Was kommt nach dem großen Kollaps?

Erde am Morgen

ß?The Big Shiftß? war das Motto des letztjährigen European Banking Congress. Viele wissen schon längst von den finanziellen Umbrüchen, die ins Haus stehen und probieren, sich möglichst gut hierauf vorzubereiten. Auf den Krisenhöhepunkt und vor allem auf die Zeit danach. Andere meditieren verstärkt, um beim anstehenden Bewusstseinsprung in die fünfte Dimension mit dabei zu sein, da sie an eine energetische Transformation der Erde glauben. Manche feiern die Höhe der Teilnehmerzahlen bei den Demos gegen Atomkraft und beschwören die Energiewende. Wie auch immer, eins steht fest: Große Veränderungen stehen uns bevor!

 

Was kommt nach dem großen Kollaps? Das ist die Frage, die mich seit einiger Zeit umtreibt. Und die Suche nach Lösungsansätzen für die unendlichen Problemfelder auf diesem, unseren Planeten für die ß?Zeit danachß?. Hierbei bin ich, vor inzwischen über drei Wochen, auf eine Studie die den Weg in eine nachhaltige ß?planetarische Gesellschaftß? beschreibt, gestoßen. Ob dieser Formulierung hellhörig geworden, vermutete ich hier weitere Tendenzen in Richtung ßkodiktatur, worüber hier ja schon einiges geschrieben wurde.

Gleich wollte ich einen Artikel zum Thema verfassen.  Doch dann kam etwas dazwischen. Denn bisher waren die Themen ßkodiktatur und Klimalüge, zumindest meiner Ansicht nach, eng miteinander verknüpft. Doch bei der weiteren Recherche stieß ich darauf, dass beim diesjährigen Weltklimagipfel in Rio, in Anlehnung an den ß?Erdgipfelß? in  Rio de Janeiro im Jahre 1992,  kurz ß?Rio+20ß? genannt, das Thema der durch CO2-Ausstoß menschengemachten Erderwärmung von der Agenda genommen wurde. Sensation! Sind es doch gerade die vielen Organisationen und Abteilungen der UN, unter anderem das bekannte IPCC, die uns wegen des durch CO2-verursachten Klimawandels ein schlechtes Gewissen einreden, wenn nur ganz aus Versehen zu tief ausgeatmet wird.

Hiermit war aber plötzlich auch eine andere, für mich sonst verwunderliche Begebenheit erklärt: Die breite Berichterstattung, begonnen mit einer Serie in der Bild-Zeitung, zu einem neuen Buch, das über die CO2-Lüge berichtet. Eigentlich eine weitere Sensation, denn nicht zufällig wird mit der Bild-Serie und einigen Leitartikeln in den populären Medien eine Debatte zum fehlenden Zusammenhang zwischen Erderwärmung und CO2 initiiert! Doch Rio+20 liefert die Erklärung. Die Deutschen würden sich womöglich sonst wundern, warum es beim nächsten Weltklimagipfel nicht vornehmlich um den Ausstoß des schädlichen CO2 geht. Das Buch kommt also genau zur rechten Zeit. Das Thema CO2 ist langsam durch, das wussten wohl auch schon die Chinesen als sie ihren Fluggesellschaften das Beteiligungsverbot am Handel mit CO2-Zertifikaten der EU erteilten.

Was ist denn nun das neue Thema des offiziell ß?Uno-Konferenz für nachhaltige Entwicklungß? genannten Treffens, das im Juni diesen Jahres stattfinden wird? Dies ist nicht unwichtig -im Gegenteil! Denn es handelt sich hier um keine der alljährlichen UN-Weltklimakonferenzen, DIESES TREFFEN wird als das GRßSSTE POLITISCHE TREFFEN des Jahres bezeichnet! Angesichts der Agenda könnte man langfristig auch sagen, es sei das -zumal als solches  geplant- wichtigste Treffen des neuen Jahrhunderts.

Zehn Jahre ist die letzte Konferenz dieser Größenordnung her, seit drei Jahren wird sich weltweit akribisch vorbereitet. Vorbereitet, um nicht weniger als einen Paradigmenwechsel zur ß?neuen ßra der Nachhaltigkeitß? zu vollziehen. Paradigma ist ein anderes Wort für Weltanschauung, was sich dementsprechend auf alle Bereiche des Lebens bezieht und auswirkt.

Vor 20 Jahren wurde die Agenda 21, das Aktionsprogramm und Leitpapier zur nachhaltigen Entwicklung, in Rio beschlossen. Dieses Jahr, auf dem  ß?Rio+20ß?-Gipfel, soll nicht weniger besprochen werden als ein alle Bereiche des Lebens betreffender Wandel! Der Wandel unserer Weltanschauung. Das Schuldbewusstsein ist lange genug geschürt, wir alle sehnen uns längst nach einer besseren Welt und wollen mitmachen dabei, alles gerechter, ökologischer und überhaupt nachhaltiger zu gestalten. Glücklicherweise gibt es hier schon Menschen, die genau an den gesuchten Lösungen zur Beendigung der weltweiten menschlichen Tragödie arbeiten. CO2 wird als Angstmacher nicht mehr gebraucht, wir sind jetzt gebeutelt genug, das Schuldbewusstsein sitzt tief in den Knochen, um freiwillig vermeintlich umweltgerechter zu leben. Es handelt sich hier um langfristige Pläne, es wird nicht so sein, dass sich im Juli alles schlagartig ändert. Der Paradigmenwechsel bezeichnet eine Entwicklung. Eine Entwicklung deren lang geplanter Startschuss jetzt endlich gegeben werden soll.

Da sind wir wieder bei der anfangs erwähnten Studie ß?Great Transition -Umbrüche und ßbergänge auf dem Weg zu einer planetarischen Gesellschaftß?, hier[1] komplett als pdf. Der deutsche Bericht wurde vom Institut für sozial-ökologische Forschung und der hessischen Heinrich-Böll-Stiftung e.V. herausgegeben, das Original wurde von mehreren Autoren der Global Scenario Group des Stockholm Environment Institute (SEI) verfasst. In der Danksagung werden neben der Rockefeller und Nippon Foundation wegen der Fördergelder, im speziellen auch Steven Rockefeller für die geistige und finanzielle Unterstützung in der ersten Schreibphase erwähnt. Obwohl der Bericht bereits zehn Jahre alt ist, beweist er große Aktualität. Aber dafür gibt es ja diese ganzen Denkfabriken, um auf (selbst herbeigeführte) zukünftige Probleme die Lösung anzubieten!

In der Abhandlung geht es also darum, wie diese Transformation, hin zu einer ß?planetarischen Gesellschaftß?, am besten zu vollziehen ist. Auf Seite 27 ist zu lesen:

ß?Die beiden Varianten der Großen ßbergänge heißen ßko-Kommunalismus und Neues Nachhaltigkeits-Paradigma. Der ßko-Kommunalismus kämpft für den Umweltschutz vor Ort, direkte Demokratie und wirtschaftliche Autarkie. Er ist zwar bei einigen Umweltgruppen und in anarchistischen Subkulturen beliebt, aber es ist nicht recht erkennbar, wie er sich trotz der derzeitigen Globalisierungstendenzen behaupten will, ohne die eine oder andere Form der Barbarei in Kauf zu nehmen. Das vorliegende Buch identifiziert  Great Transition mit dem Neuen Nachhaltigkeitsparadigma. Dieses könnte den Charakter der Zivilisation weltweit verändern, ohne in eine moderne Form der ß?Kleinstaatereiß? zurückzufallen. Die Hinwendung zur Nachhaltigkeit soll weltweite Solidarität, den Austausch unter den Kulturen und die wirtschaftliche Verflechtung fordern und gleichzeitig einen freiheitlichen, menschenwürdigen und ökologischen ßbergang gewährleisten.ß? (Hervorhebungen durch die Autorin)

Als Vertreter des ßß?ko-Kommunalismusß? wird später beispielsweise ß?Sozialutopistß? Gandhi genannt. Wenn man sich allein das obige Zitat betrachtet, wird klar, wohin die Reise gehen soll. Wir brauchen dringend ein ß?World Gouvernementß? und ß?Global Democracyß?, sonst fallen wir in  mittelalterliche Kleinstaaterei und Barbarei zurück! Weitere wirtschaftliche Verflechtungen sind notwendig, wer braucht schon Umweltschutz vor Ort? Verrückte Idee! Wir brauchen natürlich globale Eingriffe in die Natur, zum Beispiel Geoengineering. Auch direkte Demokratie, sowie wirtschaftliche Autarkie sind selbstverständlich abzulehnen -wo kommen wir denn da hin!

Liebe Leute, das ist nur eine von unzähligen Studien und sonstigen Reports, Panels, Konferenzen, Zukunftsforschungen und Think Tanks, die sich Gedanken über die Zeit nach der großen Finanz-, Umwelt-, Sozial- und sonst-noch-was Krise machen.

Angesichts der ständigen Gehirnwäsche wird es da schwierig, der immer größer herangezüchteten und gewollt schnell anwachsenden Masse an sogenannten Gutmenschen, hier den Unterschied zu erklären. Das eine bedeutet Freiheit, das andere  völlige Versklavung, doch in Neusprech ist das schwierig zu unterscheiden. Also, ich finde das Neue Nachhaltigkeitsparadigma doppelplusgut!

Denk selbst! -sonst wirst Du gedacht

Julia Jentsch


60 Responses to Was kommt nach dem großen Kollaps?

  1. AE-35 sagt:

    @Skeptiker_

    „Religionen erlegen der breiten Masse ethische und moralische Grundsätze auf und versprechen den Gläubigen ein himmlisches Leben im Jenseits -> eine gute Taktik der Elite“

    Damit implizierst Du nichts anderes, als dass man sich nicht von der Religion blenden lassen (wobei ich Dir hier dem Grunde nach beipflichte) und den gleichen Weg zum Erfolg wählen soll, wie die von Dir erwähnten erfolgreicheren Schurken.

    Doch was wäre dabei gewonnen? Genau, nichts!

    In Gegenteil, alles würde nur noch schlimmer werden. Es gäbe ein einziges Hauen und Stechen.

    Nein, dass ist nicht der richtige Weg.

    Eine Verbesserung kann nur die Stärkung des Individuums und dem Bekenntnis zur Gemeinschaft herrühren.

    Das zu schaffen bedeutet, das die Menschheit zu einer neuen geistigen Reife aufbrechen muss.

    Ein hehres und scheinbar fernes Ziel, ja ich weiß, doch das ist unsere einzige Chance zu einer grundlegenden Veränderung.

    Und alle die dieses Ziel erreichen wollen, können daran mitwirken, indem sie selbst korrekt handeln, eine Vorbildfunktion übernehmen, ohne Umschweife die Missstände benennen, kritisieren und ändern sowie auf die Erziehung des Nachwuchses achten.

    Ohne eine solche Veränderung im Koordinatensystem des menschlichen Verständnisses wird zu keiner Verbesserung kommen.

    AE-35

  2. Sundance sagt:

    Alles nicht so ernst gemeint ! Ich möchte euch nur mal den Hauch einer Hoffnung geben,das es da eventuell noch andere Leute gibt, neben all diesen vielen negativen Ereignissen.
    Vieles was ich schreibe ist auch ironisch gemeint, denke das Jeder das erkennt, auch ohne das ich das extra erwähne.

  3. AE-35 sagt:

    Eines noch vorweg, Dir ist aber schon bewusst, dass der Begriff „Evolution“ doch eher nur ein logisches Modell für etwas ist, was der Mensch bis heute nicht zur Gänze versteht. Und Dir ist auch klar, dass Dir ein Logiker praktisch jedes Modell das sich mathematisch fehlerfrei Berechnen lässt, als „Realität“ verkaufen könnte? Wobei dieser generell dazu neigt über das Wort „Realität“ zu lachen. ^^

    Ich bin zwar kein extremistischer Leugner der Evolutionstheorie, betrachte sie aber dennoch kritisch und keineswegs dazu geneigt mich ihrem Schema zu unterwerfen. Es steht außer Frage, dass bis heute die wichtigsten Bindeglieder innerhalb bestimmter Arten vollkommen fehlen und die Theorie daher keineswegs als bewiesen gelten kann. Sie ist daher nichts weiter als ein funktionierendes Modell. Dasselbe gilt übrigens auch für Deine Panpsychismus-Theorie.

    Zum Text:
    Elementarteilchen sind im Gegensatz zum Menschen keine bewussten Lebensformen. Ich weiß nicht, ob Elementarteilchen „Nein“ sagen können, aber wir besitzen diese Fähigkeit.

    „die Entscheidung wird für menschliche Folgegenerationen alternativlos sein, sobald die künstliche Intelligenz (mit eigenem Bewusstsein) der menschlichen überlegen sein wird.“

    „Alternativlos“ klingt nach Frau Merkel und mit echter KI ist es zum Glück nach wie vor nicht sehr weit her. Darüber können auch die gewonnenen Schachturniere einiger Großrechner nicht hinwegtäuschen.

    Außerdem bedeutet die reine Logik einer Maschine noch längst kein Leben an sich. Aber davon mal ab, nehmen wir einmal an, dass eine Maschine außer den rein logischen Fähigkeiten auch ein Bewusstsein, ja sogar das Niveau einer vollständigen Lebensform darstellen würde. Und nehmen wir zudem noch an, dass diese Maschine deutlich intelligenter als jeder Mensch wäre. Könnte es nicht sein, dass eine weit höhere Intelligenz zu dem Schluss käme, dass sie sämtliche niederen Intelligenzen weder assimilieren, vernichten noch diktieren möchte? Aus ihrer Position der Stärke heraus, könnte sie zu einem ganz anderen Verhalten neigen, als wir dies wahrscheinlich tun würden.

    Um nochmal auf die KI zurückzukommen, wo steht geschrieben, dass wir uns einer von uns selbst geschaffenen Maschine unterzuordnen haben? Das ist blanke Phantasie bzw. Theorie. Und mir ist dabei durchaus bewusst, dass nahezu alles was gemacht werden kann, in der Regel auch getan wird. Aber zu jeder Regel existiert mindestens eine Ausnahme. Es ist und bleibt die Aufgabe des Menschen darüber zu wachen, um selbst zu entscheiden was sein darf und was nicht.

    Wie es um die Hoheit der Entscheidungsgewalt unserer Eliten bestellt ist, bin ich mir in letzter Zeit nicht mehr so sicher. Warum? Weil sie im Prinzip selbst Getriebene ihres eigenen Erfolges sind. Im Grunde genommen ist das Verhältnis zwischen den Eliten und den Durchschnittsmenschen, wie das zwischen einem Dealer und seinen Junkys. Der eine braucht den anderen, aber beide können sich im Falle des Falles auch sehr schnell gegenseitig auslöschen. Entweder der Junky zahlt nicht — bumm! — oder der Dealer liefert nicht, auch bumm!

    Insofern, und auch das hatte ich ja schon geschrieben, ist es natürlich klar, dass es unser aller Aufgabe ist, die zukünftige Entwicklung unserer Spezies kritisch und aktiv zu begleiten.

    Die Evolution zu stoppen war auch nicht meine Absicht, sondern die Verweigerung der Selbstaufgabe. Der Sinn der Evolution ist im Prinzip nicht erkennbar. Sie ist im Grunde nicht viel mehr als die jährlich wechselnde Pariser Mode. Schön für die, die es interessiert, dumm für die, die das falsche Kleid im Schrank hängen haben und belanglos für alle die auf derartige Kleider nicht angewiesen sind.

    Ein Einzelwesen kann gegenüber von Milliarden alles und nichts erreichen. In der Regel bedeutet das natürlich eher nichts, dass ist vollkommen klar. Doch ob die Mehrheit an einer Entwicklung teilhaben will, die ihrer eigenen Selbstaufgabe gleichkommt, kann niemand vorhersagen, deshalb betrachte ich Deine Aussage dazu als Deine private Theorie, aber mehr auch nicht.

    Was die angewandte Eugenik gegenüber Kindern angeht, steht es, und da gebe ich Dir insofern Recht, auf des Messers schneide. Allerdings sehen wir auch an diesem Beispiel wieder, dass es wir, die Junkys sind, die nach diesen Drogen bei unserem ortsansässigen Dealer nachfragen werden, oder eben auch nicht. Wir werden sehen.

    „warum bringst du dich dann nicht gleich um?“

    Warum beschleicht mich nur das ungute Gefühl, dass Dir das gefallen würde?

    Aber um Dir zu antworten: Ich tue dies nicht, da ich noch mein mir angestammtes Leben führen kann und zumindest noch nicht die Gefahr sehe, dass mir irgendein verkappter Systemlogiker eine ßnderung meines physischen wie psychischen Seins streitig machen will bzw. könnte. Und selbst wenn so jemand auftauchen würde, bedeutete das für diesen Krieg. Nicht ich töte mich, sondern der Andere muss als Sieger vom Platz gehen, wenn er gewinnen will.

    „Das Reptiliengehirn (Hirnstamm beim Menschen, verantortlich für die ßberlebensfunktionen) ist eben evolutionär älter und damit rückständiger als der Präfrontale Kortex der unser menschliches Bewusstsein ermöglicht.
    Das sind definitiv Fakten!“

    Fakt ist aber auch, dass niemand der vernünftig ist, sich wie ein Reptil verhält. Also ist der „reptiloide“ Anteil unseres Denkens keineswegs bestimmend. Evolution ist eben nicht alles. Nebenbei bemerkt, es gibt nichts das alles wäre und umgekehrt.

    „wer kontrolliert zB den langsam sich entwickelnden Superorganismus Internet ß?“

    Das Internet ist nichts weiter als eine technische Brücke zur ßbertragung von Informationen diverser Art zwischen beliebig vielen biologischen Einheiten. Es würde erst dann ein Superorganismus im Sinne des Wortes werden, wenn es mit einer eigenen lebendigen und bewussten Intelligenz ausgestattet wäre und aktiv am Informationsaustausch teilnehmen würde. Bislang besteht es jedoch de Facto nur aus totem Kabel und ebenso leblosen logischen Schaltungen.

    Eine Alternative wären am Internet teilnehmende humanoide Cyborgs die sich direkt per körperlich integrierter Netzwerkschnittstelle mit dem Netz verbinden und gleichzeitig ihren biologischen Anteil mit in den Informationsaustausch einbinden würden.

    Das Internet wird dezentral von verschiedenen Stellen aus überwacht bzw. überhaupt erst in seiner heutigen Form ermöglicht.

    „keine Panik es gibt bei jedem Evolutionsschritt Nischen für die Vorgängermodelle (Plasma, Moleküle, Pflanzen, Tiere, Menschenaffen), warum also nicht auch für den Homosapiens“

    Diese Hoffnung hatte ich weiter oben ja auch schon ausgedrückt. Wir Menschen als die netten Querulanten zum Zeitvertreib der elektronischen Hochintelligenz, oder so ähnlich.

    Die Entwicklung in der Zeit wird zeigen, wie es weitergeht.

    Jeder kämpft seinen Kampf. Und ich für meinen Teil, werde immer auf Seiten meiner eigenen Art stehen.

    Jeder intolerante, oder mich und die meinen gefährdende Andersdenkende wird in diesem Zusammenhang zum Feind erklärt.

    In Fragen wie dieser gibt es kein Zurückweichen. Bestenfalls eine friedliche Koexistenz nach klaren Richtlinien wäre denkbar.

    AE-35

  4. Der 4. Weg sagt:

    Individualismus und Kooperation (Arbeitsteilung) fördert das Miteinander. Gruppenbewusstsein ist dazu nicht notwendig. Konkurrenz behindert die freie Entfaltung von bewussten Individuen. Konkurrenz ist nicht nötig um in eine höhere Bewusstseinsstufe zu kommen. Eher sogar hinderlich.

  5. Skeptiker_ sagt:

    @ AE-35

    ich finde die Diskussion hier sehr mühsam und unübersichtlich und schlage dir vor dich mit mir per Mail in Verbindung zu setzen, falls du an einer weiterführenden Diskussion interessiert bist.
    Ich für meinen Teil, würde mich darüber freuen 🙂

  6. Skeptiker_ sagt:

    @ AE-35

    Das Wichtigste habe ich dabei vergessen, meine eMail-Adresse ggggg

    guenther_ibk@gmx.at

  7. Geschoepf sagt:

    @ Skeptiker (das direkte Antworten geht hier leider nicht über weitere Stufen)

    meine Ausführung, dass unsere Seele und unser Bewusstsein einen Bezug zum Ursprung der Schöpfung, also ich nenne es Gott haben sollte, hat überhaupt nichts mit Religionen zu tun. Die braucht man dazu nicht. Die wurden und werden aber sozusagen als Hilfsmittel /Metapher (noch) benötigt und von vielen Menschen benützt. Legt man sie, wie es durch die Niederträchtigkeit gewisser menschlicher Denkweise geschah, falsch aus, schaden sie mehr als sie hifreich sind.
    Was ist künstiche Intelligenz? Eine Abfolge von Abläufen, analog logischem denkens des Menschen. Und das nennen wir dann intelligent.
    „Wir sind zum göttlichem Schöpfer sehr primitive Wesen“ diese Aussage stammt vom Physiker Max Plank. Alle Wissenschaft, kommt zur Erkentnis, dass die Schöpfung des Universums für den heutigen Menschen weder nachvollziehbar noch begreifbar ist. Wir können es weder durch Logik noch Mathematik begreifbar machen, höchstens ein wenig davon erklären.
    Vielleicht sollten wir doch mehr bescheiden bleiben, und uns als TEIL der Schöpfung betrachten, der Geist und „Herz“ bekommen hat um es auch zu nutzen. Einer in diesem Sinne, intelligentesten Menschen der je auf der Erde gelebt hat, war Jesus.
    Zum Schluß noch ein Zitat von dem genialen Physiker Werner Heisenberg: ß?Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott.ß?

  8. oekotext sagt:

    Hallo Julia,
    Im Zusammenhang mit einem Buchmanuskript über Chaostheorie und Globalisierung suchte ich nach Quellen zum Thema „Klimalüge“ und fand ich Deinen interessanten Eintrag bei iknews. In dem Buch will ich herausarbeiten wie unterschiedliche Altersgruppen über die globalen Probleme nachdenken und unterscheide 3 Gruppen. die 68iger (geb. 1940 – 1950, ich gehöre zu dieser Generation), die Generation X (geb. 1960 – 1980) und die 89iger (geb. 1970 – 1980). Vermutlich gehörst Du zur letztgenannten Gruppe. Ich würde gern aus Deinem Eintrag ein Zitat übernehmen. Der Spruch „Denke selbst, sonst wirst du gedacht“ gefällt mir.

    Die Studie über das Neue Nachhaltigkeitsparadigma hab ich mir angesehen. Nun ist mir aber in dem Zusammenhang unklar ob du es wirklich „doppelplusgut“ findest oder dies mehr ironisch meinst. Deine anderen Einträge sprechen eher für „nicht gut finden“:

    „Liebe Leute, das ist nur eine von unzähligen Studien und sonstigen Reports, Panels, Konferenzen, Zukunftsforschungen und Think Tanks, die sich Gedanken über die Zeit nach der großen Finanz-, Umwelt-, Sozial- und sonst-noch-was Krise machen.

    Angesichts der ständigen Gehirnwäsche wird es da schwierig, der immer größer heran gezüchteten und gewollt schnell anwachsenden Masse an sogenannten Gutmenschen, hier den Unterschied zu erklären. Das eine bedeutet Freiheit, das andere völlige Versklavung, doch in Neusprech ist das schwierig zu unterscheiden. Also, ich finde das Neue Nachhaltigkeitsparadigma doppelplusgut!

    Es geht um den gewollten Wandel des Weltbildes der Menschheit, hin zu einer neuen, praktischerweise bereits für alle bereit stehenden Weltanschauung. Das Neue Nachhaltigkeitsparadigma.

    Als Vertreter des »Öko-Kommunalismus« wird später beispielsweise »Sozialutopist« GANDHI genannt. Wenn man sich allein das obige Zitat betrachtet, wird klar, wohin die Reise gehen soll. Wir brauchen dringend ein »World Gouvernement« und »Global Democracy«, sonst fallen wir in mittelalterliche Kleinstaaterei und Barbarei zurück! Weitere wirtschaftliche Verflechtungen sind notwendig, wer braucht schon Umweltschutz vor Ort? Verrückte Idee! Wir brauchen natürlich globale Eingriffe in die Natur, zum Beispiel Geoengineering. Auch direkte Demokratie, sowie wirtschaftliche Autarkie sind selbstverständlich abzulehnen -wo kommen wir denn da hin!“

    Ich würde mich freuen von Dir zu hören!

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