnosis

  2. me myselfe and i sagt:

    Passt hier nicht ganz dazu aber was der Herr Pipes hier von sich gegeben hat ist schon ne recht harte Nuss… ich hoffe das es sich hier um Ironie handelt.

    http://www.welt.de/debatte/kolumnen/Brennpunkt-Nahost/article6237465/Barack-Obama-sollte-den-Iran-bombardieren.html

  3. nino sagt:

    an „me myself and i“

    Der Welt-Artikel ist krass…

    Sowas krankes spuckt selbst der Springer-Hetz-Konzern nicht oft aus!

    Und Ironie ist das bestimmt nicht, wenn du die Kommentare liest oder googlest siehst du ganz schnell, dass der Artikel voller Ernst ist!

  4. Dozac sagt:

    Ist nur so eine Sachen werden die Leute endlich Wach und sehen nun wie alles wie ein Kartenhaus um sie herum fällt oder wollen sie nun mit der Totalen Sklaverei anfangen wie z.B. den RFID-Chip und alles Geld was ihr besitzt ist jetzt Sicher. Es kann auch sein das ich das jetzt voreilig geschrieben habe aber wenn wir das jetzt sehen das Griechenland in ein „Chaos“ endete und nun das nächste Land also wenn ich nun ein Reiches ar****och wäre würde ich vieles wollen um meine Finanzen irgendwie abzusichern.

  5. tMk sagt:

    *Off-Topic*

    Bezüglich des kranken Artikels der Welt habe ich soeben ein interessantes Detail des Autors erfahren. Laut englischer Wikipedia Seite ist Daniel Pipes Jude.

    Wer ihn wohl mit einem solchen Artikel beauftragt hat?! …

  6. Freidenker sagt:

    Euro fällt von 1,52 auf aktuell 1,36 !!!

    Wirtschaftsfaktoren: Industriemetall Kupfer fällt seit Januar genauso Metall-Firmen wie Salzgitter, Thyssen und Arcelor Mittal.

    Euro und die EU werden „zerbrechen“

    Vorsorge und Absicherung ist nun 1. Priorität.

  7. Freidenker sagt:

    Eigenartigerweise steigt der US-Dollar (im gegensatz zum Euro)

    Aber ganz ertaunt auch die Edelmetalle wie Goild und Silber fallen kontinuierlich.

    Jeder sollte sich da mal seine eigenen Gedanken machen!

    Wir stehen vorm „Abgrund“

  8. nino sagt:

    @freidenker

    Was heißt denn bitte nächster großer Crash?

    Der Crash dauert einfach nur weiter an, solange bis er das System mitgerissen hat!

    Die einzige „Erholung“ die es gab war aufgrund der DUTZENDEN Billionen Druckgeld an den Märkten zu sehen. Realwirtschaftlich absolut nichts, im Gegenteil.

    Wieso sollte man also so tun als ob die „Immobilenkrise“ ein abgekanzlter Teil gewesen wäre..

    Dazwischen war es dann gut oder was?

    Und vor allem für wen?

  9. roush sagt:

    Die EU-Währungsunion ist nur ein Witz?

    Wenn der Euro letztendlich nur ein Pleitegeier ist, für diejenigen, die ihren kommerzellen „Erfolg“ mit Short-Spekulationen generieren, dann ist die EURO-Währung tatsächlich das Papier nicht wert.

    Der EURO ist fragil (geworden) in der Welt- gemeinschaft.

    Die Europaer werden das spueren.
    Leider. Wir alle.

    LG roush

  10. Chris sagt:

    Soll’s die EZB doch wie die FED machen. Toxic papers und Staatsanleihen aufkaufen – so verlängert man das Spiel wenigstens noch um 1-2 Jahre! ­čśÇ

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