Katalonien als tiefschwarzer Schwan?

Während es vielen Menschen nur ein Rätsel ist, haben die Katalonen durchaus ein Anrecht darauf ihren aktuellen Status zu hinterfragen. Immer wieder wurden sie mittels Gewalt ins Glied geprügelt, eine sich ständig wiederholende Geschichte. Das letzte Mal unter Francisco Francos im Spanischen Bürgerkrieg 1939. Also nur einen Augenblick vor der Spaltung Deutschlands. Die DDR war niemals Rußland und im Herzen vieler Katalanen wird man sich niemals spanisch fühlen. Die Abgründe sind tief und die Spaltung im Gei­s‍te und Herzen gewaltig.

Wie „Demokratie“ funktioniert, wird immer wieder offenkundig gezeigt. Wie bei Erdogan auch, nennt sich der Gummiknüppel „Demokrator“. Jeder darf zwar meinen was er will, aber bitte nach den Vorschriften. Bereits 2012 hatte ich einen Artikel gemacht, der die Marschrichtung aufgezeigt hat. Unter dem Titel „Katalanen stimmen für Unabhängigkeit von Spanien“ zeigte ich auf, wie tief die Spaltung innerhalb der „spanischen“ Gemeinschaft ist. Als ich 2014 den Artikel „Katalonien: In Europas gemeinsamem Haus brennt es lichterloh“ schrieb wurde es schon etwas brenzliger und man drohte von der „Zentralregierung“ aus bereits die Seperation verhindern zu wollen. Darüber sind wir nun weit hinaus.

Wer am Wochenende die Berichterstattung zumindest am Rande verfolgt hat, dürfte sicher mitbekommen haben wie „lichertloh“ die Hütte bereits brennt. Das ist kein unbedeutendes Ereignis, es könnte eine globale Auswirkung haben die es in sich hat.

Kürzlich habe ich ein Interview von Jim Rogers – Multimilliardär, Insider und sehr besonnen wie ich finde – untertitelt. Er sagte dort auch, daß der Kollaps vermutlich irgendwo ausgelöst werden würde, wo wir es nicht erwarten. Wer von Ihnen hat sich schon wirklich mit Katalonien beschäftigt, oder mit den kausalen Zusammenhängen? Das ist wie damals mit Island, …. die haben einen Markt?

Gemessen an der Bevölkerung ist Katalonien ein Wirtschaftswunder in der spanischen „Gemeinschaft“. Rund 16 Prozent der Bevölkerung erwirtschaften immerhin den größten Anteil am BIP in Spanien. Mit Fast 200 Mrd Euro sind das etwa 20 Prozent. Auf den er­s‍ten Blick mag die Different „marginal“ erscheinen, im wirtschaftlichen Denken sind das allerdings Welten. Es steht auch zu vermuten, daß dort mit einigen Hütchenspielen noch Gewinne in andere „nicht-katalanische Gebiete“ umgebucht wurden. Wer Spanien kennt, sollte den Süden auch schon erlebt haben. „kommst Du heute nicht, kommst Du morgen auch nicht“ ist dort eine Art Lebensphilosophie.

Doch nun zurück zum „Tiefschwarzen Schwan“. Er­s‍taunlicherweise, wird seitens der sy­s‍temtreuen Medien nicht verschwiegen oder verharmlost, sondern es wird ordentlich Kohle ins Feuer geschaufelt. Dazu gleich mehr. Wer sich ein wenig mit den Märkten beschäfftigt, weiß wie schnell eine Ju­s‍tierung an den Stellschrauben einen tödlichen „Margin-Call“ auslösen kann. Ähnlich sehe ich die Situation in Spanien.

Noch ist es eine „Einheit“ und Friede, Freude, Eierkuchen. Sollte jedoch Katalonien den „Split vollziehen, könnte die Rechnung bei den Schulden ganz schnell umkippen. Was dann mit dem Baskenland, einer weiteren sehr wirtschafts­s‍tarken Region abgeht, steht auf einem weiteren Blatt. Während bei Wikipedia die Verschuldungssy­s‍tuation in Katalonien dramatisch darge­s‍tellt wird, bietet sich in der Realität ein etwas gün­s‍tigeres Bild. Mit ~ 194 Milliarden Euro in der Rechnung zu 73 Milliarden Euro Schulden, steht man im gesamt spanischen Überblick doch recht gut dar. Gemessen an der Wirtschaftskraft macht das mal eben etwas weniger als 38 Prozent aus, geradezu biblisch.

Bei den hiesigen Ratingagenturen wird man vermutlich schon schlaflose Nächte haben, ob einer möglichen Unabhängigkeit Kataloniens. Griechenland dürfte dann zumindest etwas Platz machen müssen auf der „Strafbank“, damit einer weiterer „Umfaller“ Platz hat.

Kommen wir nun noch kurz zu den Medien. Entgegen der eigentlichen „Marschrichtung“ wird im Augenblick von den Prügelattacken auf Frauen und Wehrlose berichtet. Weiterhin wird klar gesagt, das die Unabhängigkeit die totale Mehrheit gewonnen hat.

Das folgende Zitat aus dem oben genannten Artikel sollten Sie sehr genau lesen und sich der Folgen gewiß sein:

„Puigdemont sagte vor der Bekanntgabe des vorläufigen Ergebnis, daß er innerhalb von 48 Stunden die Unabhängigkeit der Region erklären werde, sollten sich mehr als die Hälfte der abgegeben Stimmen dafür aussprechen.“

So brenzlig die Situation zwischen USA/Korea auch erscheinen mag, in Spanien lauert ein echter schwarzer Schwan. Was nicht bedeuten muß, daß man nicht als letzte Konesequenz dann die Eskalation als Ausweg wählt.

Carpe diem


47 Responses to Katalonien als tiefschwarzer Schwan?

  1. Jens Blecker sagt:


    Barcelona in Aufruhr
    Alte Menschen bluten, Eltern bringen Kinder in Sicherheit

    https://www.welt.de/politik/ausland/article169235124/Alte-Menschen-bluten-Eltern-bringen-Kinder-in-Sicherheit.html

  2. dog_the_dog sagt:

    Hallo Jens ich habe 5 Jahre in Spanien gelebt und habe auch sehr viele junge Guarde Civil Leute kennen gelernt und auch Polica Local lustige Leute echt, dass was heute passiert ist wie ein Kampf gegen die beiden … was ich nicht ganzh glauben möchte eine große Rolle spielt hier die Eurogendfor nur ein Hinweis.

  3. EuroTanic sagt:

    Auch ein gutes Video aus Amerika zu dem Thema
    Catalonia defied the fascist tactics of the Spanish government and voted for independence. And the people were met with the EU’s jack booted version of „democracy“. This is what world government looks like. When the government’s power is challenged by the will of the people, the final response is always, always, always… violence. A boot stomping on the face of humanity forever.
    https://www.youtube.com/watch?v=mttnADkHRGg

  4. Luxic sagt:

    Ich habe ein riesiges Problem damit zu verstehen, wieso Menschen ständig mit dem Hintern einreißen, was sie aufgebaut haben. Ist die Unabhängigkeit so wichtig, dass man riskiert dass alles platt gemacht wird ? Wenn man sich als Katalane fühlt, dann kann man das doch einfach genießen. Warum muss immer ein Hals gemacht werden ? Tief im Innern fühle ich mich wie ein Buschmann, aber ich würde nie auf die Idee kommen, aus Deutschland einen Dschungel machen zu wollen. Ein bisschen nette Deko zu Hause reicht mir völlig aus. Wenn ich Glück habe, wird es in Deutschland vielleicht irgendwann möglich sein, in selbstverwalteten Kommunen zu leben. Bis dahin geniesse ich mein Hartz-Dasein und muss niemandem auf die Glocke geben. Ich bin friedlich , was seid ihr ?

    Das System als leere Hülle zu hinterlassen ist mein Weg. Das bedeutet Stück für Stück aufzuhören mitzuspielen und parallel neue Strukturen zu errichten. …aber solange alle Glauben, dass Wahlen was ändern …

    Die Mutti wird’s nicht richten, die Mutti die tut’s nicht. Die Gestaltung eines Landes, die ist stets Bürgerpflicht. …außer Mistgabeln nix im Kopf ?

    …gut zu wissen, dass ich nicht ganz allein bin, mit meiner „schwulen“ Einstellung:
    https://www.youtube.com/watch?v=KQOjjK24Pvs

  5. dieter e. sagt:

    Was micht stört, ist der große gelbe „Stern“ auf der Flagge.
    Weil dieser „Star“ überall da auftaucht, wo es um „Menschenrechte“ und „Weltverbesserung“ geht. Oder um „Teile und Herrsche“.

    Siehe Flaggen der EU, USA, China, Russland (Sowjetstern), usw.
    Auch die Militärischen Hoheitszeichen dieser Länder.
    Dann Hollywood, Fussball, usw.

    Zitat von J.W.v.Goethe:
    „Was ist das Schwerste von allem? Was dir das Leichteste dünket: / Mit den Augen zu sehn, was vor den Augen dir lieget.“

  6. dieter e. sagt:

    Sorry, meine natürlich den weißen Stern!

  7. EuroTanic sagt:

    @Luxic
    Das kannst du gerne für dich selber so sehen und entscheiden. Aber nicht für andere freie Menschen. Niemand ist des anderen Sklave.

  8. dog_the_dog sagt:

    Ich habe eine Frage hat sich schon Merkel dazu geäußert oder Juncker oder sonst eine EU – Oberhaupt ich finde leider nichts warum auch das von gestern kam von ganz oben und jeder der denkt das kommt von madrid denkt dieses mal falsch. Jens hast du nicht damals einen Bericht darüber geschrieben das war doch in Griechenland –

  9. ash sagt:

    Meine spanischen Kollegen finden das alles nicht so tragisch.Bei denen wird auch drüber berichtet,aber nicht so nen Fass gemacht wie hier.Ich konnte letzte Woche auch mit nem Koreaner(Süd)reden,der sagte,das in Südkorea weniger Aufregung herrsch wie in Deutschland.
    Ich denke auch mal,das wir hier(ich meine nicht die schlafende Schafsherde)sonder wir in der etwas alternativeren „Szene“ die Berichte evtl. „überstrapazieren“?

    ash

  10. Luxic sagt:

    @ash

    Zitat:
    „Ich denke auch mal,das wir hier(ich meine nicht die schlafende Schafsherde)sonder wir in der etwas alternativeren „Szene“ die Berichte evtl. „überstrapazieren“? “

    Ich sehe das als allgemeines „Problem“ der Medien. Wer eine Zeitung, oder einen Sender betreibt, der ist dazu gezwungen Content zu liefern, ob es was zu berichten gibt, oder nicht. Dadurch kommt sicher auch Hysterie zustande. Vielleicht würde es ja reichen, wenn eine Tageszeitung nur einmal pro Woche erscheint ?

  11. ash sagt:

    Nu Sarkasmus bitte auf „AUS“

  12. Jean Paul sagt:

    Europa
    Katalonien: Was ließ die Unabhängigkeitsbewegung so stark aufflammen?
    Wodurch kam es zu den hartnäckigen Unabhängigkeitsbestrebungen in Katalonien? Mehrere Faktoren trugen dazu bei, dass am heutigen Sonntag viele Katalanen, trotz enormer Widerstände durch die Staatsgewalt aus Madrid, an der Abstimmung festhalten.
    Das Erstarken der aktuellen Unabhängigkeitsbewegung in Katalonien speist sich vor allem aus einem Datum: dem 28. Juni 2010. Damals kippte das Oberste Gericht Spaniens auf Betreiben der konservativen Volkspartei (Partido Popular, PP) ein neues Autonomiestatut für die Region, das 2006 unter der Regierung des sozialistischen Ministerpräsidenten Zapatero vom Parlament in Madrid und von den Katalanen selbst in einer Volksbefragung gebilligt worden war. Knapp zwei Wochen später kam es zu einer Massendemonstration in Barcelona, an der mehr als eine Million Menschen teilnahmen.

    Seit Mariano Rajoy und seine PP im Dezember 2011 an die Macht kamen, gab es kaum noch Gespräche der Zentralregierung mit der Region im Nordosten des Landes. Rajoy verfügte im Parlament über eine absolute Mehrheit und musste deshalb nicht mit Zugeständnissen auf Stimmenfang in Katalonien gehen. Er konzentrierte sich vor allem darauf, die 2008 ausgebrochene massive Wirtschaftskrise seines Landes in den Griff zu bekommen. Da passte der Wunsch nach mehr finanzieller Unabhängigkeit der Katalanen nicht in sein Konzept.
    https://deutsch.rt.com/europa/58302-katalonien-was-liess-unabhangigkeitsbewegung-so/

  13. Jean Paul sagt:

    Interview mit George Soros 2016
    „Europa steht vor dem Kollaps“
    http://www.wiwo.de/politik/europa/george-soros-im-interview-europa-steht-vor-dem-kollaps/13905012.html

    „Ich will die Europäische Union als Einheit erhalten. Das ist eine Aufgabe, für die mein Leben nicht reichen wird. Ich will das Vermögen, das ich ein Leben lang aufgebaut habe, daher nicht verlieren – denn fast alles davon steckt in meinen Stiftungen, die nach meinem Tod weiterleben sollen. Und ich glaube, dieses Geld besser verwalten zu können als andere Leute. Außerdem will ich die Lage an den Märkten in Umbruchphasen verstehen. Und das kann man nur, wenn man selbst beteiligt ist.“

    Soros VERDIENT Millionen alleine am Chaos! Seine Demokratiebewegungen führen ständig zu Umbrüchen an den Völkern und Regierungen vorbei.

    Natürlich gibt es auch Regime Changes made by CIA. Aber das ist nicht George Soros Intention für Europa. Der dreht seine eigenen Runden innerhalb des Systems.
    Die moderne EU selbst ist ein Elitenprojekt von Neocons und Neoliberalen aus den USA heraus gefördert. Soros dreht auch innerhalb der USA seine eigenen Runden (fördret den legalen Drogenhandel in einzelnen Bundesstaaten sehr erfolgreich).

    „George Soros finanziert die katalanische Unabhängigkeit“

    Die Open Society Stiftungsinitiative für Europa von George Soros finanzierte in 2014 Organisationen die für die Unabhängigkeit Kataloniens kämpfen, hat La Vanguardia letztes Jahr enthüllt.

    Nach internen Dokumenten bezahlte sie:
    – $ 27049 dem Consell de Diplomàcia Pública de Catalunya (Kataloniens öffentlicher Diplomatie-Rat); ein Organismus von der Generalitat von Katalonien kreiert und mit privaten Partnern;
    – $ 24 973 dem Zentrum d’Informació i Documentació Internacionals in Barcelona (CIDOB – Barcelona internationales Dokumentations- und Informationszentrum), eine separatistische Denkfabrik.

    Der CIDOB spielt die Rolle des Vor-Ministers für Auswärtige Angelegenheiten der Generalitat von Katalonien. Er verteidigt in allen Dingen die gleichen Gesichtspunkte wie Hillary Clinton.

    http://www.voltairenet.org/article198105.html

  14. Jean Paul sagt:

    Na dann wissen wir ja wie das enden wird! Nach den Unruhen in den USA gegen Trump, nun der Start von Unruhen gegen Brüssel und auch gegen Deutschland als Leuchtboje der EU. Soros hat Wetten gegen den Euro laufen. The king of Europe is an angry mad man.

  15. Jean Paul sagt:

    Austerität und Sezession
    02.10.2017
    BERLIN/MADRID
    (Eigener Bericht) – Der eskalierende katalanische Sezessionskonflikt erschüttert mit Spanien ein von den Berliner Austeritätsdiktaten schwer getroffenes Land. Spanien, in deutschen Medien zuweilen als ein Vorzeigebeispiel einer angeblich erfolgreichen Sparpolitik gefeiert, ist trotz eines bescheidenen Wirtschaftswachstums weiterhin mit enormen sozialen und ökonomischen Problemen konfrontiert; Arbeitslosigkeit und Armut verharren auf hohem Stand. Die Krisenpolitik der vergangenen Jahre ließ auch den ökonomischen Abstand zu den Wohlstandszentren der Eurozone anwachsen. Von einem Schuldenabbau, der das offizielle Ziel der deutschen Austeritätspolitik in der EU ist, kann immer noch keine Rede sein. Zudem befeuert die schlechte ökonomische Lage samt der überaus hohen Schuldenlast den katalanischen Sezessionsstreit, in dem auch die Aufteilung der Staats- und Regionalschulden konfliktverschärfend wirkt.
    Armut als neue Normalität
    Spanien hat sich noch immer nicht von dem sozioökonomischen Doppelschlag erholt, den das Land in den vergangenen Jahren hinnehmen musste – zunächst durch die globale Finanzkrise, anschließend durch das Berliner Spardiktat. Rund eine Dekade nach Ausbruch der Weltwirtschaftskrise, in deren Verlauf der spekulationsbefeuerte spanische Immobiliensektor kollabierte, belegt das Land bei vielen sozialen und ökonomischen Kennziffern immer noch die hintersten Plätze in Europa. Trotz eines Wirtschaftswachstums von 3,2 Prozent 2016, das in diesem Jahr laut Prognosen rund 2,8 Prozent betragen soll, liegt die Massenarbeitslosigkeit in Spanien bei offiziell mehr als 18 Prozent; die Jugendarbeitslosigkeit ist sogar doppelt so hoch. Der leichte Rückgang der Erwerbslosigkeit, die während der Rezession in Spanien auf zeitweise rund 25 Prozent angestiegen war, ist teilweise der Abwanderung von rund 1,7 Millionen ausländischen Arbeitskräften zu verdanken, die auf dem Höhepunkt des spanischen Immobilienbooms im dortigen Bausektor beschäftigt waren; vor allem aber ist er auf die Entstehung prekärer Arbeitsverhältnisse mit Bruttolöhnen von 900 Euro zurückzuführen, die in ihrer Mehrzahl zeitlich befristet sind.[1] Immer noch sind rund 27 Prozent der Bevölkerung vom Abstieg in die Armut und von sozialer Exklusion bedroht. Überdies hat die tiefe Wirtschaftskrise, die Spaniens konservative Regierung in Einklang mit Ex-Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble durch einen strikten Austeritätskurs überwinden wollte, die soziale Spaltung des Landes massiv verschärft. Die Einkommensdifferenz zwischen den obersten 20 Prozent der Einkommensbezieher und dem untersten Fünftel beläuft sich auf den Faktor 7,5; dies ist der höchste Wert in der gesamten EU. Sollten Prognosen des IWF zutreffen und Spanien die Krise bis 2019 endgültig überwunden haben, dann läge die Arbeitslosenquote laut dem Währungsfonds immer noch bei 16 Prozent.[2]
    Wachsender Rückstand gegenüber Deutschland
    Hinzu kommen strukturelle Probleme der spanischen Wirtschaft, die es der iberischen Halbinsel zusehends schwer machen, im binneneuropäischen Konkurrenzkampf mit der dominanten deutschen Exportwirtschaft zu bestehen. Spaniens Unternehmen fallen bei der Produktivität im internationalen Vergleich stark zurück; sie liegen inzwischen auf dem letzten Platz der OECD-Länder. Dabei stagnierte das Produktivitätsniveau der spanischen Wirtschaft in den Krisenjahren: Zwischen 2008 und 2015 wurden de facto keinerlei Produktivitätsfortschritte erzielt, während die Ausgaben für Forschung und Entwicklung in der hauptsächlich durch Kleinbetriebe geprägten spanischen Industrie längst unter den EU-Durchschnitt fielen. Der Produktivitätsabstand zum deutschen Zentrum der Eurozone weitet sich beständig. Die bescheidene wirtschaftliche Belebung der vergangenen Monate beruht vor allem auf dem Tourismus, dem niedrigen, im Krisenverlauf deutlich gesunkenen Lohnniveau und der massiven Ausweitung prekärer Arbeitsverhältnisse. Das durch jahrelange Sparpolitik zusätzlich zerrüttete spanische Bildungssystem ist überdies kaum in der Lage, adäquate Ausbildungsmöglichkeiten zu gewährleisten. Rund 20 Prozent der Lohnabhängigen unter 25 Jahren haben nur einen Real- oder Hauptschulabschluss ohne weitere Qualifikationen – ein europäischer Negativrekord.[3]
    Schwelende Schuldenkrise
    Dabei ist die von Berlin oktroyierte Austeritätspolitik sogar an ihrem selbstgesteckten Ziel gescheitert, die Schuldenlast Spaniens zu senken und den Staatshaushalt zu konsolidieren.[4] Im vergangenen Jahr verzeichnete Madrid ein Haushaltsdefizit von 4,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP), während für das laufende Jahr ein Defizit von 3,5 Prozent prognostiziert wird; beide Werte liegen deutlich über den Sparvorgaben der EU-Kommission. Auch für das kommende Jahr wird nicht damit gerechnet, dass Madrid die Brüsseler Sparvorgaben realisieren kann.[5] Der Fehlbetrag zwischen Vorgaben und Realität beläuft sich allein in diesem Jahr auf elf Milliarden Euro – trotz zu Jahresbeginn eingeführter Zusatzsteuern auf Unternehmensgewinne und Alkohol. Hinzu kommen weiterhin schwelende Schwierigkeiten auf dem spanischen Finanzsektor: Auf den Staat dürften zusätzliche Rettungskosten für angeschlagene Finanzinstitute zukommen. Der anvisierte Abbau der Staatsverschuldung scheint kaum mehr erreichbar zu sein: Ursprünglich war vorgesehen, die spanische Staatsverschuldung von 99,4 Prozent des BIP (2016) auf 97,7 Prozent im kommenden Jahr zu drücken; doch rechnet die EU-Kommission mittlerweile angesichts der ohnehin abkühlenden Konjunktur und der langsamer als prognostiziert sinkenden Arbeitslosigkeit eher mit einem Anstieg der Staatsschulden auf rund 100 Prozent des BIP. Tatsächlich ist etwa die spanische Industrieproduktion im Juli 2017 im zweiten Monat in Folge gesunken.[6] Wie dramatisch der krisen- und austeritätsbedingte Schuldenanstieg verlief, zeigt ein Blick in die jüngste Vergangenheit: 2007, am Vorabend der Weltfinanzkrise, betrug Spaniens Staatsschuld nur 35 Prozent des BIP. Die Maßnahmen zur Stabilisierung des spanischen Finanzsektors nach dem Platzen der Immobilienblase haben die Staatsschulden binnen weniger Jahre explodieren lassen.
    Schulden im Sezessionskonflikt
    Die langjährige Wirtschaftskrise hat mutmaßlich auch den katalanischen Separatismus verstärkt. Die Autonome Region Katalonien, die als eine der ökonomisch avanciertesten Spaniens gilt, generiert ein Fünftel des BIP und der Steuereinnahmen des Landes, während der jährliche Nettotransfer an die Zentralregierung auf zehn bis 15 Milliarden Euro geschätzt wird.[7] Der Streit zwischen Madrid und Barcelona um die Steuereinnahmen und den Zugriff auf staatliche Liquiditätsfonds wurde durch die Krise und die Berliner Austeritätspolitik befeuert, da die Finanzmittel für die Regionen – jeweils 50 Prozent der Mehrwert- und Einkommenssteuer – stark geschrumpft sind und die Regionen sich daher ebenfalls verschuldet haben.[8] Katalonien hat dabei den höchsten Schuldenstand aller spanischen Regionen angehäuft; er beläuft sich mit 60,4 Milliarden Euro auf rund 30 Prozent des katalanischen BIP.[9] Die austeritäts- und krisenbedingt explodierten Schulden bilden mittlerweile einen eigenen Streitpunkt zwischen Madrid und Barcelona; katalanische Politiker drohen, im Falle einer Abspaltung den Schuldenanteil ihrer Region nicht zu übernehmen.[10] Bei einer Sezession Kataloniens sähe sich Madrid damit einer sprunghaft auf rund 114 Prozent des BIP angestiegenen Schuldenlast konfrontiert. Die Schuldenfrage werde für die Region, sollte sie sich tatsächlich abspalten, entscheidend sein, urteilen US-Medien: „Der Erfolg Kataloniens würde vor allem dadurch determiniert, ob es einen Prozentsatz der spanischen Schulden übernimmt und ob es verpflichtet würde, seine eigenen Schulden abzuzahlen. Beides würde das Potenzial einer neuen katalanischen Nation für ökonomische Expansion schädigen.“[11]
    http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59687

  16. Elia sagt:

    Die katalanische Regierung würde niemals so weit gehen-wenn nicht irgend jemand evtl.eine Großmacht sie dazu ermuntert hätte.Für einen Bluff ist es zu spät-sie wollen die Abspaltung.Spanien kann nur noch die Gewaltkarte spielen-Ausnahmezustand-oder erst Militärputsch dann Ausnahmezustand.Die Katalanen und Spanier werden gegeneinander ausgespielt-gewinnen wird keiner.Wem nützt das letztlich alles?Wem nützt ein unabhängiges ruiniertes Katalonien-und ein ruiniertes Spanien?Auf dieser Welt geschehen gerade viele Dinge gleichzeitig-es fällt schwer da den Überblick zu behalten.

  17. Sunna sagt:

    Ich hoffe ja wirklich, dass die Katalanen es schaffen, unabhängig zu werden. Das würde den wirtschaftlichen Druck auf Spanien erhöhen, produktiv zu sein.

    Das wäre aus meiner Sicht nichts schlechtes.

  18. Jean Paul sagt:

    Am Montag soll die Unabhängigkleit erklärt werden. Steht das spanische Militär schon bereit?

    https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/spanien-krise-kein-weg-fuehrt-am-dialog-vorbei/

    Wird man das Ausnahmerecht gemäß Lissaboner Verträge in der EU erstmals anwenden? Kommt Eurogendfor zum Einsatz? Wird es Säuberungen gegen Andersdenkende geben?

  19. anju sagt:

    Spanien bereitet militärisches Eingreifen in Katalonien vor

    http://www.wsws.org/de/articles/2017/10/07/span-o07.html

  20. Argonautiker sagt:

    Die rechtliche Lage im Falle Kataloniens ist eigentlich mehr als klar. Eine demokratische Regierung kann ihre Legitimation NUR aus der Wahl durch ihre Wähler beziehen. Nun sagt die spanische Regierung, daß die Verfassung Spaniens eine Abspaltung nicht vorsieht. Das ist richtig.

    Nun sieht das Völkerrecht jedoch etwas anderes vor, indem es ganz klar bestätigt, daß eine demokratische Regierung NUR durch das Volk legitimiert werden kann, und jedes Volk das Recht hat, seine Politische Struktur jeder Zeit selbst zu wählen.

    Die Rechtshierarchie sieht vor, daß das Völkerrecht ÜBER nationalem Recht steht. Spanien hat, um nach der einstigen Diktatur als demokratischer Staat gelten zu dürfen, das Völker anerkannt und sich ihm unterworfen. Das heißt, die Verfassung Spaniens ist in diesem Teil, der besagt, daß eine Abspaltung nicht möglich ist, völkerrechtswidrig, sodaß deren Verfassung ans Völkerrecht angepasst gehört.

    Warum sich die Katalanen nun an die EU und nicht an den zuständigen Internationalen Gerichtshof wenden, lässt bei mir die Alarmglocken klingeln, weil die Brüsseler EU erstens alles andere als die richtige Stelle ist, und zweitens eine Abspaltung Kataloniens für die EU eine kleine Katastrophe wäre. Wenn sich Katalonien an die EU wendet, kann nur eine Abfuhr die Antwort sein.

    Warum wenden sich die Abspalter nun an die EU und nicht an den internationalen Gerichtshof, der für Fragen des Völkerrechts zuständig ist? Das sieht mir sehr danach aus, als wäre auch die Katalanische Separationsbewegung schon unterwandert. Wenn man Meldungen, die besagen, daß George Soros Teile der Seperationsbewegung finanziert hat, glauben schenken darf, dann ergibt das allerdings schon ein Bild, daß dem so sein könnte, und man die Bewegung auf diese Weise kanalisiert hat, daß sie scheitern muß.

    Das Unterwandern von eigentlich guten Strömungen, hin zu mehr Souveränität der Individuen, ist eine viel zu wenig beachtete Tatsache. Siehe Joschka Fischer und die Unterwanderung der Alternativen Bewegung der 70er/80er Jahre, die, als sie sich zu den Grünen ins Parlament formierten, alsbald in Spaltung gerieten, und dann ihre Seele verloren. Oder nun, die vermutliche Infiltration der neuen alternativen Bewegung in Form der AfD durch die ehemalige Goldman Sachs Frau Alice Weidel. Die Spaltung ist schon in Sicht.

    Rechtshierarchisch ist die Katalonien Frage keine zweideutige Angelegenheit. Natürlich dürfen sie Abstimmungen veranstalten. Völkerrecht steht über Staatsrecht. Ob es dann zu einer Abspaltung kommt, und ob und in welcher Form die sinnvoll ist, ist eine Andere Frage. Das Völkerrecht billigt jedoch jedem das Recht zu, sein Regierendes Rechtssystem selbst zu wählen, weil anderen Falls jeder Bürger Leibeigener der jeweiligen Regierung wäre. Folglich hat sich das nationale Staatsrecht Spaniens dem Menschenrecht und Völkerrecht unter zu ordnen.

    Das Problem ist, die Probleme sind so groß geworden, daß sich niemand mehr ans Völkerrecht hält. Die Probleme sind deshalb so groß geworden, weil man sie inhaltlich nie gelöst hat, und man das geschaffene System mit all seinen Fehlern nur noch dadurch halten kann, indem man den Menschen versklavt und dem System unter ordnet. Die Brüsseler EU. 50.000 Bürokraten arbeit fieberhaft an den Regeln an die sich jeder zu halten hat.

    Zusammenbruch oder Versklavung?

    Welches Schweinderl hätten denn Sie gern?

  21. Habnix sagt:

    @ Argonautiker,

    genau das Völkerrecht steht in Deutschland auch im Zusammenhang mit den Flüchtlingen die hier freiwillig in die Versklavung gehen. Die werden nichts zu sagen haben. Zur Wahl gestellt: „entweder, oder du kannst ja gehen.“

  22. 3L3F0 sagt:

    Meines Erachten, läuft es doch darauf hinaus, dass eben das Völkerrecht Weltweit abgeschafft werden soll. Also, Ziel die Abschaffung des Völkerrechts durch brechen des Völkerrechts.

    Zwischendurch kommen dann Experten im Televisor zur Wort, welche einem dann erklären, dass kein Mensch auf der Welt ein „bestimmtes Volk“ zugeordnet werden kann, weil alle Menschen gleich sind und Volkerrecht rassistisch wäre, oder ähnliches

    Ziel ist ja „bekannt“ eine Welt, eine Regierung, keine Grenzen usw. NWO Welt“staat“ eben.

    Oder mal gefragt; Welches Land der Erde, kann heute noch für sich bestimmen – als Volk – ohne von außen beeinflusst zu werden? Ich kenn keins – hängen alle am selben Tropf und die kleinen „Gallien“ werden immer weniger.

    Am Ende, wirds es nur darauf hinauslaufen; Der Krieg übriggebliebener Menschen gegen die falschen Götter

  23. Jean Paul sagt:

    Stand heute wird man Katalonien in die EU wieder mit Polizei und Militär hineinprügeln. Kein Ausgang unter dieser Nummer. Kein neuer Brexit. Weil Katalonien zu wichtig für Restspaniens BIP ist.

  24. Jean Paul sagt:

    Dei Seperatisten haben nur eine hauchdünne Mehrheit und immerhin 350.000 Menschen gingen heute als Gegendemonstranten auf die Straße. Es gibt auch genug Leute die in Spanien bleiben wollen.
    http://www.wochenblatt.de/nachrichten/welt/Hunderttausende-Gegner-der-Unabhaengigkeit-Kataloniens-demonstrieren-in-Barcelona;art29,475048

  25. Jean Paul sagt:

    Die Lage ist keineswegs eindeutig. Die Frage ist nur, ob es blutig wird, oder mit Vernunft taktiert wird.

  26. Elia sagt:

    Hinter den Kulissen dürfte einiges los sein-dort geht es um mehr als Katalonien/Spanien.In Norditalien,Flandern und auch in Osteuropa wird man sehr gespannt sein,wie der Versuch funktioniert-Katalonien steigt aus der EU aus-das ist das wesentliche.Ein echtes souveränes Spanien gibt es de facto nicht mehr.Die zweite Ebene ist hier das wesentliche-es gibt-immer-eine zweite Agenda.

  27. Habnix sagt:

    @3L3F0

    ja es scheint so als wenn die Menschheit geschlachtet werden soll. Man hebe die Völker auf und damit gleichzeitig das Mensch sein.

    Wenn wir es packen würden uns selbst eine neue Kultur zu geben in dem wir Wert auf die Selbstversorgung legen, haben wir eine Chance.

  28. Jean Paul sagt:

    EZB Ratsmitglied warnt vor Börsencrash in den Mainstreammedien (Lückenpresse und NATO Propagandaknälen)!

    Aufbau von Finanzrisiken
    EZB-Ratsmitglied warnt vor Börsen-Crash

    Ein niedriges Niveau an Volatilität und die Überbewertung einer Reihe von Investments machen Klaas Knot, Ratsmitglied der Europäischen Zentralbank nervös. Das Bild ähnele der Zeit vor der Finanzkrise.

    http://www.n-tv.de/wirtschaft/EZB-Ratsmitglied-warnt-vor-Boersen-Crash-article20073699.html

    Katalonien könnte die Blaupause in ganz Europa für polizeistaatliche Repressalien aus Wirtschaftsgründen der finanzstabilität mit Zwangsenteignungen und Ausgangssperren werden.

  29. Elia sagt:

    Um die kommenden schlechten Zeiten zu managen-zerlegt man evtl. alles im Imperium in kleinere Teile-zwei mal Spanien,evtl.sind später auch noch Italien und Deutschland dran-dann könnte man sie so alle besser beherrschen-und gegeneinander ausspielen.Könnte aber auch ein anderes Spiel momentan stattfinden-schwer zu beurteilen-die in Katalonien haben heute nen strategisch guten Schachzug gemacht-der schwarze Peter liegt nun in Madrid.Bei Abspaltung gibts Chaos-der schwarze Peter dafür-muss der jeweils anderen Partei zugespielt werden-alles nur noch Taktik-ehrliche vernünftige Leute-auf beiden Seiten-hätten das Spiel niemals so weit getrieben.

  30. Elia sagt:

    Der katalanische Regierungschef sagte gestern-sogar B.Obama(Friedennobelpreisträger)hat sich als Vermittler angeboten-na dann-der Wind weht also aus Westen.Bei der Entstehung des ukrainischen Bürgerkrieges 2014-hat er nicht vermitteln wollen-echt“verwirrend“-oder?Das ist ein ganz dreckiges Spiel dort unten-und ich denke,es wird noch dreckiger werden-die einfachen Menschen sind den Eliten egal-es geht um Geopolitik.

  31. Jean Paul sagt:

    In Spanien droht ein Bürgerkrieg? Autonome Katalanen beugen sich nicht den Madrilenen. Erste politische Verhaftungswelle durch Regierung in der Provinzhauptstadt Barcelona. Ausnahmezustand möglich.
    https://deutsch.rt.com/europa/59774-rt-deutsch-vor-ort-in-barcelona-klar-ist-dass-nichts-klar-ist/

    An meine 2 Artikel von vor vielen Jahren möchte ich Alle nochmals eindringlich erinnern, als ich voraus sagte, dass Europa in Einzelteile zerfallen wird. Auch wenn man mich damals und heute dafür immer wieder verspottete.

    Beschleuniger schon 2015 korrekt vorausgesagt: http://www.iknews.de/2015/11/23/bricht-westeuropa-unter-der-last-der-migranten-auseinander/

    Zukunft Europa nach 2020 schon 2014 korrekt vorausgesagt: http://www.iknews.de/2014/01/26/agenda-2020-umbau-der-eu-in-5-wirtschaftszonen/

    Den Krieg auf neuen Ebenen und Methoden der USA / EU ums Überleben gegen Russland und China habe ich auch so kommen „gesehen“. Einfach mal im Archiv stöbern.
    Dafür habe ich privat und wirtschaftlich einen sehr, sehr hohen Preis bezahlt. Denn wer öffentlich vor bekanntem heimischen Publikum live in personam warnt und öffentlich im Netz publiziert, den bekämpft das System bitterlich.

    Europa wird das neue Armenhaus der Erde. Glauben sie es uns oder spotten sie halt ruhig weiter.

  32. Jean Paul sagt:

    FDP: Herr Christian Lindner wird der Sargnagel in Europa werden!!! Jamaika wird zustande kommen – weil die EU und US Faschistennetzwerke es so haben wollen. Der Globalismus nach US Vorbild wird dennoch untergehen. UNAUFHALTSAM wird es geschehen. Denn OHNE Geld, keine ausreichende Warenverkäufe auf Dauer. Roboter kaufen keine Supermärkte leer.

  33. Jean Paul sagt:

    China hat nach dem Parteitag beschlossen den internationalen GOLD-PETRO-Yüan einzuführen. Und ALLE „Amerikahasser“ betrogenen Staaten und Völker warten schon darauf. „Beleave me folks, beleave me people.“

  34. Jean Paul sagt:

    China setze die Vereinigten Staaten nämlich auf dem Devisenmarkt weiter unter Druck: „Erst hatte es Peking erzielt, dass der Yuan in die IWF-Währungsliste aufgenommen wird. Jetzt soll der Dollar als leitende Öl-Währung in die Enge getrieben werden“, so die Zeitung. „Noch vor Jahresende soll auf einer chinesischen Börse der Öl-Future in Yuan – tauschbar gegen Gold – starten.“ Diese Pläne seien bereits offiziell bekannt gegeben worden.

    Dieser Öl-Future sei „ein Instrument der Entdollarisierung nicht nur des Ölhandels, sondern der gesamten Weltwirtschaft“, heißt es weiter. „Nur ist dieser Prozess kein schneller.“

    https://de.sputniknews.com/wirtschaft/20171205318567196-peking-pfeift-auf-den-dollar/

    Das dürfte den Öldollarmarkt der Araber dann zum Implodieren bringen!!!

    Hui, China steckt den nahen Osten in die Tasche. Denn die gierigen OPEC Araberclans werden ganz schnell dem Goldrausch Pekings erliegen. Trump kann gar nichts dagegen machen. NICHTS außer zu schauen, oder Krieg anfangen.

  35. Elia sagt:

    @Jean Paul
    Trump hat gerade den internen Machtkampf de facto gewonnen-Einreiseverbot durch Steuerreform durch-und letztere hat den Kollaps des alten Petrodollars schon „eingepreist“.Der hiesige Mainstream träumt davon das untergeordnete Gerichte dagegen angehen(mit 90 jährigen Richtern im Ruhestand die keine beruflichen Amitionen mehr haben evtl.)Trumpamerika ist bei der letzten Asienreise in Peking zum Teilhaber geworden.Die Welt wird neu geordnet werden.Mit der Billionenbombe fallen alle alten Funktionseliten.Die neuen Saudis werden bald in Peking aufschlagen…Die Briten können die 50 Mrd.in Euro nach der Inflation bezahlen-cash-sind gut fürs Altpapier.Achso-Spanien hat alle Haftbefehle gegen Seperatisten aufgehoben-also Deal-wie genau wird man sehen.Der“Pharaonenbürgerkrieg“in Babylon ist damit de facto entschieden.Wenn Kim die Nerven behält/und kein Fehler passiert-dürften wir zumindest um den 3.WK herumgekommen sein.Staatsbankrott-aber am LEBEN.

  36. Elia sagt:

    Zusatz:Das Tempo wird expotential gesteigert-die Verlegung der US.Botschaft nach Jerusalem ist-de facto-kontrollierte Sprengung des „alten nahen Ostens“-und Beginn der Umgestaltung der Welt.

  37. Jean Paul sagt:

    Es geht in Jerusalem nun um Alles oder Nichts.

    Russlands orthodoxe Christenführer dürften nun Druck auf Zar Putin ausüben und die russische Regierung braucht die Orthodoxie für außenpolitische und vor Allem innenpolitischen Einfluß auf die Bevölkerung.

    Da Putin in Ägypten eine Punktlandung erzielt hat, werden auch koptische Christen „erwachen“. Auch Katholiken dprften „erwachen“.

    Elia, die alte dritte Weltordnung (3. Römerimperium lt. G. Friedman, geopolitischer US Analyst, ist die USA Rom III) ist doch schon zerfallen.

    Und vor vielen Jahren schon habe ich die uSA hie rbei IKNEWS in einem Artikel als ROM III inkl. Reichsinsignien (Kapitol im Sitzungssaal hinten an der Wand!!!) beschrieben.

    Das „Beast“ betritt nun die offene Bühne. Jared Kushner = 666 Wohnadresse = Hexedezimalsystem = babylonische Recheneinheit = Silicon Vallay = KI = RFID.

    Wir sind m. M. n. irgendwie traurige Zeugen einer traurigen Entwicklung unserer erweiterten westlichen Kulturentwicklung.

  38. Elia sagt:

    @Jean Paul
    Alles oder Nichts-korrekt-Geschwindigkeit dürfte jetzt alles sein.Mehrere Versionen jetzt denkbar-Saudis lassen Petrodollar hochgehen-Zündung der Billionenbombe-(Krokodiltränen bei Trump)China/Rußland präsentieren neue Leitwährung-oder China allein-USA eigene Goldwährung etc.die festen Wechselkurs bekommt.“Weltkrieg“-wo alle zügig auf die vorher abgesprochenen Demarkaionslinien vorrücken-wobei es unter den zweit und drittklassigen Mächten auch Streit geben dürfte-dann offiziel neues Jalta.Trump hat auf jeden Fall ganz klar die „Israelkarte“gespielt-damit sind Fakten geschaffen-klare Ansage richtung Deep State-Feuer einstellen-ergebt euch-wer jetzt noch gegen Trump konspiriert-legt sich mit Israel/Mossad an-wie heisst es doch so schön-jeder findet eben irgendwann seinen Meister.

  39. Jean Paul sagt:

    Weil es die Bibel so den Amerikanern befohlen hat:

    Endzeitsekte in Washington feiert Jerusalems Rückkehr als Hauptstadt Gottes dank Donald Trump.

    ‚Biblical Timing of Absolute Precision:‘ John Hagee Praises Trump’s Jerusalem Decision

    https://www.youtube.com/watch?v=xOh2hw0eLV4

  40. Jean Paul sagt:

    Sektenchef des Weißen Hauses trommelt zum heiligen Krieg gegen die Ungläubigen (Kreuzzuege lassen grüßen)
    MUST WATCH!!!] John Hagee 2017 – NEW MESSAGE: End Times Special Prophecy [HD]

    https://www.youtube.com/watch?v=sKWNBeDMsa4

    Na das kann ja noch heiter werden.

    Nun ja liebe nicht so Bibel feste Leser, Jerusalem wird noch vom Antichristen dann regiert werden. Und sie werden ihn anbeten MÜSSEN.

    Hat der Pastor leider nicht in seiner Rede eingebaut.

    *we are living in crazy times*

  41. Berg sagt:

    sorry Frank, aber von der Auslegung der Offenbarung und der Alttestamentlichen Propheten für die Endzeit hast du absolut keine Ahnung und vermischst sämtliche Sekten und Antichristlichen Irrlehren und verdrehte Wahrheiten über das Wirken Gottes mit Israel gepaart mit Metaphern aus der Fabelwelt. Das im Einzelfall zu erklären und zu korrigieren ist aufgrund der Platz Begrenztheit dieser Seite und auch weil der Betreiber das nicht möchte, leider nicht von mir für dich möglich. Ich hätte dir ja liebend gerne auch dazu Literatur empfohlen..wenn ich wüsste, dass du sie lesen wolltest. ich bin mir gleichzeitig aber auch darüber im Klaren, dass du deine eigenen Wahrheiten für dich gefunden haben willst und schwer zu überzeugen bist..daher macht es auch gar keinen Sinn und ich beschränke mich auf eine Aussage..du lehrst nicht die Wahrheit und hast von Jesus keine Spur eine Ahnung. Ist hart..ich weiss, stimmt aber.

  42. Berg sagt:

    ein versuch ist es dennoch wert..wer sich mit der prophetie in der offenbarung beschäftigen will darf gerne das hier teil 1 bis 18 hören.

    https://www.youtube.com/watch?v=xiqTZwFB-jg&t=960s

  43. Elia sagt:

    @Jean Paul
    Bist Du in ner anderen Zeitzone-oder einfach schlaflos?
    Egal-lies die heiligen Texte nicht wie die Beschreibung von nem Videogerät.Theologie ist ein Studienfach-

  44. Jean Paul sagt:

    @Berg und Elia.

    Mir ging es nicht um Theologie bei dieser Sache.

    Hecht-Galinski
    http://sicht-vom-hochblauen.de/jerusalem-ist-die-hauptstadt-von-palaestina/

    Von der FAZ kritisch hinterfragt:

    Aufgepeitschte Christen unter Pastor John Hagee in Washington unterstützen Trumps Jerusalemsache

    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/evangelikale-unterstuetzen-trumps-vorhaben-jerusalem-als-hauptstadt-anzuerkennen-15329888.html

    Man kann nicht Isis und Salafismus bekämpfen, wenn man in den eigenen reihen die gleichen Verrückten hat.

    Offenbar gelingt es der US Hochfinanzmafia nach der Agenda ISIS eine neue Sektengruppe nun im Jüdisch-Christlichen Lager zu mobilisieren. Bravo sage ich nur.

    Der Papst hat sich übrigens nicht über Trumps Idee gefreut.

    Jerusalem sollte eine neutrale Stadt sein, die sich rein auf Pilgerei stützen sollte.

    Israel soll Tel Aviv als Hauptstadt nutzen und Palästina eine eigene Stadt benennen.

    Seit G. W. Bush mischen sich immer mehr Fanatiker in die Politik ein. Und es nützt den Weltbankiers, spielt ihnen in die Hände.

    Spricht man es offen an, hagelt es Prügel. Na gut, kann man nicht ändern.

  45. Elia sagt:

    @Jean Paul
    Ich versteh Dich ja letztlich-denke auch nicht das die meisten der Politiker Israels schlaflose Nächte haben wegen der auf ihrer Seite getöteten Soldaten.Israel müsste den Leuten dort ne bessere Perspektive anbieten-als die Radikalen.So könnte man letztlich innerhalb von 20 Jahren sechzig Prozent auf ihre Seite ziehen-und den Sumpf aus Gewalt und Gegengewalt austrocknen.Die vernünftigen Leute sind auf allen Seiten in der Minderheit-zumindest momentan.Alle sollten Staatsbürger Israels werden können-wer ablehnt Dauervisum für ein muslimisches Land seiner Wahl etc.

  46. stupido sagt:

    Wir sollten uns mehr gedanken machen, wie die musels hierzulande zu beseitigen sind…

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