Payedcontent:Youtube will es wissen

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Hier lässt sich sagen, des Einen Freud, des Anderen Leid. Der Videokanal hat bisher noch seine Schwierigkeiten, ein tragfähiges Geschäftsmodell zu entwickeln. Erst mit zielgruppenorientierter Werbung gelang dem Ableger von Google der Sprung in die Gewinnzone. Jetzt wurde ein Pilotprojekt gestartet, um kostenpflichtige Abo-Kanäle zu erstellen, zunächst ist das auf die USA beschränkt. 


Insgesamt 53 Kanäle sind zum Beginn an den Start gegangen, mit Preisen von 0,99 $ bis zu 9,99 $ pro Monat. Wie viel der jeweilige Kanalbesitzer im Monat verlangt, bleibt ihm selbst überlassen, Youtube kassiert natürlich mit. Über die genaue Höhe der Gebühren steht nichts im Blogeintrag.

Was auffällt, ist die Hohe Anzahl der Kinderkanäle, wirft man einen Blick auf die Liste. Vermutlich rechnet man sich dort die höchste Akzeptanz aus. Bisher ist noch kein Erotikbereich geplant, aber vermutlich dürfte das dann auch nicht mehr weit sein.

Interessant ist diese Funktion natürlich für viele ehrenamtliche Videomacher, die das zusätzlich zu Werbefinanzierten angeboten bieten könnten. Bisher ist es für Filmemacher relativ schwierig, zumindest etwas mit den Kanälen zu verdienen, ohne zum Teil extrem störende Werbung vor und neben den Videos zu haben. Es könnte also eine weitere Wahlmöglichkeit bieten, andere werden vermutlich die kostenlosen Angebote komplett einstellen.

Carpe diem


8 Responses to Payedcontent:Youtube will es wissen

  1. Mr Mindcontrol sagt:

    Tja, dieser Pay-Content wird dann möglicher Weise als „Managed Service“ aus dem Zähler der Drosselcom herausgerechnet. Willkommen im Web 3.0 wo ein keine Netzneutralität mehr gibt!

  2. Habnix sagt:

    „Die erste Freiheit der Presse besteht darin, kein Gewerbe zu sein.“

    Karl Marx

    Die erste Freiheit des Internet besteht darin, kein Gewerbe zu sein.

    Wenn nicht diese Internet, dann das Bürgerliche Freie Internet.

  3. sk43 sagt:

    Alter auch bei Marx muss die presse finanziert werden und dann über den Staat und wie der presse versteht weist du hoffentlich. In dem Fall ist der Betreiber bei dir in der flicht da du ihm ja sponserst. Was ist den besser für dich!

  4. sk43 sagt:

    Da muss ich dir recht geben, ich bin ein Befürworter der freien presse die natürlich auch davon leben können muss. Aber bleiben da natürlich viele auf der strecke die das nicht stemmen können. was wiederum zu Ausgrenzung führt und indirekter Zensur. Aber ohne Geld geht Halt Auch nett im leben, willst ja für deine Arbeit auch bezahlt werden, kann ich verstehen ist halt ein Zweischneidiges Schwert….

  5. KPAX sagt:

    Freie Presse was soll das sein ?
    Zeitung = Papier/Druck u.s.w das stellen Arbeiter her,die müssen bezahlt werden.
    Internet = Programmierer/Autoren etc,die müssen ihren Lebensunterhalt finanzieren.
    Irgendwann irgendwo hat immer jemand für eine Leistung bezahlt,immer.

  6. sk43 sagt:

    Freie presse ist natürlich Falsch ausgedrückt, sich selbst und dem Leser verpflichtet Drift es eher,also Finanzierung nicht durch steuern oder Werbung, sondern dem Leser.

  7. cubi2011 sagt:

    Das Internet wird langsam abgeschafft. Machen wir uns doch nichts vor. Die Politik würde das Internet doch schon längst abschalten wenn die Wirtschaft nicht so davon abhängig wäre. Ich glaube dass genau dieses jetzt passiert. Am Anfang wollte man das Internet pushen, jetzt wo alle drin sind wird stück für stück versucht aus dem Internet ein rein Wirtschaftsbezogenes Medium zu machen.

    Für die ganzen großen Content AGs wie Google, Facebook, Ebay, Amazon, Email anbieter usw.. wäre das ein Traum. Genauso aber auch für die Provider wie Telekom usw..
    Ich glaube das hier ein großer Plan auf lange Sicht vorbereitet wird wo die Provider mit den großen AGßs sich das Internet aufteilen werden.

    Und genau diese haben die Macht darüber.
    Der Telekom und den anderen Providern ist es doch egal ob man dann irgendwann nicht mehr auf IKNEWS und co surfen kann. Und die großen AGs wie Amazon,Ebay und co haben keine Konkurrenz mehr. Alles Geld wird nur noch unter ihnen aufgeteilt.

    Der Politik passt das doch auch gut. Meinungsfreiheit findet dann nur noch auf der CDU und SPD Seite statt.
    Die Abschaffung der Netzneutralität ist eine WIN WIN Situation für Politik & Wirtschaft.

  8. sk43 sagt:

    Wirkliche Netzneutralität gab es, nie allerdings stimmt es das das der weg ist, statt ein globales Netz Firmennetzwerke. Aber die Menschen werden Ausweichmöglichkeiten finden wen nötig ihre eigene Infrastruktur errichten um sich auszutauschen.
    Projekte dieser Art werden schon länger geplant und sind auch schon im Einsatz.

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