PainG: Die Qual der Wahl

Korrupter Geschäftsmann

Am Wochenende ist es so weit, Deutschland strömt an die Urne und stimmt über den nächsten korrupten Haufen von als Politikern verkleideten Lobbyisten ab. Eigentlich wäre es sicherlich schlau eine exponierte Position wie die Webseite zu nutzen um die Unentschlossenen auf irgendeine Seite zu ziehen, aber welche sollte das sein? Für mich sehe ich hier nur eine Aufgabe und das ist es die Nichtwähler und die Stammwähler anzusprechen. Jeder ist schließlich nur sich selbst und seinem Gewissen verpflichtet.


Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten. So formulierte es einst Einstein. Was die Wahlen betrifft, passt es sehr gut in die Welt. Die Wähler sind noch ganz benommen von den Wahlversprechen der letzten Legislaturperiode und doch warten die Parteien schon wieder mit den nächsten auf. Das nach den Wahlen nicht gilt, was vor den Wahlen versprochen wird, stellte Merkel bereits in einer Fernsehansprache ganz deutlich heraus. Davon sollte also niemand mehr überrascht werden.

Das die Politikverdrossenheit in Deutschland derart groß ist, kann man auf eine gewisse Art ja auch nachvollziehen. Was aber soll sich ändern wenn man sich nicht daran beteiligt?

Alle die durch Nichtwahl dem System widersprechen wollen, sollten trotz Alledem ins Wahllokal und beispielsweise die Partei der Nichtwähler ankreuzen. Das ist eine echte Botschaft an den korrupten Haufen in Berlin. Auch das „große Kreuz“ um den Wahlzettel ungültig zu machen ist natürlich eine Möglichkeit, allerdings nicht so gut meßbar.

Die fundamentale Botschaft möchte ich abermals mit einem Zitat ausdrücken:

„Ich weiss nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll.“

Georg Christoph Lichtenberg

Werden die Freien Wähler, die Piraten oder auch die AfD es besser machen? Ich kann es Ihnen nicht sagen. Wenn die Plätze in Berlin erst eingenommen sind, gewöhnt man sich doch recht schnell an vorherschende Gepflogenheiten. Alles beim Alten zu belassen, das wird aber mit Sicherheit keine Änderung bringen.

Sehr wahrscheinlich wird das Ergebnis eine große Koalition werden und ich habe mir den Kopf über eine Wortkreation zerbrochen aus Angela Merkel und Peer Steinbrück. Das Ergebnis trifft wie die Faust aufs Auge:

Pangie gesporochen Pain G. Pain bedeutet übersetzt Schmerz, Leid oder Qual und das G kürzt Germany ab, was für Deutschland steht.

Betreten Sie als Nichtwähler auch einmal „Neuland“ und damit ist nicht das Internet gemeint 😉 Gehen Sie ins Wahllokal und treffen Sie eine Entscheidung. Schlimmer geht immer, ist zwar eine alte Floskel, aber manchmal wendet sich auch etwas zum Besseren. Lieber eine gespielte Opposition im Bundestag, als überhaupt keinen Widerstand.

Carpe diem


53 Responses to PainG: Die Qual der Wahl

  1. Hallojulia sagt:

    Wer sagt denn, dass die Nichtwähler keine anderen Möglichkeiten wahrnehmen, an diesem Scheißsystem etwas zu ändern?
    Glaubst Du im Ernst, dass Du mit Wahlen etwas ändern kannst?
    Sorry, ich glaube das nicht! Und DAS sollte in unserer sogenannten DEMOKRATIE ja wohl noch erlaubt sein, oder?

  2. NeueZukunft sagt:

    Vor den Nichtwählern hat niemand angst. Ich bedauere es nur.
    Aber wenn man die letzten Tage beobachtet wie Stimmung gegen die AfD gemacht wird… Dann wird klar wer vor wem Angst hat.
    Ich bin zwar kein Freund der AfD, wollte sie auch nicht wählen, aber das Verhalten von den Mächtigen könnten mich noch dahingehend überzeugen.
    Es ist ja bekannt, dass der Peer bei den Bilderbergern war. Gewinnen wird er nicht, soviel ist sicher, aber Teil des Plans wahrscheinlich schon.
    Und dass ein paar Wochen vor der Wahl plötzlich ne neue Partei auftaucht und dann auch noch über die 5%-Marke kommt macht wohl ein paar Leute nervös.

    Und am Rande: Dass sicht nie was ändert ist so nicht richtig.
    Die Grünen sind aus einem Umwelt-Gedanken haeraus entstanden. Und haben dies auch zum Teil erreicht. Dass sie mittlerweile korrumpiert wurden ist traurig, aber sollte nie vergessen werden, das es auch mal anders war.

    Wer sich die Geschichte mal anschaut:
    30 Jahre lang waren nur drei Parteien im BT vertreten.
    Dann kamen die Grünen mit denen war man 12 Jahre lang zu viert im BT. Dann kamen die Linken. Seit 8 Jahren macht mans sich zu fünft bequem. Und wenn es die FDP doch schaffen sollte sinds bald sechs.
    Es ist nun mal nicht so, dass sich alles von heut auf morgen ändert. Wir müssen nur schauen, dass wir die Änderungen schneller herbei führen, als die Mächtigen diesden ausweichen oder sie zerstören kann.
    Geradde jetzt ist es wichtig nicht aufzugeben. Die Bewegung ist deutlich zu sehen.
    Ich denke ein Weg könnte einfach sein dass wir unseren Mitmenschen klar machen, dass CDU/SPD nichts für uns übrig haben. Und wenn wir das bis in vier Jahren schaffen, dann geht auch ein Ruck durch unser Land! Davon bin ich überzeugt.

  3. Zartbitter sagt:

    Alter Dein Gesülze hat das
    Nivea von Bild oder MMNews.

    Ihr bezahlten Schreiber überführt
    Euch selbst durch die Unmöglichkeit
    Eures Vorhabens

    das system

    zu retten.

    Ihr solltet Euch was schämen,
    spätestens wenn Euch Eure
    Enkel fragen werden, wieso
    Ihr das zugelassen habt.

    Konnte keiner wissen

    Damit hat keiner gerechnet

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